Svitlica-Prozess gestartet: Der Anfang lässt viele Fragen offen

Marcus Riechmann

GWD-Handballer Aleksandar Svitlica nach der Verhandlung vor dem Landgericht Hamburg. MT- - © Foto: Marcus Riechmann
GWD-Handballer Aleksandar Svitlica nach der Verhandlung vor dem Landgericht Hamburg. MT- (© Foto: Marcus Riechmann)
GWD-Handballer Aleksandar Svitlica muss sich seit Donnerstag in Hamburg vor Gericht verantworten. MT- - © Foto: Marcus Riechmann (Archiv)
GWD-Handballer Aleksandar Svitlica muss sich seit Donnerstag in Hamburg vor Gericht verantworten. MT- (© Foto: Marcus Riechmann (Archiv))

Hamburg (mt). Die Vorwürfe wiegen schwer: Bandenmäßiger Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringem Maß. Lange Haftstrafen drohen. Fünf Männer müssen sich wegen diesem und weiterer Vorwürfe seit dem heutigen Donnerstag vor dem Landgericht Hamburg verantworten. Sechster Beschuldigter ist Aleksandar Svitlica. Auch er saß in Saal 337 vor dem Vorsitzenden Richter Dr. Matthias Steinmann. Dem Handballprofi des Bundesligisten GWD Minden werden Beihilfehandlungen vorgeworfen. Konkret im verlesenen Teil der Anklageschrift: Der Handballer solle einem der Hauptangeklagten zweimal Geldbeträge als Darlehn bar übergeben haben. Im Oktober 2016 sollen es 10.000 Euro gewesen sein, von denen die Hauptangeklagten dann unter anderem Blackberry-Handys zur Tatdurchführung erworben haben sollen. Im Mai 2017 soll Svitlica dann noch 5000 Euro ausgehändigt haben. Beide Beträge habe der Handballer zurückerhalten. Beim Empfänger des Geldes soll es sich um einen nahen Verwandten Svitlicas handeln.