Minden

Verletzungspech: Auch Padshyvalau und Nowatzki hat es erwischt - Michalczik neuer GWD-Kapitän

Astrid Plaßhenrich

Verletzt: Aliaksandr Padshyvalau hat eine Knochenstauchung im Sprunggelenk. Fotos: Noah Wedel - © Noah Wedel
Verletzt: Aliaksandr Padshyvalau hat eine Knochenstauchung im Sprunggelenk. Fotos: Noah Wedel (© Noah Wedel)

Minden (mt). Der Kader des Handball-Bundesligisten GWD Minden wird in der heißen Phasen der Vorbereitung schmaler. Nachdem Kreisläufer Magnus Gullerud sich im Testspiel gegen den Bergischen HC einen Zehenbruch zugezogen hatte und sechs Wochen pausieren muss, fallen jetzt auch Spielmacher Aliaksandr Padshyvalau und der rechte Rückraumspieler Maximilian Nowatzki aus. Wie lange das Duo den Mindenern fehlen wird, ist aktuell nicht absehbar.

Bei Padshyvalau handelt es sich um eine Knochenstauchung im linken Sprunggelenk. „Es war nicht diese eine Situation, die zu seiner Verletzung geführt hat, sondern es handelt sich um eine Überlastungsreaktion nach der Trainingsintensität der vergangenen Wochen“, sagt GWD-Trainer Frank Carstens. Der Weißrusse war im vergangenen Oktober von einer Länderspielreise mit einem Bänderriss im gleichen Sprunggelenk zurückgekehrt und fiel mehrere Wochen aus. Die aktuellen Probleme sind an derselben Stelle aufgetreten. Dr. Jörg Pöhlmann hofft, den Mittelmann bis zum Bundesligastart wieder fit zu bekommen. „Der Fuß muss zunächst einmal geschont werden“, sagt der GWD-Mannschaftsarzt. Allerdings sei es nach Carstens Einschätzung schwierig, bei dieser Art von Verletzung zu sagen, wann genau eine Rückkehr des 23-Jährigen zu erwarten sei.

Neuer GWD-Kapitän: Marian Michalczik wird das Mindener Team künftig auf das Feld führen. - © Noah Wedel
Neuer GWD-Kapitän: Marian Michalczik wird das Mindener Team künftig auf das Feld führen. (© Noah Wedel)

Padshyvalaus Ausfall werden in erster Linie Marian Michalczik, der vorzugsweise im linken Rückraum spielt, und Juri Knorr kompensieren. Auch Nachwuchsmann Simon Strakeljahn ist eine Option. „Allerdings fehlt uns Spezialwissen, gewissermaßen unsere Spiel-DNA, die sich Aliaksandr im vergangenen Jahr angeeignet hat“, sagt der Mindener Trainer. Der 19-jährige Knorr, der erst in diesem Sommer zu GWD gewechselt ist, kann die Automatismen aufgrund der kurzen Zeit noch nicht verinnerlicht haben.

Maximilian Nowatzki hatte sich am vergangenen Sonntag beim Sportmenü verletzt. Der Halbrechte war im Spiel der GWD-Reserve gegen Lit Tribe Germania nach einem Zweikampf unglücklich aufgekommen und hatte sich mehrere Fußwurzelknochen gestaucht. Er wird frühestens in vier Wochen wieder ins Training zurückkehren. Nowatzki hatte im Trainingslager Christoffer Rambo vor allem im Angriff entlastet, weil in der Zeit auch Christoph Reißky mit einer Muskelverletzung passen musste.

Übrigens hat die Mannschaft am Mittwochabend Marian Michalczik zu ihrem neuen Kapitän gewählt. Der 22-jährige Nationalspieler tritt damit die Nachfolge von Dalibor Doder an, der die GWD-Binde in den vergangenen beiden Spielzeiten trug. Michalcziks Stellvertreter ist Magnus Gullerud.?Seite 33

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MindenVerletzungspech: Auch Padshyvalau und Nowatzki hat es erwischt - Michalczik neuer GWD-KapitänAstrid PlaßhenrichMinden (mt). Der Kader des Handball-Bundesligisten GWD Minden wird in der heißen Phasen der Vorbereitung schmaler. Nachdem Kreisläufer Magnus Gullerud sich im Testspiel gegen den Bergischen HC einen Zehenbruch zugezogen hatte und sechs Wochen pausieren muss, fallen jetzt auch Spielmacher Aliaksandr Padshyvalau und der rechte Rückraumspieler Maximilian Nowatzki aus. Wie lange das Duo den Mindenern fehlen wird, ist aktuell nicht absehbar. Bei Padshyvalau handelt es sich um eine Knochenstauchung im linken Sprunggelenk. „Es war nicht diese eine Situation, die zu seiner Verletzung geführt hat, sondern es handelt sich um eine Überlastungsreaktion nach der Trainingsintensität der vergangenen Wochen“, sagt GWD-Trainer Frank Carstens. Der Weißrusse war im vergangenen Oktober von einer Länderspielreise mit einem Bänderriss im gleichen Sprunggelenk zurückgekehrt und fiel mehrere Wochen aus. Die aktuellen Probleme sind an derselben Stelle aufgetreten. Dr. Jörg Pöhlmann hofft, den Mittelmann bis zum Bundesligastart wieder fit zu bekommen. „Der Fuß muss zunächst einmal geschont werden“, sagt der GWD-Mannschaftsarzt. Allerdings sei es nach Carstens Einschätzung schwierig, bei dieser Art von Verletzung zu sagen, wann genau eine Rückkehr des 23-Jährigen zu erwarten sei. Padshyvalaus Ausfall werden in erster Linie Marian Michalczik, der vorzugsweise im linken Rückraum spielt, und Juri Knorr kompensieren. Auch Nachwuchsmann Simon Strakeljahn ist eine Option. „Allerdings fehlt uns Spezialwissen, gewissermaßen unsere Spiel-DNA, die sich Aliaksandr im vergangenen Jahr angeeignet hat“, sagt der Mindener Trainer. Der 19-jährige Knorr, der erst in diesem Sommer zu GWD gewechselt ist, kann die Automatismen aufgrund der kurzen Zeit noch nicht verinnerlicht haben. Maximilian Nowatzki hatte sich am vergangenen Sonntag beim Sportmenü verletzt. Der Halbrechte war im Spiel der GWD-Reserve gegen Lit Tribe Germania nach einem Zweikampf unglücklich aufgekommen und hatte sich mehrere Fußwurzelknochen gestaucht. Er wird frühestens in vier Wochen wieder ins Training zurückkehren. Nowatzki hatte im Trainingslager Christoffer Rambo vor allem im Angriff entlastet, weil in der Zeit auch Christoph Reißky mit einer Muskelverletzung passen musste. Übrigens hat die Mannschaft am Mittwochabend Marian Michalczik zu ihrem neuen Kapitän gewählt. Der 22-jährige Nationalspieler tritt damit die Nachfolge von Dalibor Doder an, der die GWD-Binde in den vergangenen beiden Spielzeiten trug. Michalcziks Stellvertreter ist Magnus Gullerud.?Seite 33