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GWD Minden bindet Christoph Reißky bis 2022

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Bleibt für GWD am Ball: Christoph Reißky wird das Trikot mit der Nummer 43 zwei weitere Jahre tragen. MT- - © Foto: Riechmann
Bleibt für GWD am Ball: Christoph Reißky wird das Trikot mit der Nummer 43 zwei weitere Jahre tragen. MT- (© Foto: Riechmann)

Minden (rich). Das erfolgreiche Heimspiel gegen die Füchse Berlin war eine Art Abschiedsvorstellung für Christoph Reißky. Denn der Linkshänder, der derzeit von den Berlinern an GWD Minden ausgeliehen ist, wird am Saisonende nicht in die Hauptstadt zurückkehren. Der 24-jährige Rückraumspieler wird richtiger Mindener: Er unterschrieb beim Mindener Handball-Bundesligisten einen Zwei-Jahres-Vertrag.

„Minden ist zwar nicht Berlin“, erzählt Reißky, der für urbanes Leben durchaus etwas übrig hat, „aber ich bin hier angekommen, sportlich wie privat.“ Der gebürtige Freiberger begründet seine Zusage für zwei weitere GWD-Jahre weiter: „Ich fühle mich wohl im Team und die Zusammenarbeit mit Trainer Frank Carstens bringt mich weiter. Das sind die Hauptfaktoren für meine Entscheidung.“

Drei Jahre spielte er für den Hauptstadtklub, ehe ihn der Weg nach einem Jahr als Zweitspielrechtler bei Tusem Essen im vergangenen Sommer nach Minden führte. Zunächst für ein Jahr, jetzt ist ist klar: Er bleibt noch eine Weile.

Als Gespannpartner von Christoffer Rambo – dessen Vertrag bis Sommer 2021 läuft – geht Reißky bei GWD im rechten Rückraum auf Torejagd. 32 Treffer hat er in dieser Saison erzielt, 98 Tore warf Rambo als bester GWD-Schütze. Die Rolle als Nummer zwei hinter dem wurfgewaltigen Norweger nimmt der 1,88 Meter große Reißky klaglos an. „Wir ergänzen uns gut, reden viel miteinander und helfen uns“ sagt Reißky über das Verhältnis zu Rambo und über seine Rolle im Team. Doch es darf künftig etwas mehr werden: „Im Moment besetze sich die klare Rolle als Backup, aber mein Ziel ist es, Stück für Stück mehr reinzuwachsen und mehr Spielzeit zu erhalten. Frank Carstens soll die Entscheidung schwer fallen, wen er spielen lässt.“

Doch die eigene sportliche Entwicklung ist in diesen Tagen sekundär. „Jetzt geht es vor allem darum, dass wir Punkte sammeln und Spiele gewinnen. Wir stehen in der Tabelle an einer Stelle, an die wir nicht hingehören. Da wollen wir schnell wieder weg.“ Ein erster Schritt gelang am Donnerstag mit dem feinen Heimsieg gegen den Ex-Klub.

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MindenGWD Minden bindet Christoph Reißky bis 2022Minden (rich). Das erfolgreiche Heimspiel gegen die Füchse Berlin war eine Art Abschiedsvorstellung für Christoph Reißky. Denn der Linkshänder, der derzeit von den Berlinern an GWD Minden ausgeliehen ist, wird am Saisonende nicht in die Hauptstadt zurückkehren. Der 24-jährige Rückraumspieler wird richtiger Mindener: Er unterschrieb beim Mindener Handball-Bundesligisten einen Zwei-Jahres-Vertrag. „Minden ist zwar nicht Berlin“, erzählt Reißky, der für urbanes Leben durchaus etwas übrig hat, „aber ich bin hier angekommen, sportlich wie privat.“ Der gebürtige Freiberger begründet seine Zusage für zwei weitere GWD-Jahre weiter: „Ich fühle mich wohl im Team und die Zusammenarbeit mit Trainer Frank Carstens bringt mich weiter. Das sind die Hauptfaktoren für meine Entscheidung.“ Drei Jahre spielte er für den Hauptstadtklub, ehe ihn der Weg nach einem Jahr als Zweitspielrechtler bei Tusem Essen im vergangenen Sommer nach Minden führte. Zunächst für ein Jahr, jetzt ist ist klar: Er bleibt noch eine Weile. Als Gespannpartner von Christoffer Rambo – dessen Vertrag bis Sommer 2021 läuft – geht Reißky bei GWD im rechten Rückraum auf Torejagd. 32 Treffer hat er in dieser Saison erzielt, 98 Tore warf Rambo als bester GWD-Schütze. Die Rolle als Nummer zwei hinter dem wurfgewaltigen Norweger nimmt der 1,88 Meter große Reißky klaglos an. „Wir ergänzen uns gut, reden viel miteinander und helfen uns“ sagt Reißky über das Verhältnis zu Rambo und über seine Rolle im Team. Doch es darf künftig etwas mehr werden: „Im Moment besetze sich die klare Rolle als Backup, aber mein Ziel ist es, Stück für Stück mehr reinzuwachsen und mehr Spielzeit zu erhalten. Frank Carstens soll die Entscheidung schwer fallen, wen er spielen lässt.“ Doch die eigene sportliche Entwicklung ist in diesen Tagen sekundär. „Jetzt geht es vor allem darum, dass wir Punkte sammeln und Spiele gewinnen. Wir stehen in der Tabelle an einer Stelle, an die wir nicht hingehören. Da wollen wir schnell wieder weg.“ Ein erster Schritt gelang am Donnerstag mit dem feinen Heimsieg gegen den Ex-Klub.