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Die Helden sind zu müde - GWD Minden geht beim 24:28 gegen die Rhein-Neckar Löwen die Kraft aus

Sebastian Külbel

Mutmacher: Aliaksandr Padshyvalau bejubelt einen seiner vier Treffer. Foto: Noah Wedel - © Noah Wedel
Mutmacher: Aliaksandr Padshyvalau bejubelt einen seiner vier Treffer. Foto: Noah Wedel (© Noah Wedel)

Minden (mt). Vielleicht half die Party-Nacht gegen den Frust. Nach einem aufopferungsvollen Kampf konnten weder der Trainer und der Sport-Geschäftsführer noch die Zuschauer in der Kampa-Halle ihrer Mannschaft einen Vorwurf machen. 50 Minuten lang bot GWD Minden den Rhein-Neckar Löwen die Stirn, schnupperte sogar am allerersten Sieg gegen das Top-Team aus Mannheim in der Handball-Bundesliga. Dass es am Ende beim 24:28 (12:13) nicht reichte, hatte einen nachvollziehbaren Grund.

Denn als die Gastgeber in der zweiten Halbzeit den knappen Pausenrückstand gedreht hatten und plötzlich nach 44 Minuten 20:17 führten, schwante Frank Carstens Übles: „Da steht man als Trainer draußen und weiß: Im Tank ist nicht mehr viel drin. Wir haben dann versucht, uns den Berg runter rollen zu lassen. Aber es hat nicht gereicht.“

Denn kaum hatten die Grün-Weißen als Erste den Gipfel erklommen, da kamen sie von der Straße ab und der Gegner überholte sie gnadenlos. Die Löwen erhöhten das Risiko, Trainer Kristjan Andresson griff mit dem siebten Feldspieler zum entscheidenden taktischen Mittel, und Regisseur Andy Schmid führte den Favoriten mit einem 7:1-Lauf binnen sieben Minuten zum Sieg. „Das macht er einfach Weltklasse im Entscheidungsverhalten. Und wir lassen das vielleicht auch ein bisschen zu sehr zu“, sagte GWD-Kreisläufer Lucas Meister über seinen Schweizer Landsmann.

Voller Einsatz: Mindens Christoph Reißky kommt gegen die massive Löwen-Abwehr zu Fall. Foto: Noah Wedel - © Noah Wedel
Voller Einsatz: Mindens Christoph Reißky kommt gegen die massive Löwen-Abwehr zu Fall. Foto: Noah Wedel (© Noah Wedel)

Der nutzte am Ende den entscheidenden Nachteil der Gastgeber aus: Weil neben Juri Knorr, Miljan Pusica und Joscha Ritterbach auch Christoffer Rambo wegen anhaltender Rückenprobleme ausfiel, bestritten die Mindener die siebte Heimpartie der Saison mit nur acht Feldspielern. Die Löwen brachten am Samstag zwei mehr in die Rotation – ein wichtiger Faktor. Das zeigte sich etwa, als in der 43. Minute Defensiv-Spezialist Ilja Abutovic nach der dritten Zeitstrafe Rot sah. „Dann kommt eben Jesper Nielsen“, sagte Carstens.

Der abwehrstarke Däne stand allerdings auch für das, was GWD diesmal richtig gut machte. Nach der starken Kritik am Deckungsverhalten bei der Niederlage in Wetzlar warfen sich die Gastgeber mit Leidenschaft in die Zweikämpfe und schafften es tatsächlich, die sonst so dominante Achse zwischen Spielmacher Schmid und Kreisläufer Jannik Kohlbacher lahm zu legen. Das erste Tor vom Kreis gelang den Löwen in der 45. Minute – durch Nielsen.

Mit seinem Treffer zum 20:18 leitete er das Comeback des taumelnden Favoriten ein, der auch von anderen Umständen profitierte. Als die Mindener müde wurden, unterliefen ihnen etwa einige technische Fehler, die zu leichten Gegentoren führten. Zudem regten sie sich zunehmend über die Schiedsrichterentscheidungen auf. „Sie haben zwei, drei gute Lösungen von uns abgepfiffen“, haderte Carstens.

Dass die Niederlage andere Gründe hatte, wusste aber auch er: „Entscheidend war, dass wir vorne nicht mehr getroffen haben.“ Sinnbild dafür war Marian Michalczik, der sein Team im ersten Durchgang mit vier verwandelten Siebenmetern und insgesamt sechs Treffern im Spiel hielt, zum Ende hin aber sichtlich müde wurde: „Ich habe den Moment verpasst, Savvas für ihn zu bringen“, sagte Carstens selbstkritisch.

Denn eines immerhin konnte er seinem Team diesmal nicht vorwerfen: Während bei den vorigen Niederlagen gegen Melsungen und Wetzlar stets einige Spieler nicht ihre Leistung gebracht hatten, schöpften die Mindener ihr Potenzial diesmal voll aus. Christoph Reißky etwa überzeugte als solider Rambo-Vertreter, der zwar immer wieder am starken Löwen-Torwart Mikael Appelgren scheiterte, aber auch wichtige Impulse setzte. Das galt auch für Mittelmann Aliaksandr Padshyvalau, der viermal traf und auch ansonsten ansteigende Tendenz zeigt.

Dennoch fehlte an diesem Abend, der für den GWD-Tross bei der Party „La Noche“ in der Musikbox weiterging, etwas Entscheidendes. „Wir hören nicht zum ersten Mal, dass die Leistung eigentlich gut war. Aber wir brauchen auch mal wieder einen Punkt“, sagte Torwart Malte Semisch. Für das letzte Aufbäumen fehlte jedoch in der Schlussphase die Kraft, obwohl Minden noch einmal auf zwei Tore heran kam: „Da hätten wir eine Heldentat gebraucht“, meinte Coach Carstens. Doch die Helden waren zu müde.

Stimmen zum Spiel

Frank Carstens (Trainer GWD Minden): „Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft sehr zufrieden. Wie haben die Dinge, die wir besprochen haben, sehr gut umgesetzt. Es war klar zu erkennen, wie wir das hier angehen wollten. Wir haben viele Zweikämpfe für uns gestaltet, hatten aber erst eine etwas unglückliche Hand im Abschluss. Dann steigern wir uns, führen 20:17 - und man weiß als Trainer, dass im Tank nicht mehr viel drin ist. Wir haben dann versucht, uns den Berg runter tollen zu lassen, aber es hat nicht gereicht. Der Sieg der Löwen geht in Ordnung, aber ich habe das Gefühl, dass wir mehr verdient hatten.“

Kristjan Andresson (Trainer Rhein-Neckar Löwen): „Es war ein schweres Spiel, ich bin mit den zwei Punkten sehr zufrieden. Wir hattten gute erste 15 Minuten. Dann kommt Minden mit guten Angriffen und einer aggressiven Abwehr und wir machen technische Fehler. Die Umstellung auf Sieben gegen Sechs hat am Ende dafür gesorgt, dass wir gewonnen haben.“

Frank von Behren (Geschäftsführer Sport GWD Minden): "Unser Einsatz war hervorragend, den müssen wir in jedem Spiel an den Tag legen. Die vier Verletzten treffen uns aber härter als jeden anderen Bundesligisten, und die Löwen haben das dann ziemlich abgezockt nach Hause gefahren."

Magnus Gullerud (GWD Minden): „Uns haben ein bisschen Disziplin und Geduld gefehlt – und Eiswasser im Angriff. Da haben wir leichte Fehler gemacht. Mit dem Sieben gegen Sechs haben sie am Ende gute Möglichkeiten bekommen, obwohl wir es davor in der Abwehr Sechs gegen Sechs super gemacht haben. Wir haben gekämpft, alles reingelegt – aber das hat leider nicht gereicht. Wir haben im Moment auch zu wenig Leute dabei, zu viele Verletzte. Das hat man am Ende des Spiels gesehen, als zum Beispiel Marian müde wurde. Aber wir haben alles gegeben, so müssen wir weiter spielen."

Oliver Roggisch (Team-Manager Rhein-Neckar Löwen): „Unsere letzten 15 Minuten waren gut, die 45 davor nicht. Der Gegner hat gekämpft bis zum Umfallen, wir waren ein bisschen naiv. Hinten heraus hatten wir dann mehr Luft. Ich freue mich über die zwei Punkte - mehr nicht."

Christoph Reißky (GWD Minden): "Wir haben am Ende ein bisschen den Kopf verloren und zu einfache Fehler gemacht. Wir kassieren nach einem 4:0-Lauf für uns direkt einen 1:7-Lauf, und das ist dann einfach zu viel, um gegen die Rhein-Neckar Löwen zu gewinnen. Eine Kraftfrage war es am Ende glaube ich nicht, der Gegner hat gar nicht mit so viel mehr Leuten gespielt als wir. Am Ende war es einfach das Quäntchen Glück und ein paar Fehler weniger."

Malte Semisch (GWD Minden): „Wir haben in der entscheidenden Phase drei Bälle ins Aus geschmissen und der Gegner hat einige gute Lösungen gefunden. Das darf man sich eben nicht erlauben. Es ist schade, dass es dann wieder an solchen Kleinigkeiten liegt. Am Ende haben wir dann sogar noch einmal die Chance gehabt, aber dann rennt uns auch die Zeit weg. Die Leistung hat mal wieder gepasst, aber das haben wir schon oft gehört. Am Ende brauchen wir dann auch mal wieder einen Punkt."

Lucas Meister (GWD Minden): "Wir machen in der Phase ab der 45. Minute keine Tore mehr, werfen zwei, drei Bälle weg und das wird dann schlagartig bestraft. So kommen wir von plus zwei auf minus drei, und in der Phase verlieren wir das Spiel. Da brauchte es von unserer Seite ein bisschen mehr Ruhe, ein bisschen mehr Abgezocktheit. Wir werfen vorne ein paar Bälle weg, und hinten schlagen sie uns mit dem Sieben gegen Sechs. Das macht Andy Weltklasse im Entscheidungsverhalten. Und wir lassen dass vielleicht auch ein bisschen zu sehr zu."

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MindenDie Helden sind zu müde - GWD Minden geht beim 24:28 gegen die Rhein-Neckar Löwen die Kraft ausSebastian KülbelMinden (mt). Vielleicht half die Party-Nacht gegen den Frust. Nach einem aufopferungsvollen Kampf konnten weder der Trainer und der Sport-Geschäftsführer noch die Zuschauer in der Kampa-Halle ihrer Mannschaft einen Vorwurf machen. 50 Minuten lang bot GWD Minden den Rhein-Neckar Löwen die Stirn, schnupperte sogar am allerersten Sieg gegen das Top-Team aus Mannheim in der Handball-Bundesliga. Dass es am Ende beim 24:28 (12:13) nicht reichte, hatte einen nachvollziehbaren Grund. Denn als die Gastgeber in der zweiten Halbzeit den knappen Pausenrückstand gedreht hatten und plötzlich nach 44 Minuten 20:17 führten, schwante Frank Carstens Übles: „Da steht man als Trainer draußen und weiß: Im Tank ist nicht mehr viel drin. Wir haben dann versucht, uns den Berg runter rollen zu lassen. Aber es hat nicht gereicht.“ Denn kaum hatten die Grün-Weißen als Erste den Gipfel erklommen, da kamen sie von der Straße ab und der Gegner überholte sie gnadenlos. Die Löwen erhöhten das Risiko, Trainer Kristjan Andresson griff mit dem siebten Feldspieler zum entscheidenden taktischen Mittel, und Regisseur Andy Schmid führte den Favoriten mit einem 7:1-Lauf binnen sieben Minuten zum Sieg. „Das macht er einfach Weltklasse im Entscheidungsverhalten. Und wir lassen das vielleicht auch ein bisschen zu sehr zu“, sagte GWD-Kreisläufer Lucas Meister über seinen Schweizer Landsmann. Der nutzte am Ende den entscheidenden Nachteil der Gastgeber aus: Weil neben Juri Knorr, Miljan Pusica und Joscha Ritterbach auch Christoffer Rambo wegen anhaltender Rückenprobleme ausfiel, bestritten die Mindener die siebte Heimpartie der Saison mit nur acht Feldspielern. Die Löwen brachten am Samstag zwei mehr in die Rotation – ein wichtiger Faktor. Das zeigte sich etwa, als in der 43. Minute Defensiv-Spezialist Ilja Abutovic nach der dritten Zeitstrafe Rot sah. „Dann kommt eben Jesper Nielsen“, sagte Carstens. Der abwehrstarke Däne stand allerdings auch für das, was GWD diesmal richtig gut machte. Nach der starken Kritik am Deckungsverhalten bei der Niederlage in Wetzlar warfen sich die Gastgeber mit Leidenschaft in die Zweikämpfe und schafften es tatsächlich, die sonst so dominante Achse zwischen Spielmacher Schmid und Kreisläufer Jannik Kohlbacher lahm zu legen. Das erste Tor vom Kreis gelang den Löwen in der 45. Minute – durch Nielsen. Mit seinem Treffer zum 20:18 leitete er das Comeback des taumelnden Favoriten ein, der auch von anderen Umständen profitierte. Als die Mindener müde wurden, unterliefen ihnen etwa einige technische Fehler, die zu leichten Gegentoren führten. Zudem regten sie sich zunehmend über die Schiedsrichterentscheidungen auf. „Sie haben zwei, drei gute Lösungen von uns abgepfiffen“, haderte Carstens. Dass die Niederlage andere Gründe hatte, wusste aber auch er: „Entscheidend war, dass wir vorne nicht mehr getroffen haben.“ Sinnbild dafür war Marian Michalczik, der sein Team im ersten Durchgang mit vier verwandelten Siebenmetern und insgesamt sechs Treffern im Spiel hielt, zum Ende hin aber sichtlich müde wurde: „Ich habe den Moment verpasst, Savvas für ihn zu bringen“, sagte Carstens selbstkritisch. Denn eines immerhin konnte er seinem Team diesmal nicht vorwerfen: Während bei den vorigen Niederlagen gegen Melsungen und Wetzlar stets einige Spieler nicht ihre Leistung gebracht hatten, schöpften die Mindener ihr Potenzial diesmal voll aus. Christoph Reißky etwa überzeugte als solider Rambo-Vertreter, der zwar immer wieder am starken Löwen-Torwart Mikael Appelgren scheiterte, aber auch wichtige Impulse setzte. Das galt auch für Mittelmann Aliaksandr Padshyvalau, der viermal traf und auch ansonsten ansteigende Tendenz zeigt. Dennoch fehlte an diesem Abend, der für den GWD-Tross bei der Party „La Noche“ in der Musikbox weiterging, etwas Entscheidendes. „Wir hören nicht zum ersten Mal, dass die Leistung eigentlich gut war. Aber wir brauchen auch mal wieder einen Punkt“, sagte Torwart Malte Semisch. Für das letzte Aufbäumen fehlte jedoch in der Schlussphase die Kraft, obwohl Minden noch einmal auf zwei Tore heran kam: „Da hätten wir eine Heldentat gebraucht“, meinte Coach Carstens. Doch die Helden waren zu müde. Stimmen zum Spiel Frank Carstens (Trainer GWD Minden): „Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft sehr zufrieden. Wie haben die Dinge, die wir besprochen haben, sehr gut umgesetzt. Es war klar zu erkennen, wie wir das hier angehen wollten. Wir haben viele Zweikämpfe für uns gestaltet, hatten aber erst eine etwas unglückliche Hand im Abschluss. Dann steigern wir uns, führen 20:17 - und man weiß als Trainer, dass im Tank nicht mehr viel drin ist. Wir haben dann versucht, uns den Berg runter tollen zu lassen, aber es hat nicht gereicht. Der Sieg der Löwen geht in Ordnung, aber ich habe das Gefühl, dass wir mehr verdient hatten.“ Kristjan Andresson (Trainer Rhein-Neckar Löwen): „Es war ein schweres Spiel, ich bin mit den zwei Punkten sehr zufrieden. Wir hattten gute erste 15 Minuten. Dann kommt Minden mit guten Angriffen und einer aggressiven Abwehr und wir machen technische Fehler. Die Umstellung auf Sieben gegen Sechs hat am Ende dafür gesorgt, dass wir gewonnen haben.“ Frank von Behren (Geschäftsführer Sport GWD Minden): "Unser Einsatz war hervorragend, den müssen wir in jedem Spiel an den Tag legen. Die vier Verletzten treffen uns aber härter als jeden anderen Bundesligisten, und die Löwen haben das dann ziemlich abgezockt nach Hause gefahren." Magnus Gullerud (GWD Minden): „Uns haben ein bisschen Disziplin und Geduld gefehlt – und Eiswasser im Angriff. Da haben wir leichte Fehler gemacht. Mit dem Sieben gegen Sechs haben sie am Ende gute Möglichkeiten bekommen, obwohl wir es davor in der Abwehr Sechs gegen Sechs super gemacht haben. Wir haben gekämpft, alles reingelegt – aber das hat leider nicht gereicht. Wir haben im Moment auch zu wenig Leute dabei, zu viele Verletzte. Das hat man am Ende des Spiels gesehen, als zum Beispiel Marian müde wurde. Aber wir haben alles gegeben, so müssen wir weiter spielen." Oliver Roggisch (Team-Manager Rhein-Neckar Löwen): „Unsere letzten 15 Minuten waren gut, die 45 davor nicht. Der Gegner hat gekämpft bis zum Umfallen, wir waren ein bisschen naiv. Hinten heraus hatten wir dann mehr Luft. Ich freue mich über die zwei Punkte - mehr nicht." Christoph Reißky (GWD Minden): "Wir haben am Ende ein bisschen den Kopf verloren und zu einfache Fehler gemacht. Wir kassieren nach einem 4:0-Lauf für uns direkt einen 1:7-Lauf, und das ist dann einfach zu viel, um gegen die Rhein-Neckar Löwen zu gewinnen. Eine Kraftfrage war es am Ende glaube ich nicht, der Gegner hat gar nicht mit so viel mehr Leuten gespielt als wir. Am Ende war es einfach das Quäntchen Glück und ein paar Fehler weniger." Malte Semisch (GWD Minden): „Wir haben in der entscheidenden Phase drei Bälle ins Aus geschmissen und der Gegner hat einige gute Lösungen gefunden. Das darf man sich eben nicht erlauben. Es ist schade, dass es dann wieder an solchen Kleinigkeiten liegt. Am Ende haben wir dann sogar noch einmal die Chance gehabt, aber dann rennt uns auch die Zeit weg. Die Leistung hat mal wieder gepasst, aber das haben wir schon oft gehört. Am Ende brauchen wir dann auch mal wieder einen Punkt." Lucas Meister (GWD Minden): "Wir machen in der Phase ab der 45. Minute keine Tore mehr, werfen zwei, drei Bälle weg und das wird dann schlagartig bestraft. So kommen wir von plus zwei auf minus drei, und in der Phase verlieren wir das Spiel. Da brauchte es von unserer Seite ein bisschen mehr Ruhe, ein bisschen mehr Abgezocktheit. Wir werfen vorne ein paar Bälle weg, und hinten schlagen sie uns mit dem Sieben gegen Sechs. Das macht Andy Weltklasse im Entscheidungsverhalten. Und wir lassen dass vielleicht auch ein bisschen zu sehr zu."