Minden

Voll positiver Energie in das nächste Kampfspiel

Marcus Riechmann

Erschöpft, aber glücklich: Die Mindener Eigengewächse Max Staar (links) und Marian Michalczik steuerten gemeinsam elf Tore zum Sieg in Stuttgart bei. Foto: Benjamin Lau/Eibner - © EIBNER/Benjamin_Lau
Erschöpft, aber glücklich: Die Mindener Eigengewächse Max Staar (links) und Marian Michalczik steuerten gemeinsam elf Tore zum Sieg in Stuttgart bei. Foto: Benjamin Lau/Eibner (© EIBNER/Benjamin_Lau)

Minden (mt). 4 – 8 – 10. Drei Zahlen stehen für den weiteren Saisonverlauf des Handball-Bundesligisten GWD Minden. Die erste Zahl entstammt dem Reich der Fakten: Vier Spiele sind bis zur Sommerpause noch zu absolvieren. Die weiteren Zahlen liegen im Bereich der Möglichkeiten: Maximal acht Punkte sind noch zu holen, Platz zehn oder sogar Rang neun sind machbar.

Auch wenn die Punktezahl eher dem Reich der Träume als dem der realistischen Annahmen entspringt: Das Team geht die kommenden Aufgaben beflügelt und voller Tatendrang an. Vor dem Heimspiel gegen den SC DHfK Leipzig am morgigen Mittwochabend in der heimischen Kampa-Halle strahlt Mindens Trainer Frank Carstens positive Energie aus. „Wir sind in Reichweite zu einem Top-Ten-Platz. Allein deshalb wollen wir gewinnen“, sagt der Coach. Die Top Zehn sei „ein schönes Ziel. Es würde zu unserer Saison passen, da reinzukommen.“ Einen einzigen Punkt liegt Minden derzeit hinter dem TBV Lemgo und dem HC Erlangen und damit hinter den Wunschplätzen zurück.

Der 31:30-Sieg beim TVB Stuttgart am vergangenen Donnerstag hat die Grün-Weißen gestärkt. „Das sollte uns Selbstvertrauen gegen“, wertete Rückraumspieler Marian Michalczik, der mit sieben Treffern maßgeblich zum Erfolg in der Stuttgarter Scharrena beigetragen hatte. „Wir haben zwar nur mit einem Tor Vorsprung gewonnen, aber gefühlt war es deutlicher“, sprach Carstens seinem Team Lob für einen couragierten Auswärtsauftritt aus. Nicht nur der Sieg an sich, sondern auch die Art des Erfolgs gefiel den Trainer: „Das war beste Vorbereitung auf das Spiel gegen Leipzig“, meinte Carstens. Denn gegen die kampfstarken Sachsen werden morgen ab 19 Uhr genau die Qualitäten gefragt sein, die Minden auch in Stuttgart zeigte, meint Carstens: „Das war ein intensives Spiel und in der zweiten Halbzeit eine richtige Schlacht.“

GWD wird gegen Leipzig in Bestbesetzung antreten können. Rechtsaußen Kevin Gulliksen hat seine Muskelzerrung auskuriert, auch Torwart Espen Christensen steht vor der Rückkehr ins Team.

Der SC DHfK Leipzig wird ohne Alen Milosevic in Minden antreten müssen. Der 29-jährige Kreisläufer hat sich nach einem Sturz auf den Rücken einen Bandscheibenvorfall zugezogen und wird bei den Sachsen bis zum Saisonende nicht mehr spielen können. Mit dem Schweizer Nationalspieler fehlt dem SC ein zentraler Baustein, doch Trainer André Haber betonte: „Wir sind in der Lage, einen solchen Ausfall als Mannschaft zu kompensieren.“

Copyright © Mindener Tageblatt 2020
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Das Kommentieren ist nur mit einem Abo oder Tagespass möglich.

MindenVoll positiver Energie in das nächste KampfspielMarcus RiechmannMinden (mt). 4 – 8 – 10. Drei Zahlen stehen für den weiteren Saisonverlauf des Handball-Bundesligisten GWD Minden. Die erste Zahl entstammt dem Reich der Fakten: Vier Spiele sind bis zur Sommerpause noch zu absolvieren. Die weiteren Zahlen liegen im Bereich der Möglichkeiten: Maximal acht Punkte sind noch zu holen, Platz zehn oder sogar Rang neun sind machbar. Auch wenn die Punktezahl eher dem Reich der Träume als dem der realistischen Annahmen entspringt: Das Team geht die kommenden Aufgaben beflügelt und voller Tatendrang an. Vor dem Heimspiel gegen den SC DHfK Leipzig am morgigen Mittwochabend in der heimischen Kampa-Halle strahlt Mindens Trainer Frank Carstens positive Energie aus. „Wir sind in Reichweite zu einem Top-Ten-Platz. Allein deshalb wollen wir gewinnen“, sagt der Coach. Die Top Zehn sei „ein schönes Ziel. Es würde zu unserer Saison passen, da reinzukommen.“ Einen einzigen Punkt liegt Minden derzeit hinter dem TBV Lemgo und dem HC Erlangen und damit hinter den Wunschplätzen zurück. Der 31:30-Sieg beim TVB Stuttgart am vergangenen Donnerstag hat die Grün-Weißen gestärkt. „Das sollte uns Selbstvertrauen gegen“, wertete Rückraumspieler Marian Michalczik, der mit sieben Treffern maßgeblich zum Erfolg in der Stuttgarter Scharrena beigetragen hatte. „Wir haben zwar nur mit einem Tor Vorsprung gewonnen, aber gefühlt war es deutlicher“, sprach Carstens seinem Team Lob für einen couragierten Auswärtsauftritt aus. Nicht nur der Sieg an sich, sondern auch die Art des Erfolgs gefiel den Trainer: „Das war beste Vorbereitung auf das Spiel gegen Leipzig“, meinte Carstens. Denn gegen die kampfstarken Sachsen werden morgen ab 19 Uhr genau die Qualitäten gefragt sein, die Minden auch in Stuttgart zeigte, meint Carstens: „Das war ein intensives Spiel und in der zweiten Halbzeit eine richtige Schlacht.“ GWD wird gegen Leipzig in Bestbesetzung antreten können. Rechtsaußen Kevin Gulliksen hat seine Muskelzerrung auskuriert, auch Torwart Espen Christensen steht vor der Rückkehr ins Team. Der SC DHfK Leipzig wird ohne Alen Milosevic in Minden antreten müssen. Der 29-jährige Kreisläufer hat sich nach einem Sturz auf den Rücken einen Bandscheibenvorfall zugezogen und wird bei den Sachsen bis zum Saisonende nicht mehr spielen können. Mit dem Schweizer Nationalspieler fehlt dem SC ein zentraler Baustein, doch Trainer André Haber betonte: „Wir sind in der Lage, einen solchen Ausfall als Mannschaft zu kompensieren.“