Minden

A-Mädchen: Mindener Doppelspielteams Nummer zwei und vier in Westfalen

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Westfälischer Vize-Meister: Die A-Mädchen des HSV Minden-Nord mit (von links) Trainer Olaf Wittemeier, Beatrice Hartmann, Marike Gräper, Chalissa Levin, Mariama Jassey, Laura Lükens, Karoline Schröder, Anna Büttner, Leah Fuchs, Xenia Hirt, Leoni Friesen und Betreuer Tobias Landwehr sowie (vorne) Anna-Lena Hennig. - © Foto: pr
Westfälischer Vize-Meister: Die A-Mädchen des HSV Minden-Nord mit (von links) Trainer Olaf Wittemeier, Beatrice Hartmann, Marike Gräper, Chalissa Levin, Mariama Jassey, Laura Lükens, Karoline Schröder, Anna Büttner, Leah Fuchs, Xenia Hirt, Leoni Friesen und Betreuer Tobias Landwehr sowie (vorne) Anna-Lena Hennig. (© Foto: pr)

Minden (rich/cb). Am überragenden Team der TG Hörste führte kein Weg vorbei, doch mit dem Saisonabschluss als westfälische Vize-Meister war man bei den Handball-A-Mädchen des HSV Minden-Nord äußerst zufrieden.

„Das ist mein bestes Resultat, seit ich Jugendtrainer beim HSV bin“, ordnete Trainer Olaf Wittemeier die Leistung des Teams in der Oberliga hoch ein. Stolz war er vor allem darauf, wie gut die Mädchen die Doppelbelastung mit Spielen in der Mädchen- und der zweiten Frauenmannschaft gemeistert haben. Auch am vergangenen Wochenende waren etliche Spielerinnen zunächst bei den Mädchen und dann sonntags in der um den Klassenerhalt spielenden Verbandsliga-Mannschaft zweimal siegreich im Einsatz „Wir haben ihnen schon einiges zugemutet, aber sie haben das gut gemacht“, sagte Wittemeier, der diese Heranführung an den Frauenbereich beim HSV als Trainer beider Teams maßgeblich vorangetrieben hat. Wittemeier beginnt nun mit dem Aufbau eines neuen Teams, das für die Qualifikation zur Mädchen-Bundesliga gemeldet ist.

HSV Minden-Nord - DJK Oespel-Kley 27:23 (14:12). „Die Mädchen haben nur so viel getan, wie sie mussten“, berichtete Wittemeier von einem durchschnittlich attraktiven Spiel, das der HSV dank guter Abwehr und etlichen Kontertoren gewann. Tore für HSV: Schröder 8, Büttner 7, Friesen 5/2, Lükens 2, Gräber 2, Hirt 1, Levin 1, Jassey 1.

TSV Hahlen - TG Hörste 28:29 (15:17). Auch beim TSV Hahlen lässt man „doppelt“ spielen und blickt auf eine tolle Saison, die auf Platz vier endet, zurück. Trainer Jürgen Winter konnte sich nicht an ein derart gutes Ergebnis in der jüngeren Vergangenheit erinnern und blickte zurück: „Die Qualifikation war ja schon ein bisschen holperig.“ Aber ohne die ehemalige Top-Torjägerin Barbara Bongartz steigerte sich das Team in den vergangenen Monaten enorm. „Und das Beste haben wir uns für den Schluss aufgehoben“, schwärmte Winter von der Leistung gegen den Westfalenmeister aus Hörste. Tore für TSV Hahlen: Meyer 7/5, Kleine 5, Bierbaum 4, Rose 3, Pohlmann 3, Böttcher 2, Dertmeier 2, Wüllner 2/1.

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MindenA-Mädchen: Mindener Doppelspielteams Nummer zwei und vier in WestfalenMinden (rich/cb). Am überragenden Team der TG Hörste führte kein Weg vorbei, doch mit dem Saisonabschluss als westfälische Vize-Meister war man bei den Handball-A-Mädchen des HSV Minden-Nord äußerst zufrieden. „Das ist mein bestes Resultat, seit ich Jugendtrainer beim HSV bin“, ordnete Trainer Olaf Wittemeier die Leistung des Teams in der Oberliga hoch ein. Stolz war er vor allem darauf, wie gut die Mädchen die Doppelbelastung mit Spielen in der Mädchen- und der zweiten Frauenmannschaft gemeistert haben. Auch am vergangenen Wochenende waren etliche Spielerinnen zunächst bei den Mädchen und dann sonntags in der um den Klassenerhalt spielenden Verbandsliga-Mannschaft zweimal siegreich im Einsatz „Wir haben ihnen schon einiges zugemutet, aber sie haben das gut gemacht“, sagte Wittemeier, der diese Heranführung an den Frauenbereich beim HSV als Trainer beider Teams maßgeblich vorangetrieben hat. Wittemeier beginnt nun mit dem Aufbau eines neuen Teams, das für die Qualifikation zur Mädchen-Bundesliga gemeldet ist. HSV Minden-Nord - DJK Oespel-Kley 27:23 (14:12). „Die Mädchen haben nur so viel getan, wie sie mussten“, berichtete Wittemeier von einem durchschnittlich attraktiven Spiel, das der HSV dank guter Abwehr und etlichen Kontertoren gewann. Tore für HSV: Schröder 8, Büttner 7, Friesen 5/2, Lükens 2, Gräber 2, Hirt 1, Levin 1, Jassey 1. TSV Hahlen - TG Hörste 28:29 (15:17). Auch beim TSV Hahlen lässt man „doppelt“ spielen und blickt auf eine tolle Saison, die auf Platz vier endet, zurück. Trainer Jürgen Winter konnte sich nicht an ein derart gutes Ergebnis in der jüngeren Vergangenheit erinnern und blickte zurück: „Die Qualifikation war ja schon ein bisschen holperig.“ Aber ohne die ehemalige Top-Torjägerin Barbara Bongartz steigerte sich das Team in den vergangenen Monaten enorm. „Und das Beste haben wir uns für den Schluss aufgehoben“, schwärmte Winter von der Leistung gegen den Westfalenmeister aus Hörste. Tore für TSV Hahlen: Meyer 7/5, Kleine 5, Bierbaum 4, Rose 3, Pohlmann 3, Böttcher 2, Dertmeier 2, Wüllner 2/1.