Minden

GWD Minden verliert nach leidenschaftlichem Kampf gegen die Füchse Berlin 27:28

Michael Lorenz

GWD-Kreisläufer Magnus Gullerud war einer der Hauptfaktoren dafür, dass GWD in der ersten Halbzeit 14:12 führte.
Foto: Noah Wedel - © Noah Wedel
GWD-Kreisläufer Magnus Gullerud war einer der Hauptfaktoren dafür, dass GWD in der ersten Halbzeit 14:12 führte.
Foto: Noah Wedel (© Noah Wedel)

Minden (much). Großes Pech für GWD Minden: In einer sehr engagierten, mit Leidenschaft geführten Partie unterlagen die Grün-Weißen gegen die Füchse Berlin mit 27:28 (14:12) Toren. In der turbulenten Schlussphase überschlugen sich die Ereignisse: Berlin war in der letzten Minute in Ballbesitz, doch Mindens Luka Zvizej, der in die Phase in der 5:1-Deckung vorgezogen spielte, gelang ein sehenswerter Ballgewinn, er schloss den Konter selbst zum 27:27 ab. Die Gäste griffen wieder an, und als es so aussah, dass GWD den Ball erneut erobern würde, schnappte sich Berlins Jacob Holm den Abpraller und traf vom Kreis zum 27:28. 14 Sekunden waren noch auf der Uhr, als GWD-Coach Frank Carstens die letzte Auszeit nahm. Dalibor Doder nahm sich im letzten Angriff einen Wurf aus ungünstiger Position, der zu einer leichten Beute des überragenden Gästekeepers Silvio Heinevetter wurde.

Die Mindener agierten mutig, ließen sich von den favorisierten Hauptstädtern nicht den Schneid abkaufen. Nachdem Torwart Kim Sonne mit Berlins Hans Lindberg zusammen gestoßen war, schlug wie bereits in Melsungen die Stunde de 19-jährigen Leon Grabenstein, der in 17 Minuten fünf Bälle abwehrte. Seinen Höhepunkt hatte er, als er einen Wurf von Nationalspieler Fabian Wiede fing und Miljan Pusica im Gegenstoß zum 13:11 einnetzte. Mit 14:12 ging es in die Pause, und die 3500 Zuschauer in der Kampa-Halle, davon 500 Schüler, verbreiteten Partystimmung.

Nach der Pause drehte Berlin den Spieß zunächst um, doch Minden ließ sich nicht abschütteln, führte 21:19 (44.). Beim 24:25 scheiterte Mindens überragender Rechtsaußen Kevin Gulliksen , der acht Tore erzielte, in Überzahl an Heinevetter. Dennoch glich Minden noch einmal aus, ehe die Füchse den glücklichen Sieg eintüteten. Mindens Nationalspieler Marian Michalczik sagte anschließend: "Am Ende waren Kleinigkeiten entscheidend, wir hatten Pech mit dem Abpraller." Füchse-Keeper Silvio Heinevetter: "Am Ende war es ein dreckiger Sieg, aber es zählen nur die beiden Punkte."

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