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Frauen-Westfalenpokal: HSG EURo verliert drei Mal, doch Bredemeier zieht den Hut

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Rahel Rodehau und die HSG EURo hingen sich im Pokalwettbewerb noch einmal voll rein. - © Foto: Bendig
Rahel Rodehau und die HSG EURo hingen sich im Pokalwettbewerb noch einmal voll rein. (© Foto: Bendig)

Hille (cb). Auch der Heimvorteil verhalf den Oberliga-Handballerinnen nicht zum großen Wurf im Westfalenpokal. In der Endrunde belegte die HSG Platz vier. Als Sieger ging etwas überraschend die Ibbenbürener Spvg aus dem Turnier hervor. Der 9:7-Erfolg im abschließenden Duell gegen den Drittligisten TVE Netphen ebnete den Weg in den DHB-Pokalwettbewerb.

Bereits nach der ersten Partie gegen den Klassenpartner Ibbenbürener Spvg waren die Gastgeberinnen des Viererturniers, das im Modus Jeder gegen jeden über jeweils zweimal 15 Minuten ausgespielt wurde, auf die Schützenhilfe der weiteren Teilnehmer angewiesen. Ohnehin als großer Außenseiter ins Rennen gestartet, bot die HSG dem Spitzenteam der Oberliga in der ersten Halbzeit die Stirn. Nach der schnellen 3:0-Führung kam der spätere Turniersieger besser ins Spiel und erzwang in den Schlussminuten die Entscheidung. „Das haben wir wegen unserer eigenen Fehler verloren. Weil wir aber insgesamt richtig gut gespielt haben, haben wir uns über die Niederlage sehr geärgert“, berichtete Bredemeier.

Den Ärger wandelten die HSG-Spielerinnen gegen Netphen, dem klassenhöchsten Team im Feld, in positive Energie um. Nach dem 8:8-Zwischenstand setzte sich in den verbleibenden zwölf Minuten die größere Physis des Drittligisten durch. „Nachdem wir schon Samstag gespielt hatten, fehlte am Ende verständlicherweise die Kraft“, schilderte der HSG-Trainer nach der 10:16-Niederlage, zog vor seiner Mannschaft aber den Hut. Das letzte Aufeinandertreffen mit der zuvor ebenfalls zweimal sieglosen Tura Bergkamen hatte nur noch statistischen Wert. Nach dem 3:10-Halbzeitrückstand wechselte Bredemeier munter durch und stellte fest: „Die eingesetzten A-Mädchen haben ihre Sache richtig gut gemacht.“ Die zweite Halbzeit ging beim 9:15-Endergebnis mit 6:5 an die EURo-Frauen.

HSG EURo: Freimuth, Pagels - Rahel Rodehau 8, Kleine 8/5, Joana Rodehau 4, Zydel 4, Bredemeier 2, Rhea Rodehau 2, Büsching 1, Joana Rodehau 1, Gärtner, langer, Volkmann, Tegtmeyer, Haak.

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HilleFrauen-Westfalenpokal: HSG EURo verliert drei Mal, doch Bredemeier zieht den HutHille (cb). Auch der Heimvorteil verhalf den Oberliga-Handballerinnen nicht zum großen Wurf im Westfalenpokal. In der Endrunde belegte die HSG Platz vier. Als Sieger ging etwas überraschend die Ibbenbürener Spvg aus dem Turnier hervor. Der 9:7-Erfolg im abschließenden Duell gegen den Drittligisten TVE Netphen ebnete den Weg in den DHB-Pokalwettbewerb. Bereits nach der ersten Partie gegen den Klassenpartner Ibbenbürener Spvg waren die Gastgeberinnen des Viererturniers, das im Modus Jeder gegen jeden über jeweils zweimal 15 Minuten ausgespielt wurde, auf die Schützenhilfe der weiteren Teilnehmer angewiesen. Ohnehin als großer Außenseiter ins Rennen gestartet, bot die HSG dem Spitzenteam der Oberliga in der ersten Halbzeit die Stirn. Nach der schnellen 3:0-Führung kam der spätere Turniersieger besser ins Spiel und erzwang in den Schlussminuten die Entscheidung. „Das haben wir wegen unserer eigenen Fehler verloren. Weil wir aber insgesamt richtig gut gespielt haben, haben wir uns über die Niederlage sehr geärgert“, berichtete Bredemeier. Den Ärger wandelten die HSG-Spielerinnen gegen Netphen, dem klassenhöchsten Team im Feld, in positive Energie um. Nach dem 8:8-Zwischenstand setzte sich in den verbleibenden zwölf Minuten die größere Physis des Drittligisten durch. „Nachdem wir schon Samstag gespielt hatten, fehlte am Ende verständlicherweise die Kraft“, schilderte der HSG-Trainer nach der 10:16-Niederlage, zog vor seiner Mannschaft aber den Hut. Das letzte Aufeinandertreffen mit der zuvor ebenfalls zweimal sieglosen Tura Bergkamen hatte nur noch statistischen Wert. Nach dem 3:10-Halbzeitrückstand wechselte Bredemeier munter durch und stellte fest: „Die eingesetzten A-Mädchen haben ihre Sache richtig gut gemacht.“ Die zweite Halbzeit ging beim 9:15-Endergebnis mit 6:5 an die EURo-Frauen. HSG EURo: Freimuth, Pagels - Rahel Rodehau 8, Kleine 8/5, Joana Rodehau 4, Zydel 4, Bredemeier 2, Rhea Rodehau 2, Büsching 1, Joana Rodehau 1, Gärtner, langer, Volkmann, Tegtmeyer, Haak.