Nordhorn/Hille

Björn Buhrmester bleibt HSG Nordhorn-Lingen treu

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Ein Meister seines Fachs: Torhüter Björn Buhrmester. - © Jan Strohdiek/Eibner
Ein Meister seines Fachs: Torhüter Björn Buhrmester. (© Jan Strohdiek/Eibner)

Nordhorn/Hille (rich). Björn Buhrmester bleibt. Der Torwart des frischgebackenen Handball-Bundesligisten HSG Nordhorn-Lingen hat seinen bis 2020 laufenden Vertrag vorzeitig um zwei Jahre bis 2022 verlängert. Der 34-jährige gebürtige Holzhauser spielt bereits seit zehn Jahren für die HSG und ist eine Identifikationsfigur beim Zweistädteteam. Gemeinsam mit Bart Ravensbergen bildete er in der letzten Saison eines der stärksten Gespanne der Liga, war ein Garant für den Aufstieg und wurde zum zweiten Mal in Folge in der 2. Liga zum Torhüter der Saison gewählt.

Heiner Bültmann, Trainer und sportlicher Leiter der HSG, freut sich über die vorzeitige Vertragsverlängerung Buhrmesters. „Ich arbeite nun seit zehn Jahren mit Björn und seine Entwicklung und die Konstanz in seinem Torwartspiel sind wirklich erstaunlich. Er bringt konstant Leistungen auf hohem Niveau“, wird der Coach in einer Pressemitteilung des Vereins zitiert.

Der als Physiotherapeut tätige Buhrmester ist mit seiner Familie, Sohn Luke wurde im April geboren, in der Region längst heimisch: „Ich freue mich sehr über die vorzeitige Vertragsverlängerung. Ich fühle mich hier zuhause.“

Anders als bei Buhrmester ist die Zukunft von Jens Wiese beim Aufsteiger noch ungeklärt. Einen neuen Vertrag hat der langjährige Leistungsträger noch nicht unterschrieben. Man verhandele noch, heißt es aus Nordhorn. Wie Buhrmester spielt der Rückraumspieler bereits eine Ewigkeit bei den Grafschaftern. 2011, nach dem Erstliga-Aufstieg mit dem TuS N-Lübbecke, wechselte der heute 31-Jährige zur HSG und wurde dort zum Top-Torjäger.

Wie Buhrmester stammt auch Wiese aus dem Handballdorf Holzhausen. Dort, in der Heimat, könnte auch seine sportliche Zukunft liegen. In der Handball-Szene jedenfalls wird lebhaft über einen Wechsel zum Drittliga-Aufsteiger Lit Tribe Germania gesprochen. Dort spielte Wiese in der Jugend, in Nordhemmern verbrachte er auch seine ersten Senioren-Jahre. „Jens Wiese ist ein interessanter Spieler, der natürlich unter vielen Gesichtspunkten ideal zu uns passen würde“, sagte Christian Niemann auf Anfrage, doch näher kommentieren wollte der Germanen-Geschäftsführer die Gerüchte nicht.

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Nordhorn/HilleBjörn Buhrmester bleibt HSG Nordhorn-Lingen treuNordhorn/Hille (rich). Björn Buhrmester bleibt. Der Torwart des frischgebackenen Handball-Bundesligisten HSG Nordhorn-Lingen hat seinen bis 2020 laufenden Vertrag vorzeitig um zwei Jahre bis 2022 verlängert. Der 34-jährige gebürtige Holzhauser spielt bereits seit zehn Jahren für die HSG und ist eine Identifikationsfigur beim Zweistädteteam. Gemeinsam mit Bart Ravensbergen bildete er in der letzten Saison eines der stärksten Gespanne der Liga, war ein Garant für den Aufstieg und wurde zum zweiten Mal in Folge in der 2. Liga zum Torhüter der Saison gewählt. Heiner Bültmann, Trainer und sportlicher Leiter der HSG, freut sich über die vorzeitige Vertragsverlängerung Buhrmesters. „Ich arbeite nun seit zehn Jahren mit Björn und seine Entwicklung und die Konstanz in seinem Torwartspiel sind wirklich erstaunlich. Er bringt konstant Leistungen auf hohem Niveau“, wird der Coach in einer Pressemitteilung des Vereins zitiert. Der als Physiotherapeut tätige Buhrmester ist mit seiner Familie, Sohn Luke wurde im April geboren, in der Region längst heimisch: „Ich freue mich sehr über die vorzeitige Vertragsverlängerung. Ich fühle mich hier zuhause.“ Anders als bei Buhrmester ist die Zukunft von Jens Wiese beim Aufsteiger noch ungeklärt. Einen neuen Vertrag hat der langjährige Leistungsträger noch nicht unterschrieben. Man verhandele noch, heißt es aus Nordhorn. Wie Buhrmester spielt der Rückraumspieler bereits eine Ewigkeit bei den Grafschaftern. 2011, nach dem Erstliga-Aufstieg mit dem TuS N-Lübbecke, wechselte der heute 31-Jährige zur HSG und wurde dort zum Top-Torjäger. Wie Buhrmester stammt auch Wiese aus dem Handballdorf Holzhausen. Dort, in der Heimat, könnte auch seine sportliche Zukunft liegen. In der Handball-Szene jedenfalls wird lebhaft über einen Wechsel zum Drittliga-Aufsteiger Lit Tribe Germania gesprochen. Dort spielte Wiese in der Jugend, in Nordhemmern verbrachte er auch seine ersten Senioren-Jahre. „Jens Wiese ist ein interessanter Spieler, der natürlich unter vielen Gesichtspunkten ideal zu uns passen würde“, sagte Christian Niemann auf Anfrage, doch näher kommentieren wollte der Germanen-Geschäftsführer die Gerüchte nicht.