Minden

Bezirksliga: Heimspiele der Krisenteams

Sebastian Külbel

Jannis Springer und Kevin Dickhof (von links) kehren in den SVKT-Kader zurück. MT-Archivfoto: Astrid Plaßhenrich
Jannis Springer und Kevin Dickhof (von links) kehren in den SVKT-Kader zurück. MT-Archivfoto: Astrid Plaßhenrich

Minden (mt). Für den TuS Petershagen-Ovenstädt wird es in der Fußball-Bezirksliga langsam eng. Drei Punkte, letzter Platz und ein Duell mit dem Tabellenzweiten TuRa Löhne – die Lage des Aufsteigers ist überaus bedrohlich. Auch die übrigen Teams aus dem Mindener Land stecken in der Krise. Während aber die spielfreie FT Dützen an diesem Sonntag nur zusehen kann, stehen für die SV Kutenhausen-Todtenhausen und den FSC Eisbergen wichtige Heimspiele an.

Die SVKT wartet seit sechs Wochen auf einen Sieg und ist deshalb gegen den punktgleichen SC BW Vehlage langsam unter Zugzwang. „Wir sind nach dem guten Start inzwischen meilenweit von unseren Saisonzielen entfernt und müssen klar nach unten gucken“, sagt Trainer Holger Sarres. Der hatte zwar in den vorigen Wochen große Personalsorgen, „wir dürfen es aber nicht nur darauf schieben“.

Die Lage im Kader entspannt sich an diesem Wochenende merklich, denn die Springer-Zwillinge, Luca Bruse und Christian Dewald sind wieder dabei. Auch Torjäger Kevin Dickhof ist zurück im Training, so dass die Gastgeber optimistisch in den Vergleich der Tabellennachbarn gehen: „Das ist ein wichtiges Ziel, um uns Luft zu verschaffen“, betont Sarres.

Ähnlich geht es den Eisbergern vor dem Kreisduell mit dem TuS Lohe. Die Portaner haben sogar seit sieben Spielen nicht mehr gewonnen und sind auf den 13. Platz abgerutscht. „Wir hatten zwar auch den einen oder anderen Gegner von oben, aber unterm Strich fehlen die Punkte“, sagt Trainer Carsten Korff und stellt fest: „Jetzt sind wir wieder unten drin.

Nicht nur deshalb hofft er auf einen guten Jahresendspurt seines Teams: „Wir haben bis Weihnachten noch vier Spiele, sechs Punkte wären ganz gut. Am besten fangen wir gleich gegen Lohe damit an.“ Gegen die starke Offensive des Gegners wollen die Eisberger vor allem sicher stehen und auf Konter setzen. „Das hat zuletzt auch ganz ordentlich geklappt“, sagt Korff, der weiterhin auf Tim Witthaus verzichten muss. Fabien Steinmann ist angeschlagen.

Beim TuS Petershagen-Ovenstädt regiert derweil das Prinzip Hoffnung. „Wir arbeiten weiter, bleiben dran. Vielleicht haben wir ja irgendwann mal wieder das Glück auf unserer Seite“, sagt Trainer Jan Frederik Finger. Der hadert mit dem Saisonverlauf: „Es ist Woche für Woche das Gleiche: Wir sind ordentlich mit dabei, aber am Ende reicht es leider nicht für Punkte.“ Diesen Kreislauf müssen er und sein Team schnell durchbrechen, um noch reelle Chancen auf den Klassenerhalt zu haben. Beim Blick auf Gegner Löhne spürt Finger Respekt, aber auch etwas Zuversicht: „Wir haben gegen stärkere Mannschaften zu Hause schon gezeigt, dass gefühlt etwas möglich ist.“ Fraglich ist der Einsatz von Malte Zwingmann.

Spiele am Wochenende

Bezirksliga: FSC Eisbergen - TuS Lohe, TuS Petershagen-Ovenstädt - TuRa Löhne (beide So. 14.30), SV Kutenhausen-Todtenhausen - SC BW Vehlage (So. 15.00).

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MindenBezirksliga: Heimspiele der KrisenteamsSebastian KülbelMinden (mt). Für den TuS Petershagen-Ovenstädt wird es in der Fußball-Bezirksliga langsam eng. Drei Punkte, letzter Platz und ein Duell mit dem Tabellenzweiten TuRa Löhne – die Lage des Aufsteigers ist überaus bedrohlich. Auch die übrigen Teams aus dem Mindener Land stecken in der Krise. Während aber die spielfreie FT Dützen an diesem Sonntag nur zusehen kann, stehen für die SV Kutenhausen-Todtenhausen und den FSC Eisbergen wichtige Heimspiele an. Die SVKT wartet seit sechs Wochen auf einen Sieg und ist deshalb gegen den punktgleichen SC BW Vehlage langsam unter Zugzwang. „Wir sind nach dem guten Start inzwischen meilenweit von unseren Saisonzielen entfernt und müssen klar nach unten gucken“, sagt Trainer Holger Sarres. Der hatte zwar in den vorigen Wochen große Personalsorgen, „wir dürfen es aber nicht nur darauf schieben“. Die Lage im Kader entspannt sich an diesem Wochenende merklich, denn die Springer-Zwillinge, Luca Bruse und Christian Dewald sind wieder dabei. Auch Torjäger Kevin Dickhof ist zurück im Training, so dass die Gastgeber optimistisch in den Vergleich der Tabellennachbarn gehen: „Das ist ein wichtiges Ziel, um uns Luft zu verschaffen“, betont Sarres. Ähnlich geht es den Eisbergern vor dem Kreisduell mit dem TuS Lohe. Die Portaner haben sogar seit sieben Spielen nicht mehr gewonnen und sind auf den 13. Platz abgerutscht. „Wir hatten zwar auch den einen oder anderen Gegner von oben, aber unterm Strich fehlen die Punkte“, sagt Trainer Carsten Korff und stellt fest: „Jetzt sind wir wieder unten drin. Nicht nur deshalb hofft er auf einen guten Jahresendspurt seines Teams: „Wir haben bis Weihnachten noch vier Spiele, sechs Punkte wären ganz gut. Am besten fangen wir gleich gegen Lohe damit an.“ Gegen die starke Offensive des Gegners wollen die Eisberger vor allem sicher stehen und auf Konter setzen. „Das hat zuletzt auch ganz ordentlich geklappt“, sagt Korff, der weiterhin auf Tim Witthaus verzichten muss. Fabien Steinmann ist angeschlagen. Beim TuS Petershagen-Ovenstädt regiert derweil das Prinzip Hoffnung. „Wir arbeiten weiter, bleiben dran. Vielleicht haben wir ja irgendwann mal wieder das Glück auf unserer Seite“, sagt Trainer Jan Frederik Finger. Der hadert mit dem Saisonverlauf: „Es ist Woche für Woche das Gleiche: Wir sind ordentlich mit dabei, aber am Ende reicht es leider nicht für Punkte.“ Diesen Kreislauf müssen er und sein Team schnell durchbrechen, um noch reelle Chancen auf den Klassenerhalt zu haben. Beim Blick auf Gegner Löhne spürt Finger Respekt, aber auch etwas Zuversicht: „Wir haben gegen stärkere Mannschaften zu Hause schon gezeigt, dass gefühlt etwas möglich ist.“ Fraglich ist der Einsatz von Malte Zwingmann. Spiele am Wochenende Bezirksliga: FSC Eisbergen - TuS Lohe, TuS Petershagen-Ovenstädt - TuRa Löhne (beide So. 14.30), SV Kutenhausen-Todtenhausen - SC BW Vehlage (So. 15.00).