Der Zauber ist verflogen: Spurensuche nach dem 28:29 von GWD Minden gegen Göppingen

Marcus Riechmann

Die Luft ist raus: Platt scheint der Ball nach dem Wurf auf dem Boden zu kleben. Mindens Kreisläufer Magnus Gullerud sieht dem Spielgerät nach. MT-Fotos: Astrid Plaßhenrich
Die Luft ist raus: Platt scheint der Ball nach dem Wurf auf dem Boden zu kleben. Mindens Kreisläufer Magnus Gullerud sieht dem Spielgerät nach. MT-Fotos: Astrid Plaßhenrich
Die Leichtigkeit des Siegers: Göppingens Kresimir Kozina „flattert“ nach seinem Tor zum 27:23.
Die Leichtigkeit des Siegers: Göppingens Kresimir Kozina „flattert“ nach seinem Tor zum 27:23.

Minden (rich). Es fehlte gestern so manches, am Ende jedenfalls ein bisschen Glück: So verlor GWD Minden schließlich das dritte Heimspiel der Saison. 28:29 (15:16) unterlag der heimische Handball-Bundesligist zum Abschluss der Hinrunde dem Team von Frisch Auf Göppingen. In einer spannenden Aufholjagd hatte sich Minden in den Schlussminuten von 25:29 noch auf 28:29 herangekämpft. Doch das krönende Finale blieb den Gastgebern vor 3282 Zuschauern in der Mindener Kampa-Halle verwehrt. Gäste-Keeper Primoz Prost wehrte den letzten Wurf von Christoffer Rambo ab und sorgte dafür, dass Göppingen sich in der Tabelle mit nun 18:16 Punkten vor GWD schob. „Den muss ich einfach treffen“, ärgerte sich Rambo. Doch Teamkollege Marian Michalczik nahm den Norweger in Schutz: „Es wäre zu einfach, die Niederlage am letzten Wurf von Rambo festzumachen. Es gab heute andere Ursachen“, sagte der fünfmalige Torschütze nach dem Abpfiff.