Minden

Ein neues Heimatgefühl entwickeln: GWD Minden spielt gegen den TuS N-Lübbecke

Marcus Riechmann

Juri Knorr braucht Spielpraxis. Die erhält er bei GWD II und in den Testspielen des Bundesliga-Teams. - © Foto: Bendig
Juri Knorr braucht Spielpraxis. Die erhält er bei GWD II und in den Testspielen des Bundesliga-Teams. (© Foto: Bendig)

Minden. In knapp zweieinhalb Wochen trägt GWD Minden erstmals ein Heimspiel in der Kreissporthalle Lübbecke aus. Vor dem Start in den zweiten Saisonabschnitt am Sonntag, 9. Februar, gegen Frisch Auf Göppingen will der Handball-Bundesligist den Umzug in die neue Heimat heute mit der Partie gegen den TuS N-Lübbecke umfänglich testen. Auch in anderer Hinsicht besitzt das Spiel gegen den Mühlenkreisrivalen und künftigen Partner der „Wohngemeinschaft“ Merkur Arena einen besonderen Reiz. „Wir wollen uns ein wenig eingewöhnen und ein Heimspielgefühl für die Halle entwickeln“, sagt GWD-Trainer Frank Carstens.

Das Testspiel um 19 Uhr gegen den Zweitligisten bezeichnet er als sportlich reizvoll: „Der TuS wird uns fordern“, glaubt Carstens, der lediglich ein zweites Vorbereitungsspiel am kommenden Mittwoch in Arnsberg gegen ASV Hamm angesetzt hat.

Im Januartraining standen individuelle Aspekte im Vordergrund, vor allem das Abwehr- und Angriffsspiel eng am Mann sowie die 3:2:1-Abwehr der jugoslawischen Schule. „Die werden wir auch gegen den TuS testen“, lässt Carstens wissen. Die beiden EM-Fahrer Miljan Pusica und Lucas Meister stehen seit Dienstag wieder im Training, sie werden heute dabei sein. „Sie sind noch müde“, berichtet der Coach, der auf etliche EM-Spieler weiter verzichten muss: Marian Michalczik, Aliaksandr Padshyvalau sowie die Norweger Magnus Gullerud, Espen Christensen und Kevin Gulliksen lassen noch auf sich warten.

Juri Knorr ist zweieinhalb Monate nach seiner Handverletzung wieder voll einsatzfähig. „Wir bauen in Schritt für Schritt wieder ein“, sagt Carstens über den Mittelmann, der bereits in der GWD-Reserve in der 3. Liga am vergangenen Samstag erste Spielpraxis sammelte. Auch Max Staar, Mats Korte und Savvas Savvas unterstützten neben den vier üblichen Doppelspielrechtlern die Zweite beim Sieg gegen den TuS Spenge. Savvas allerdings nur wenige Sekunden, seine nach einem Sturz erlittenen Verletzung stellte sich aber nicht als die befürchtete Gehirnerschütterung heraus.

Auch für das Heimspiel von GWD II am Samstag um 19 Uhr gegen Tabellenführer Wilhelmshavener HV wird die Profi-Abteilung Spieler abstellen. „Wir bekommen viel Unterstützung von der Zweiten und aus der A-Jugend. Es ist schön, dass wir auch mal was zurückgeben können“, sagt Carstens.

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MindenEin neues Heimatgefühl entwickeln: GWD Minden spielt gegen den TuS N-LübbeckeMarcus RiechmannMinden. In knapp zweieinhalb Wochen trägt GWD Minden erstmals ein Heimspiel in der Kreissporthalle Lübbecke aus. Vor dem Start in den zweiten Saisonabschnitt am Sonntag, 9. Februar, gegen Frisch Auf Göppingen will der Handball-Bundesligist den Umzug in die neue Heimat heute mit der Partie gegen den TuS N-Lübbecke umfänglich testen. Auch in anderer Hinsicht besitzt das Spiel gegen den Mühlenkreisrivalen und künftigen Partner der „Wohngemeinschaft“ Merkur Arena einen besonderen Reiz. „Wir wollen uns ein wenig eingewöhnen und ein Heimspielgefühl für die Halle entwickeln“, sagt GWD-Trainer Frank Carstens. Das Testspiel um 19 Uhr gegen den Zweitligisten bezeichnet er als sportlich reizvoll: „Der TuS wird uns fordern“, glaubt Carstens, der lediglich ein zweites Vorbereitungsspiel am kommenden Mittwoch in Arnsberg gegen ASV Hamm angesetzt hat. Im Januartraining standen individuelle Aspekte im Vordergrund, vor allem das Abwehr- und Angriffsspiel eng am Mann sowie die 3:2:1-Abwehr der jugoslawischen Schule. „Die werden wir auch gegen den TuS testen“, lässt Carstens wissen. Die beiden EM-Fahrer Miljan Pusica und Lucas Meister stehen seit Dienstag wieder im Training, sie werden heute dabei sein. „Sie sind noch müde“, berichtet der Coach, der auf etliche EM-Spieler weiter verzichten muss: Marian Michalczik, Aliaksandr Padshyvalau sowie die Norweger Magnus Gullerud, Espen Christensen und Kevin Gulliksen lassen noch auf sich warten. Juri Knorr ist zweieinhalb Monate nach seiner Handverletzung wieder voll einsatzfähig. „Wir bauen in Schritt für Schritt wieder ein“, sagt Carstens über den Mittelmann, der bereits in der GWD-Reserve in der 3. Liga am vergangenen Samstag erste Spielpraxis sammelte. Auch Max Staar, Mats Korte und Savvas Savvas unterstützten neben den vier üblichen Doppelspielrechtlern die Zweite beim Sieg gegen den TuS Spenge. Savvas allerdings nur wenige Sekunden, seine nach einem Sturz erlittenen Verletzung stellte sich aber nicht als die befürchtete Gehirnerschütterung heraus. Auch für das Heimspiel von GWD II am Samstag um 19 Uhr gegen Tabellenführer Wilhelmshavener HV wird die Profi-Abteilung Spieler abstellen. „Wir bekommen viel Unterstützung von der Zweiten und aus der A-Jugend. Es ist schön, dass wir auch mal was zurückgeben können“, sagt Carstens.