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Spende statt Feier - GWD-Profis geben Mannschaftskasse für guten Zweck

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Starkes Signal: Die Profis von GWD Minden spenden ihre Mannschaftskasse. MT- - © Foto: Sebastian Külbel
Starkes Signal: Die Profis von GWD Minden spenden ihre Mannschaftskasse. MT- (© Foto: Sebastian Külbel)

Minden (kül). Normalerweise finanzieren die Handballer von GWD Minden mit ihrer Mannschaftskasse eine Abschlussfeier oder eine gemeinsame Fahrt. Unter dem Eindruck der Corona-Krise haben sich die Profisportler in dieser Saison allerdings entschieden, das gesammelte Geld zu spenden.

Stolze 4.300 Euro gehen somit von den GWD-Handballern an das Projekt „Ostwestfalenliebe" von Ex-Fußballprofi Oliver Kirch. Ob psychische Erkrankungen, häusliche Gewalt oder Menschen mit Behinderungen – unterstützt werden sollen Organisationen in OWL, die sich um jene kümmern, die unter der anhalten Isolation besonders leiden.

„Alleine kann man viel machen, als Mannschaft noch mehr", erklärt Joscha Ritterbach, der gemeinsam mit Mats Korte die Mannschaftskasse verwaltet: „Alle im Team fanden die Idee super, das Geld zu spenden. Und es ist perfekt, wenn man damit eine regionale Sache unterstützt." Damit wollen die Mindener Profis auch Vorbild für andere Sportler sein.

Unterstützt wird die Spende von einem Video, in dem sich die Handballer virtuell die Bälle zuspielen und symbolisch den Daumen für das Projekt heben. Am heutigen Freitag ab 12 Uhr soll es über die verschiedenen Kanäle verbreitet werden.

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MindenSpende statt Feier - GWD-Profis geben Mannschaftskasse für guten ZweckMinden (kül). Normalerweise finanzieren die Handballer von GWD Minden mit ihrer Mannschaftskasse eine Abschlussfeier oder eine gemeinsame Fahrt. Unter dem Eindruck der Corona-Krise haben sich die Profisportler in dieser Saison allerdings entschieden, das gesammelte Geld zu spenden. Stolze 4.300 Euro gehen somit von den GWD-Handballern an das Projekt „Ostwestfalenliebe" von Ex-Fußballprofi Oliver Kirch. Ob psychische Erkrankungen, häusliche Gewalt oder Menschen mit Behinderungen – unterstützt werden sollen Organisationen in OWL, die sich um jene kümmern, die unter der anhalten Isolation besonders leiden. „Alleine kann man viel machen, als Mannschaft noch mehr", erklärt Joscha Ritterbach, der gemeinsam mit Mats Korte die Mannschaftskasse verwaltet: „Alle im Team fanden die Idee super, das Geld zu spenden. Und es ist perfekt, wenn man damit eine regionale Sache unterstützt." Damit wollen die Mindener Profis auch Vorbild für andere Sportler sein. Unterstützt wird die Spende von einem Video, in dem sich die Handballer virtuell die Bälle zuspielen und symbolisch den Daumen für das Projekt heben. Am heutigen Freitag ab 12 Uhr soll es über die verschiedenen Kanäle verbreitet werden.