Espelkamp

Beben in Espelkamp: Preußen-Präsident tritt zurück

Ingo Notz

Hendrik Wiegmann ist als Präsident von Preußen Espelkamp zurückgetreten. - © Foto: Notz
Hendrik Wiegmann ist als Präsident von Preußen Espelkamp zurückgetreten. (© Foto: Notz)

Espelkamp. Beben im Sportpark Mittwald: Beim FC Preußen Espelkamp ist Präsident Hendrik Wiegmann zurückgetreten. Der nach Finanzvolumen drittstärkste Verein im Kreis hinter den Handball-Profiklubs GWD Minden und TuS N-Lübbecke ist damit auf der Suche nach einer neuen Führung, die für den 28. Februar geplante Jahreshauptversammlung wurde auf April verlegt.

Nach Informationen des „Westfalen-Blatts“ sind seit dem vergangenen Wochenende zahlreiche Vorstandsmitglieder aus Protest gegen die Art der Vereinsführung vor allem durch Wiegmann mit sofortiger Wirkung von ihren Ämtern zurückgetreten. Sie sollen Wiegmann mitgeteilt haben, dass sie unter seiner Führung nicht mehr zur Verfügung stehen. Nachdem Ende 2019 schon Mario Warkentin unter dem Druck zahlreicher Vorwürfe gegen ihn aus dem Vorstand zurückgetreten war, war die Vereinsführung des FC Preußen nach den neuesten Rücktritten gemäß der eigenen Satzung nicht mehr handlungsfähig. Das Aus für Präsident Wiegmann war die nicht mehr vermeidbare Konsequenz.

Bei weiteren Recherchen des „Westfalen-Blatts“ sind zudem Gerüchte über Vergehen von Teilen der Vereinsführung aufgetaucht. Zu den im Raum stehenden Vorwürfen zählen persönliche Bereicherungen auf Kosten des Vereins. Insgesamt soll diesem ein Schaden im fünfstelligen Bereich entstanden sein. Wiegmann weist diese Gerüchte zurück: „Unsere Bücher sind in Ordnung.“

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EspelkampBeben in Espelkamp: Preußen-Präsident tritt zurückIngo NotzEspelkamp. Beben im Sportpark Mittwald: Beim FC Preußen Espelkamp ist Präsident Hendrik Wiegmann zurückgetreten. Der nach Finanzvolumen drittstärkste Verein im Kreis hinter den Handball-Profiklubs GWD Minden und TuS N-Lübbecke ist damit auf der Suche nach einer neuen Führung, die für den 28. Februar geplante Jahreshauptversammlung wurde auf April verlegt. Nach Informationen des „Westfalen-Blatts“ sind seit dem vergangenen Wochenende zahlreiche Vorstandsmitglieder aus Protest gegen die Art der Vereinsführung vor allem durch Wiegmann mit sofortiger Wirkung von ihren Ämtern zurückgetreten. Sie sollen Wiegmann mitgeteilt haben, dass sie unter seiner Führung nicht mehr zur Verfügung stehen. Nachdem Ende 2019 schon Mario Warkentin unter dem Druck zahlreicher Vorwürfe gegen ihn aus dem Vorstand zurückgetreten war, war die Vereinsführung des FC Preußen nach den neuesten Rücktritten gemäß der eigenen Satzung nicht mehr handlungsfähig. Das Aus für Präsident Wiegmann war die nicht mehr vermeidbare Konsequenz. Bei weiteren Recherchen des „Westfalen-Blatts“ sind zudem Gerüchte über Vergehen von Teilen der Vereinsführung aufgetaucht. Zu den im Raum stehenden Vorwürfen zählen persönliche Bereicherungen auf Kosten des Vereins. Insgesamt soll diesem ein Schaden im fünfstelligen Bereich entstanden sein. Wiegmann weist diese Gerüchte zurück: „Unsere Bücher sind in Ordnung.“