Minden

Das Unmögliche nicht erreicht: HSV-Mädchen verpassen Bundesliga-Aufstieg

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Olaf Wittemeier und der HSV verpassten die Sensation. Archivfoto: Bendig
Olaf Wittemeier und der HSV verpassten die Sensation. Archivfoto: Bendig

Minden (cb). Die A-Mädchen-Handballerinnen des HSV Minden-Nord mussten in der letzten Runde der bundesweiten Qualifikationsrunde den großen Traum von der Jugendbundesliga begraben. Ab September spielt das Team von Trainer Olaf Wittemeier in der Oberliga.

Die Teilnahme an dem Sechserturnier in Halle stellte Wittemeier bereits vor zwei Wochen unter das Motto, dass seine Mannschaft als Außenseiter „das Unmögliche möglich machen“ wolle. Dazu reichte es nach den beiden Vorrunden-Niederlagen gegen den Zweitliga-Nachwuchs von Werder Bremen (10:24) und gegen den Rostocker HC (13:24) nicht. Die Hypothek der schweren Verletzungen von Jessica Epp, Marleen Harting sowie Torhüterin Nele Zehner (alle Kreuzbandriss) sowie Xenia Hirt (Bänderriss) erwiesen sich als zu groß. Die entstandenen Lücken füllten B-Mädchen auf. „Aber auch mit den vieren wäre es verdammt schwer geworden“, rückte Niklas Fiestelmann, Augenzeuge und Trainer der HSV-B-Mädchen, die Kräfteverhältnisse zurecht.

„Trotzdem: Wenn man bedenkt, dass ein Großteil der Mannschaft dem jüngeren Jahrgang angehört, war es schon eine tolle Leistung“, lobte Fiestelmann. Er wird gemeinsam mit Wittemeier weiter daraufhinarbeiten, „dass der große Traum Jugendbundesliga vielleicht einmal in Erfüllung geht“. Die Teilnahme an der Bundesliga sicherten sich neben Werder Bremen und dem Rostocker HC auch der AMTV Hamburg, der in der Parallelgruppe spielte.

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MindenDas Unmögliche nicht erreicht: HSV-Mädchen verpassen Bundesliga-AufstiegMinden (cb). Die A-Mädchen-Handballerinnen des HSV Minden-Nord mussten in der letzten Runde der bundesweiten Qualifikationsrunde den großen Traum von der Jugendbundesliga begraben. Ab September spielt das Team von Trainer Olaf Wittemeier in der Oberliga. Die Teilnahme an dem Sechserturnier in Halle stellte Wittemeier bereits vor zwei Wochen unter das Motto, dass seine Mannschaft als Außenseiter „das Unmögliche möglich machen“ wolle. Dazu reichte es nach den beiden Vorrunden-Niederlagen gegen den Zweitliga-Nachwuchs von Werder Bremen (10:24) und gegen den Rostocker HC (13:24) nicht. Die Hypothek der schweren Verletzungen von Jessica Epp, Marleen Harting sowie Torhüterin Nele Zehner (alle Kreuzbandriss) sowie Xenia Hirt (Bänderriss) erwiesen sich als zu groß. Die entstandenen Lücken füllten B-Mädchen auf. „Aber auch mit den vieren wäre es verdammt schwer geworden“, rückte Niklas Fiestelmann, Augenzeuge und Trainer der HSV-B-Mädchen, die Kräfteverhältnisse zurecht. „Trotzdem: Wenn man bedenkt, dass ein Großteil der Mannschaft dem jüngeren Jahrgang angehört, war es schon eine tolle Leistung“, lobte Fiestelmann. Er wird gemeinsam mit Wittemeier weiter daraufhinarbeiten, „dass der große Traum Jugendbundesliga vielleicht einmal in Erfüllung geht“. Die Teilnahme an der Bundesliga sicherten sich neben Werder Bremen und dem Rostocker HC auch der AMTV Hamburg, der in der Parallelgruppe spielte.