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Sportmenü: Der GWD-Express kommt ins Rollen - 43:23-Sieg gegen die Rimparer Wölfe

Astrid Plaßhenrich

Reißtest: Mindens Juri Knorr kann von seinen Gegenspielern nur unfair gestoppt werden. Der neue Mittelmann setzte mit seinem Tor zum 43:23 den Schlusspunkt in einer einseitigen Partie. MT- - © Foto: Astrid Plaßhenrich
Reißtest: Mindens Juri Knorr kann von seinen Gegenspielern nur unfair gestoppt werden. Der neue Mittelmann setzte mit seinem Tor zum 43:23 den Schlusspunkt in einer einseitigen Partie. MT- (© Foto: Astrid Plaßhenrich)

Minden (mt). Konzentriert in der Abwehr, konzentriert im Angriff: GWD Minden hat geliefert. Der Handball-Bundesligist hat beim traditionellen Sportmenü in der Dankerser Sporthalle gegen den Zweitligisten DJK Wölfe Rimpar mit 43:23 (18:11) gewonnen. „Wir haben zu keinem Zeitpunkt nachgelassen, hatten eine gute Grundhärte, und unser schnelles Umschaltspiel hat auch funktioniert. Wir sind auf einem guten Weg“, sagte der neue Kreisläufer Lucas Meister.

Der Schweizer freut sich wie seine Teamkollegen über einen freien Montag. Schließlich war das Sportmenü der Abschluss eines neuntägigen Trainingslagers in Schaffhauen (Schweiz) und Linden (Hessen). „Die letzten Tage haben uns zusammengeschweißt. Es sind einige gute Typen in der Mannschaft“, erzählte der neue Torwart Malte Semisch, der gegen Rimpar die ersten 30 Minuten spielte. Heute gilt es aber erst einmal abzuschalten, zu regenerieren – mal nicht an Handball zu denken. Am Dienstag bittet Frank Carstens dann wieder zu einer Krafteinheit. Der GWD-Trainer war mit dem Verlauf des Trainingslagers ebenfalls sehr zufrieden: „Es lässt sich gut an. Es war die richtige Entscheidung, dass wir so lange unterwegs waren. Wir haben richtig gut gearbeitet.“ Die Fortschritte seien klar zu erkennen. „Wir sind von Spiel zu Spiel besser geworden“, findet auch Kreisläufer Magnus Gullerud, der aufgrund einer Fußverletzung beim Sportmenü passen musste und heute untersucht wird.

Die Mindener waren erst um drei Uhr Sonntagnacht aus Linden nach Hause gekommen – 14 Stunden später stand dann die Partie gegen die Wölfe an. Von Müdigkeit war bei den Grün-Weißen aber nichts zu spüren. Bereits nach fünf Minuten führte GWD mit 5:0. Auch danach hielt Minden das Tempo hoch, zwang die Gäste aus Unterfranken zu Fehlern und erzielte immer wieder einfache Tore. Über ein 15:6 ging es mit einem 18:11 in die Pause.

Die Wölfe hatten im Gegensatz zu den GWD-Profis schwere Beine und kamen immer einen Schritt zu spät. Für den Zweitligisten war das Spiel in Dankersen ebenfalls der Abschluss eines viertägigen Trainingslagers in Hildesheim. „Wir waren in allen Belangen unterlegen und haben nicht ansatzweise das abgerufen, was wir uns vorgenommen haben“, sagt Rimpars Trainer Professor Dr. Matthias Obinger. Auch die zweite Halbzeit war eine einseitige Angelegenheit. Die Mindener, die das Spiel auch nutzten, um verschiedene Formationen zu testen, distanzierten ihre Gegner immer weiter. Über ein 24:12, 31:15 und 39:21 hieß das Ergebnis schließlich 43:23.

GWD Minden: Semisch (1.-30.), Christensen (31.-60.) - Gulliksen 8, Rambo 7, Ritterbach 5, Meister 5, Savvas 4, Staar 4, Korte 3, Knorr 3, Richtzenhain 2, Michalczik 1, Padshyvalau 1, Pusica.

Die Autorin ist erreichbar unter (0571) 882-173 oderAstrid.Plasshenrich@MT.de

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MindenSportmenü: Der GWD-Express kommt ins Rollen - 43:23-Sieg gegen die Rimparer WölfeAstrid PlaßhenrichMinden (mt). Konzentriert in der Abwehr, konzentriert im Angriff: GWD Minden hat geliefert. Der Handball-Bundesligist hat beim traditionellen Sportmenü in der Dankerser Sporthalle gegen den Zweitligisten DJK Wölfe Rimpar mit 43:23 (18:11) gewonnen. „Wir haben zu keinem Zeitpunkt nachgelassen, hatten eine gute Grundhärte, und unser schnelles Umschaltspiel hat auch funktioniert. Wir sind auf einem guten Weg“, sagte der neue Kreisläufer Lucas Meister. Der Schweizer freut sich wie seine Teamkollegen über einen freien Montag. Schließlich war das Sportmenü der Abschluss eines neuntägigen Trainingslagers in Schaffhauen (Schweiz) und Linden (Hessen). „Die letzten Tage haben uns zusammengeschweißt. Es sind einige gute Typen in der Mannschaft“, erzählte der neue Torwart Malte Semisch, der gegen Rimpar die ersten 30 Minuten spielte. Heute gilt es aber erst einmal abzuschalten, zu regenerieren – mal nicht an Handball zu denken. Am Dienstag bittet Frank Carstens dann wieder zu einer Krafteinheit. Der GWD-Trainer war mit dem Verlauf des Trainingslagers ebenfalls sehr zufrieden: „Es lässt sich gut an. Es war die richtige Entscheidung, dass wir so lange unterwegs waren. Wir haben richtig gut gearbeitet.“ Die Fortschritte seien klar zu erkennen. „Wir sind von Spiel zu Spiel besser geworden“, findet auch Kreisläufer Magnus Gullerud, der aufgrund einer Fußverletzung beim Sportmenü passen musste und heute untersucht wird. Die Mindener waren erst um drei Uhr Sonntagnacht aus Linden nach Hause gekommen – 14 Stunden später stand dann die Partie gegen die Wölfe an. Von Müdigkeit war bei den Grün-Weißen aber nichts zu spüren. Bereits nach fünf Minuten führte GWD mit 5:0. Auch danach hielt Minden das Tempo hoch, zwang die Gäste aus Unterfranken zu Fehlern und erzielte immer wieder einfache Tore. Über ein 15:6 ging es mit einem 18:11 in die Pause. Die Wölfe hatten im Gegensatz zu den GWD-Profis schwere Beine und kamen immer einen Schritt zu spät. Für den Zweitligisten war das Spiel in Dankersen ebenfalls der Abschluss eines viertägigen Trainingslagers in Hildesheim. „Wir waren in allen Belangen unterlegen und haben nicht ansatzweise das abgerufen, was wir uns vorgenommen haben“, sagt Rimpars Trainer Professor Dr. Matthias Obinger. Auch die zweite Halbzeit war eine einseitige Angelegenheit. Die Mindener, die das Spiel auch nutzten, um verschiedene Formationen zu testen, distanzierten ihre Gegner immer weiter. Über ein 24:12, 31:15 und 39:21 hieß das Ergebnis schließlich 43:23. GWD Minden: Semisch (1.-30.), Christensen (31.-60.) - Gulliksen 8, Rambo 7, Ritterbach 5, Meister 5, Savvas 4, Staar 4, Korte 3, Knorr 3, Richtzenhain 2, Michalczik 1, Padshyvalau 1, Pusica. Die Autorin ist erreichbar unter (0571) 882-173 oderAstrid.Plasshenrich@MT.de