Minden

Ein Entwickler seines Sports: Der Handball trauert um Günter Meyer

veröffentlicht

Minden (rich). Über Günter Meyer sagt man, er habe jede Mannschaft, die er trainiert hat, besser gemacht. Handball war für den vielfältig engagierten Coach immer mehr als nur ein Spiel zweier Mannschaften mit einem Ball. Der Stratege und Taktiker war Entwickler seines Sports, den er als Kind in seiner Holzhauser Heimat erlernt und lieben gelernt hat.

Beim VfB war der am 1. Juni 1954 geborene Meyer erfolgreicher Spieler und Trainer. Er schob dereinst mit Willy Zithier maßgeblich moderne Jugendarbeit beim VfB und zugleich im Handballkreis an. Er trainierte die Männer des VfB und auch GWD Minden Mitte der 80er Jahre in der 1. und 2. Liga. Tiefe Spuren hinterließ er als Coach beim VfL Mennighüffen. Neben anderen Engagements war er immer wieder für seinen Holzhauser Heimatverein aktiv – sei es als Trainer oder als tatkräftiger Ratgeber hinter den Kulissen.

Geradlinig ging der Pädagoge seinen Weg, strukturiert entwickelte er Teams und Talente. Ehrlich und klar im Umgang, geistreich und charmant im Gespräch. So wie er Handball dachte, war er seiner Zeit oft voraus. Die schnelle Mitte brachte Meyer seinen Teams bei, Jahre bevor es modern wurde. Günter Meyer hat den Handball gelebt. Seine Begeisterung hat er seinen Kindern weitergegeben.

Die Nachricht von seinem Tod hat die heimische Handballszene erschüttert und mit Trauer erfüllt. Günter Meyer starb am Mittwoch nach schwerer Krankheit im Alter von 64 Jahren.

Copyright © Mindener Tageblatt 2020
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Das Kommentieren ist nur mit einem Abo oder Tagespass möglich.

MindenEin Entwickler seines Sports: Der Handball trauert um Günter MeyerMinden (rich). Über Günter Meyer sagt man, er habe jede Mannschaft, die er trainiert hat, besser gemacht. Handball war für den vielfältig engagierten Coach immer mehr als nur ein Spiel zweier Mannschaften mit einem Ball. Der Stratege und Taktiker war Entwickler seines Sports, den er als Kind in seiner Holzhauser Heimat erlernt und lieben gelernt hat. Beim VfB war der am 1. Juni 1954 geborene Meyer erfolgreicher Spieler und Trainer. Er schob dereinst mit Willy Zithier maßgeblich moderne Jugendarbeit beim VfB und zugleich im Handballkreis an. Er trainierte die Männer des VfB und auch GWD Minden Mitte der 80er Jahre in der 1. und 2. Liga. Tiefe Spuren hinterließ er als Coach beim VfL Mennighüffen. Neben anderen Engagements war er immer wieder für seinen Holzhauser Heimatverein aktiv – sei es als Trainer oder als tatkräftiger Ratgeber hinter den Kulissen. Geradlinig ging der Pädagoge seinen Weg, strukturiert entwickelte er Teams und Talente. Ehrlich und klar im Umgang, geistreich und charmant im Gespräch. So wie er Handball dachte, war er seiner Zeit oft voraus. Die schnelle Mitte brachte Meyer seinen Teams bei, Jahre bevor es modern wurde. Günter Meyer hat den Handball gelebt. Seine Begeisterung hat er seinen Kindern weitergegeben. Die Nachricht von seinem Tod hat die heimische Handballszene erschüttert und mit Trauer erfüllt. Günter Meyer starb am Mittwoch nach schwerer Krankheit im Alter von 64 Jahren.