Minden/Halle

Junioren-Länderspiel als doppelte Generalprobe: Max Staar ist zufrieden, GWD auch

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Fahnen, Hymnen und der Adler auf der Brust: Das Länderspiel der Junioren um Max Staar (neben der Fahne 2. von links) brachte internationales Flair nach Minden. - © Foto: Christian Bendig
Fahnen, Hymnen und der Adler auf der Brust: Das Länderspiel der Junioren um Max Staar (neben der Fahne 2. von links) brachte internationales Flair nach Minden. (© Foto: Christian Bendig)

Minden/Halle (rich). Die deutschen Handball-Junioren starten mit breiter Brust in den zweiten Teil der Vorbereitung auf die U21-Weltmeisterschaft in Spanien im Juli. Dem 35:26 von Freitagabend in Dankersen ließen sie im zweiten Testspiel gegen Tschechien einen 41:22 (21:13)-Sieg folgen. Vor knapp 1500 Zuschauern im Gerry-Weber-Stadion in Halle betrieb das Team von Coach Martin Heuberger am Samstagmorgen im Vorspiel vor dem EM-Qualifiaktionsduell der Männer gegen Polen Werbung in eigener Sache.

Das tat auch Max Staar: Der Rechtsaußen von GWD Minden erzielte wie am Freitag zwei Treffer und war zufrieden. „Ich gehe mit einem guten Gefühl aus der Woche“, sagte der Linkshänder und beschrieb einen guten Effekt des Lehrgangs: „Wir sind nochmal enger zusammengerückt.“

Werbung betrieb auch Ausrichter GWD Minden am Freitag. Acht Jahre nach dem letzten Junioren-Länderspiel präsentierte sich GWD als perfekter Gastgeber – für die Sportler wie für die zahlreich angereiste Handball-Prominenz. „Das eine bedingt das andere“, kommentierte Mit-Organisator Lars Halstenberg die munteren Gespräche, „im Kern geht es ja um das Länderspiel.“

Für den künftigen GWD-Nachwuchschef und sein Organisationsteam war der Abend eine gute Generalprobe für das nächste internationale Gastspiel: Im Juli richtet GWD zwei Länderspiele der U17-Jugend gegen Frankreich aus. Eine Partie wird in Hille ausgetragen. Das zweite Spiel der deutschen Jungen um GWD-Talent Maxim Orlov steigt in der Mindener Kampa-Halle. Eingebunden in den „Wandertag“ etlicher Mindener Schulen sollen rund 3000 Schülerinnen und Schüler für ein volles Haus sorgen.

Eben jenes fehlte am Freitag in Dankersen. „Es hätten ein paar mehr kommen können, aber die Kulisse ist angemessen“, meinte GWD-Vorsitzender Horst Bredemeier zur Zahl von rund 350 Zuschauern. Auch Max Staar war verwundert über die freien Plätze. „Wenn die Junioren-Nationalmannschaft spielt, müssten doch eigentlich alle Jugendspieler der Gegend zuschauen.“

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Minden/HalleJunioren-Länderspiel als doppelte Generalprobe: Max Staar ist zufrieden, GWD auchMinden/Halle (rich). Die deutschen Handball-Junioren starten mit breiter Brust in den zweiten Teil der Vorbereitung auf die U21-Weltmeisterschaft in Spanien im Juli. Dem 35:26 von Freitagabend in Dankersen ließen sie im zweiten Testspiel gegen Tschechien einen 41:22 (21:13)-Sieg folgen. Vor knapp 1500 Zuschauern im Gerry-Weber-Stadion in Halle betrieb das Team von Coach Martin Heuberger am Samstagmorgen im Vorspiel vor dem EM-Qualifiaktionsduell der Männer gegen Polen Werbung in eigener Sache. Das tat auch Max Staar: Der Rechtsaußen von GWD Minden erzielte wie am Freitag zwei Treffer und war zufrieden. „Ich gehe mit einem guten Gefühl aus der Woche“, sagte der Linkshänder und beschrieb einen guten Effekt des Lehrgangs: „Wir sind nochmal enger zusammengerückt.“ Werbung betrieb auch Ausrichter GWD Minden am Freitag. Acht Jahre nach dem letzten Junioren-Länderspiel präsentierte sich GWD als perfekter Gastgeber – für die Sportler wie für die zahlreich angereiste Handball-Prominenz. „Das eine bedingt das andere“, kommentierte Mit-Organisator Lars Halstenberg die munteren Gespräche, „im Kern geht es ja um das Länderspiel.“ Für den künftigen GWD-Nachwuchschef und sein Organisationsteam war der Abend eine gute Generalprobe für das nächste internationale Gastspiel: Im Juli richtet GWD zwei Länderspiele der U17-Jugend gegen Frankreich aus. Eine Partie wird in Hille ausgetragen. Das zweite Spiel der deutschen Jungen um GWD-Talent Maxim Orlov steigt in der Mindener Kampa-Halle. Eingebunden in den „Wandertag“ etlicher Mindener Schulen sollen rund 3000 Schülerinnen und Schüler für ein volles Haus sorgen. Eben jenes fehlte am Freitag in Dankersen. „Es hätten ein paar mehr kommen können, aber die Kulisse ist angemessen“, meinte GWD-Vorsitzender Horst Bredemeier zur Zahl von rund 350 Zuschauern. Auch Max Staar war verwundert über die freien Plätze. „Wenn die Junioren-Nationalmannschaft spielt, müssten doch eigentlich alle Jugendspieler der Gegend zuschauen.“