Minden

Frauen-Westfalenliga: SVKT wartet nach dem vierten Spieltag weiter auf den ersten Sieg

Astrid Plaßhenrich

Abschlusspeche: Katja Selchow (links) von der SVKT traf gegen Gütersloh in der ersten Halbzeit nur den Pfosten. MT- - © Foto: Astrid Plaßhenrich
Abschlusspeche: Katja Selchow (links) von der SVKT traf gegen Gütersloh in der ersten Halbzeit nur den Pfosten. MT- (© Foto: Astrid Plaßhenrich)

Minden (mt). Ausgepumpt und abgekämpft saßen die Fußballerinnen der SV Kutenhausen-Todtenhausen nach dem Schlusspfiff auf dem Kunstrasen. Der Westfalenligist hat sich völlig verausgabt, bis zur letzten Sekunde alles gegeben, stand am Ende aber wieder mit leeren Händen da. Das Team von Ronny Vogt verlor gegen die den FSV Gütersloh II mit 2:4 (0:2). „Es ist eine unglückliche Niederlage. Wir haben viele Dinge richtig gut gemacht, darauf müssen wir aufbauen“, sagte Vogt.

Die Kutenhauserinnen hatten mehr Spielanteile und auch mehr Chancen. In den ersten 120 Sekunden vergaben Beverlie Bockhop und Maisha Höbel bereits aus aussichtsreichen Positionen. Im direkten Gegenzug kassierte die SVKT das 0:1, nachdem Torhüterin Celine Camacho Schneider einen hohen Ball falsch eingeschätzt hatte. Auch nach dem Gegentreffer waren es die Kutenhauserinnen, die den Ton angaben. Erneut Beverlie Bockhop (18.) und Katja Selchow per Pfostenschuss (24.) scheiterten vor dem FSV-Tor. Stattdessen nutzten die Gütersloherinnen einen Kutenhauser Ballverlust im Spielaufbau, um das 0:2 zu erzielen (32.).

Die SVKT kam aber mit frischem Wind aus der Kabine. Selchow schickte Kim Müller auf die Reise, die den schnellen Anschluss herstellte (47.). Die Kutenhauserinnen machten weiter Druck, vergaben aber auch im zweiten Durchgang ihre Möglichkeiten. Auf der Gegenseite bestraften die Gütersloherinnen jeden noch so kleinen Fehler. So ließ Camacho Schneider vor dem 1:3 (84.) den Ball nach einem Distanzschuss nach vorne abprallen. Die SVKT gab trotzdem nicht auf, und der erneute Anschluss von Maisha Höbel mit einem feinen Heber gab Auftrieb (86.). Doch der Ausgleich wollte nicht mehr fallen, stattdessen mussten die Kutenhauserinnen noch das 2:4 hinnehmen. Vogt: „Das war eine geile zweite Halbzeit. Wir bestrafen uns nur selbst mit unseren individuellen Fehlern.“

SVKT: Camacho Schneider - Reimer, Luckenbach, Frenz (67. Wiehe), Ellerkamp (35. Frohwitter), Vogt, Selchow, Bel. Bockhop (41. Lange), Müller, Bev. Bockhop, Höbel.

Tore: 0:1 Hörenbaum (3.), 0:2 Hörenbaum (32.), 1:2 Müller (47.), 1:3 Schröder (84.), 2:3 Höbel (86.), 2:4 Schröder (90.+2).

Copyright © Mindener Tageblatt 2020
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Das Kommentieren ist nur mit einem Abo oder Tagespass möglich.

MindenFrauen-Westfalenliga: SVKT wartet nach dem vierten Spieltag weiter auf den ersten SiegAstrid PlaßhenrichMinden (mt). Ausgepumpt und abgekämpft saßen die Fußballerinnen der SV Kutenhausen-Todtenhausen nach dem Schlusspfiff auf dem Kunstrasen. Der Westfalenligist hat sich völlig verausgabt, bis zur letzten Sekunde alles gegeben, stand am Ende aber wieder mit leeren Händen da. Das Team von Ronny Vogt verlor gegen die den FSV Gütersloh II mit 2:4 (0:2). „Es ist eine unglückliche Niederlage. Wir haben viele Dinge richtig gut gemacht, darauf müssen wir aufbauen“, sagte Vogt. Die Kutenhauserinnen hatten mehr Spielanteile und auch mehr Chancen. In den ersten 120 Sekunden vergaben Beverlie Bockhop und Maisha Höbel bereits aus aussichtsreichen Positionen. Im direkten Gegenzug kassierte die SVKT das 0:1, nachdem Torhüterin Celine Camacho Schneider einen hohen Ball falsch eingeschätzt hatte. Auch nach dem Gegentreffer waren es die Kutenhauserinnen, die den Ton angaben. Erneut Beverlie Bockhop (18.) und Katja Selchow per Pfostenschuss (24.) scheiterten vor dem FSV-Tor. Stattdessen nutzten die Gütersloherinnen einen Kutenhauser Ballverlust im Spielaufbau, um das 0:2 zu erzielen (32.). Die SVKT kam aber mit frischem Wind aus der Kabine. Selchow schickte Kim Müller auf die Reise, die den schnellen Anschluss herstellte (47.). Die Kutenhauserinnen machten weiter Druck, vergaben aber auch im zweiten Durchgang ihre Möglichkeiten. Auf der Gegenseite bestraften die Gütersloherinnen jeden noch so kleinen Fehler. So ließ Camacho Schneider vor dem 1:3 (84.) den Ball nach einem Distanzschuss nach vorne abprallen. Die SVKT gab trotzdem nicht auf, und der erneute Anschluss von Maisha Höbel mit einem feinen Heber gab Auftrieb (86.). Doch der Ausgleich wollte nicht mehr fallen, stattdessen mussten die Kutenhauserinnen noch das 2:4 hinnehmen. Vogt: „Das war eine geile zweite Halbzeit. Wir bestrafen uns nur selbst mit unseren individuellen Fehlern.“ SVKT: Camacho Schneider - Reimer, Luckenbach, Frenz (67. Wiehe), Ellerkamp (35. Frohwitter), Vogt, Selchow, Bel. Bockhop (41. Lange), Müller, Bev. Bockhop, Höbel. Tore: 0:1 Hörenbaum (3.), 0:2 Hörenbaum (32.), 1:2 Müller (47.), 1:3 Schröder (84.), 2:3 Höbel (86.), 2:4 Schröder (90.+2).