Petershagen

Bezirksliga: SVKT gewinnt das Kreisduell gegen TuSPO

Astrid Plaßhenrich

Das 1:0: Nach Vorarbeit von Lukas Penningroth über die rechte Kutenhauser Seite braucht Kevin Dickhof aus kurzer Distanz nur noch einschieben. MT- - © Foto: Astrid Plaßhenrich
Das 1:0: Nach Vorarbeit von Lukas Penningroth über die rechte Kutenhauser Seite braucht Kevin Dickhof aus kurzer Distanz nur noch einschieben. MT- (© Foto: Astrid Plaßhenrich)

Petershagen (mt). Die Revanche blieb aus. Fußball-Bezirksligist SV Kutenhausen-Todtenhausen gewann auch das zweite Spiel innerhalb von zehn Tagen gegen den TuS Petershagen/Ovenstädt. Nach dem 7:6 nach Elfmeterschießen im Kreispokal-Viertelfinale behielt die SVKT auch in der Meisterschaft die Oberhand. Die Kutenhauser siegten am Samstagabend verdient mit 4:1 (1:1). „Das war eine klare Steigerung im Vergleich zum Pokalspiel“, sagte SVKT-Trainer Holger Sarres, der aber zugleich forderte: „Wir haben vor der Saison aber auch klare Ziele formuliert, dann müssen wir auch liefern.“

Die Kutenhauser machten in der Weserkampfbahn von der ersten Sekunde an Druck. Bereits nach vier Minuten traf Kevin Dickhof nach Vorarbeit von Hendrik Klein den Pfosten. Das war der Auftakt zu einer einseitigen Anfangsphase, in der die Petershäger sich kaum befreien konnten. Und vor allem war es immer wieder Dickhof, der gefährlich vor dem TuSPO-Tor auftauchte. Nachdem der SVKT-Stürmer noch eine weitere Möglichkeit ausgelassen hatte (7.), traf er früh zum 1:0 (8.).

Die Petershäger standen in den ersten zehn Minuten viel zu weit von ihren Gegenspielern entfernt und hatten mit dem schnellen Umschaltspiel und den Diagonalpässen der Kutenhauser ihre Probleme. „Nach dem Rückstand waren wir dann aber besser in der Partie“, fand TuSPO-Trainer Jan-Frederik Finger. Die Gastgeber blieben aber auch deshalb im Spiel, weil Kutenhausen fahrlässig mit seinen Chancen umging und die Konter nicht präzise ausspielte.

Zwar gelang den Petershägern aus dem Spiel heraus in der ersten Halbzeit keine zwingende Chance, aber sie waren mit ihren Ecken stets gefährlich. Eine führte dann auch zum Ausgleich. Christopher Southwick brachte den Ball vor das Kutenhauser Tor und fand in Innenverteidiger Marlo Heine einen dankbaren Abnehmer (29.). Mit dem 1:1 ging es in die Pause, TuSPO hätte sich über ein 1:3 aber auch nicht beschweren dürfen. Vor allem Hendrik Klein (30., 38.) und Dickhof (40.) hätten für klare Verhältnisse sorgen können. Doch noch mehr als die vergebenen Chancen ärgerte Sarres das Gegentor, das – wie sooft auch schon in der vergangenen Saison – nach einem Standard gefallen war. „Die Ecken waren aber auch sehr gut geschossen und schwer einzuschätzen.Trotzdem müssen wir in den Situationen besser verteidigen“, meinte der SVKT-Trainer.

Nach dem Wechsel erwischten die Kutenhauser erneut einen Blitzstart. Es dauerte genau 30 Sekunden, bis der Ball wieder im Petershäger Netz zappelte. Yannik Niermann hatte zur erneuten Kutenhauser Führung getroffen. „Das zweite Gegentor unmittelbar nach der Pause hat uns das Genick gebrochen. Wir waren mit unseren Gedanken wohl noch in der Kabine“, meinte Finger. Die Petershäger versuchten in der Folgezeit zwar mutig nach vorne zu spielen, aber die SVKT stand auch im zweiten Durchgang über weite Strecken sicher.

Bei den Gastgebern machte sich auch das Fehlen von Nico Rohleder bemerkbar. Der Stürmer, der stets für Gefahr vor dem gegnerischen Tor sorgt, hatte sich im Pokalspiel gegen die SVKT eine Prellung im Sprunggelenk zugezogen und war nicht rechtzeitig fit geworden. „Ich hoffe, dass Nico diese Woche wieder ins Training einsteigen kann“, sagte Finger.

Obwohl die SVKT spielerisch überlegen war, bot sich TuSPO noch die große Chance zum 2:2. Den Freistoß-Kracher von Meik Möhlenbrock lenkte Kutenhausens Schlussmann Noel Gramatte mit einer Glanzparade zur Ecke (66.). Als schließlich TuSPO-Torwart Leonard Kiel nach einer Ecke den Ball ins eigene Tor bugsiert hatte (76.), war das Spiel endgültig entschieden. Ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein unterlief dem Schlussmann der kapitale Fehler, der für die Vorentscheidung sorgte. In den Schlussminuten machte erneut Dickhof mit einem fulminanten Schuss den 4:1-Sieg perfekt (86.). Für TuSPO geht es bereits am Freitagabend weiter. Dann steht für den Aufsteiger das Kreisduell gegen den FSC Eisbergen an. Die SVKT tritt am Sonntag beim TuS Lohe an.

TuS Petershagen/Ovenstädt: Kiel - Dorgeloh (82.Brethauer), Heine, Lohaus, Southwick, Wiegmann, Wesemann, Zimens, Kuhlmann (63. Schubert), Zwingmann, Möhlenbrock.

SV Kutenhausen-Todtenhausen: Gramatte - Beims, Radomski, L. Springer (87. Dewald), Bruse, Girgo (79. Rolfes), Pennigroth (87. Waltke), Niermann, Dickhof (87. Brakemann), Klein.

Tore: 0:1 Dickhof (8.),1:1 Heine (29.), 1:2 Niermann (46.), 1:3 Kiel (76., Eigentor), 1:4 Dickhof (86.).

Die Autorin ist erreichbar unter (0571) 882 173 oderAstrid.Plasshenrich@MT.de

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PetershagenBezirksliga: SVKT gewinnt das Kreisduell gegen TuSPOAstrid PlaßhenrichPetershagen (mt). Die Revanche blieb aus. Fußball-Bezirksligist SV Kutenhausen-Todtenhausen gewann auch das zweite Spiel innerhalb von zehn Tagen gegen den TuS Petershagen/Ovenstädt. Nach dem 7:6 nach Elfmeterschießen im Kreispokal-Viertelfinale behielt die SVKT auch in der Meisterschaft die Oberhand. Die Kutenhauser siegten am Samstagabend verdient mit 4:1 (1:1). „Das war eine klare Steigerung im Vergleich zum Pokalspiel“, sagte SVKT-Trainer Holger Sarres, der aber zugleich forderte: „Wir haben vor der Saison aber auch klare Ziele formuliert, dann müssen wir auch liefern.“ Die Kutenhauser machten in der Weserkampfbahn von der ersten Sekunde an Druck. Bereits nach vier Minuten traf Kevin Dickhof nach Vorarbeit von Hendrik Klein den Pfosten. Das war der Auftakt zu einer einseitigen Anfangsphase, in der die Petershäger sich kaum befreien konnten. Und vor allem war es immer wieder Dickhof, der gefährlich vor dem TuSPO-Tor auftauchte. Nachdem der SVKT-Stürmer noch eine weitere Möglichkeit ausgelassen hatte (7.), traf er früh zum 1:0 (8.). Die Petershäger standen in den ersten zehn Minuten viel zu weit von ihren Gegenspielern entfernt und hatten mit dem schnellen Umschaltspiel und den Diagonalpässen der Kutenhauser ihre Probleme. „Nach dem Rückstand waren wir dann aber besser in der Partie“, fand TuSPO-Trainer Jan-Frederik Finger. Die Gastgeber blieben aber auch deshalb im Spiel, weil Kutenhausen fahrlässig mit seinen Chancen umging und die Konter nicht präzise ausspielte. Zwar gelang den Petershägern aus dem Spiel heraus in der ersten Halbzeit keine zwingende Chance, aber sie waren mit ihren Ecken stets gefährlich. Eine führte dann auch zum Ausgleich. Christopher Southwick brachte den Ball vor das Kutenhauser Tor und fand in Innenverteidiger Marlo Heine einen dankbaren Abnehmer (29.). Mit dem 1:1 ging es in die Pause, TuSPO hätte sich über ein 1:3 aber auch nicht beschweren dürfen. Vor allem Hendrik Klein (30., 38.) und Dickhof (40.) hätten für klare Verhältnisse sorgen können. Doch noch mehr als die vergebenen Chancen ärgerte Sarres das Gegentor, das – wie sooft auch schon in der vergangenen Saison – nach einem Standard gefallen war. „Die Ecken waren aber auch sehr gut geschossen und schwer einzuschätzen.Trotzdem müssen wir in den Situationen besser verteidigen“, meinte der SVKT-Trainer. Nach dem Wechsel erwischten die Kutenhauser erneut einen Blitzstart. Es dauerte genau 30 Sekunden, bis der Ball wieder im Petershäger Netz zappelte. Yannik Niermann hatte zur erneuten Kutenhauser Führung getroffen. „Das zweite Gegentor unmittelbar nach der Pause hat uns das Genick gebrochen. Wir waren mit unseren Gedanken wohl noch in der Kabine“, meinte Finger. Die Petershäger versuchten in der Folgezeit zwar mutig nach vorne zu spielen, aber die SVKT stand auch im zweiten Durchgang über weite Strecken sicher. Bei den Gastgebern machte sich auch das Fehlen von Nico Rohleder bemerkbar. Der Stürmer, der stets für Gefahr vor dem gegnerischen Tor sorgt, hatte sich im Pokalspiel gegen die SVKT eine Prellung im Sprunggelenk zugezogen und war nicht rechtzeitig fit geworden. „Ich hoffe, dass Nico diese Woche wieder ins Training einsteigen kann“, sagte Finger. Obwohl die SVKT spielerisch überlegen war, bot sich TuSPO noch die große Chance zum 2:2. Den Freistoß-Kracher von Meik Möhlenbrock lenkte Kutenhausens Schlussmann Noel Gramatte mit einer Glanzparade zur Ecke (66.). Als schließlich TuSPO-Torwart Leonard Kiel nach einer Ecke den Ball ins eigene Tor bugsiert hatte (76.), war das Spiel endgültig entschieden. Ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein unterlief dem Schlussmann der kapitale Fehler, der für die Vorentscheidung sorgte. In den Schlussminuten machte erneut Dickhof mit einem fulminanten Schuss den 4:1-Sieg perfekt (86.). Für TuSPO geht es bereits am Freitagabend weiter. Dann steht für den Aufsteiger das Kreisduell gegen den FSC Eisbergen an. Die SVKT tritt am Sonntag beim TuS Lohe an. TuS Petershagen/Ovenstädt: Kiel - Dorgeloh (82.Brethauer), Heine, Lohaus, Southwick, Wiegmann, Wesemann, Zimens, Kuhlmann (63. Schubert), Zwingmann, Möhlenbrock. SV Kutenhausen-Todtenhausen: Gramatte - Beims, Radomski, L. Springer (87. Dewald), Bruse, Girgo (79. Rolfes), Pennigroth (87. Waltke), Niermann, Dickhof (87. Brakemann), Klein. Tore: 0:1 Dickhof (8.),1:1 Heine (29.), 1:2 Niermann (46.), 1:3 Kiel (76., Eigentor), 1:4 Dickhof (86.). Die Autorin ist erreichbar unter (0571) 882 173 oderAstrid.Plasshenrich@MT.de