Hille

Grünes Licht vom DHB: Oberliga-Aufstieg für Lit-Frauen ist greifbar nah

Marcus Riechmann

Trainerin Andrea Leiding (links) bleibt vorsichtig. - © Foto: Kwoll
Trainerin Andrea Leiding (links) bleibt vorsichtig. (© Foto: Kwoll)

Hille (mt). Sie mussten warten, lange warten. Sie mussten eine Relegation spielen, ohne zu wissen, ob die Mühe belohnt wird. Doch jetzt stehen die Handballerinnen von Lit Tribe Germania kurz vor dem Ziel: Der Oberliga-Aufstieg durch die Hintertür ist für den Vizemeister der Verbandsliga nahezu perfekt.

Gestern meldete der Deutsche Handball-Bund (DHB), worauf man in Nordhemmern und Holzhausen gewartet hatte: Das Team des unter Insolvenzverwaltung stehenden Zweitliga-Absteigers DJK MJC Trier wird in der kommenden Saison nicht in der 3. Liga starten. Das löst die erhoffte Kettenreaktion aus: Der Drittliga-Absteiger TVE Netphen bleibt laut DHB-Mitteilung in der 3. Liga – und in der Oberliga Westfalen wird ein zusätzlicher Platz frei.

Diesen Platz darf Lit Tribe Germania einnehmen. Die Qualifikation dafür erreichte die Mannschaft von Trainerin Andrea Leiding mit den Siegen in der Relegation gegen den Vize-Meister der zweiten Verbandsliga-Staffel DJK Coesfeld. Jeweils 32:28 gewannen die Lit-Frauen am 19. und 26. Mai.

Die frohe Kunde aus der DHB-Zentrale erreichte die Mannschaft gestern unerwartet. „Ein Aufstieg in der Uni ist auch herrlich“, meldete Studentin und Torjägerin Leonie Wöbking. Doch man bleibt vorsichtig. „Das sind natürlich gute Neuigkeiten“, nahm Andrea Leiding die Nachricht positiv auf. Doch die Trainerin betonte: „Wir warten jetzt schon eine Weile und wir werden noch ein bisschen länger warten. Solange der Verband unseren Aufstieg nicht offiziell bestätigt, werden wir im Verein nicht die Arme jubelnd nach oben reißen.“

Lange wird die Mitteilung vom westfälischen Handballverband nicht mehr auf sich warten lassen. Denn nach dem Verbandstag am Samstag stehen am Montag die Staffeltage der Oberligen auf dem Terminplan. Bis dahin wird man Klarheit herstellen wollen.

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HilleGrünes Licht vom DHB: Oberliga-Aufstieg für Lit-Frauen ist greifbar nahMarcus RiechmannHille (mt). Sie mussten warten, lange warten. Sie mussten eine Relegation spielen, ohne zu wissen, ob die Mühe belohnt wird. Doch jetzt stehen die Handballerinnen von Lit Tribe Germania kurz vor dem Ziel: Der Oberliga-Aufstieg durch die Hintertür ist für den Vizemeister der Verbandsliga nahezu perfekt. Gestern meldete der Deutsche Handball-Bund (DHB), worauf man in Nordhemmern und Holzhausen gewartet hatte: Das Team des unter Insolvenzverwaltung stehenden Zweitliga-Absteigers DJK MJC Trier wird in der kommenden Saison nicht in der 3. Liga starten. Das löst die erhoffte Kettenreaktion aus: Der Drittliga-Absteiger TVE Netphen bleibt laut DHB-Mitteilung in der 3. Liga – und in der Oberliga Westfalen wird ein zusätzlicher Platz frei. Diesen Platz darf Lit Tribe Germania einnehmen. Die Qualifikation dafür erreichte die Mannschaft von Trainerin Andrea Leiding mit den Siegen in der Relegation gegen den Vize-Meister der zweiten Verbandsliga-Staffel DJK Coesfeld. Jeweils 32:28 gewannen die Lit-Frauen am 19. und 26. Mai. Die frohe Kunde aus der DHB-Zentrale erreichte die Mannschaft gestern unerwartet. „Ein Aufstieg in der Uni ist auch herrlich“, meldete Studentin und Torjägerin Leonie Wöbking. Doch man bleibt vorsichtig. „Das sind natürlich gute Neuigkeiten“, nahm Andrea Leiding die Nachricht positiv auf. Doch die Trainerin betonte: „Wir warten jetzt schon eine Weile und wir werden noch ein bisschen länger warten. Solange der Verband unseren Aufstieg nicht offiziell bestätigt, werden wir im Verein nicht die Arme jubelnd nach oben reißen.“ Lange wird die Mitteilung vom westfälischen Handballverband nicht mehr auf sich warten lassen. Denn nach dem Verbandstag am Samstag stehen am Montag die Staffeltage der Oberligen auf dem Terminplan. Bis dahin wird man Klarheit herstellen wollen.