PortaWestfalica

Bezirksliga: Eisbergen kämpft sich gegen Dützen zum Sieg

Astrid Plaßhenrich

Zusammen stark: Die Eisberger Carsten (links) und Matthias Hinz (rechts) jagt Dützens Ismail Kasso den Ball ab. Die FSC-Brüder gewannen in der Defensive nahezu jeden Zweikampf, so dass die FTD nur selten gefährlich vor das Tor kam. MT-Fotos: Astrid Plaßhenrich
Zusammen stark: Die Eisberger Carsten (links) und Matthias Hinz (rechts) jagt Dützens Ismail Kasso den Ball ab. Die FSC-Brüder gewannen in der Defensive nahezu jeden Zweikampf, so dass die FTD nur selten gefährlich vor das Tor kam. MT-Fotos: Astrid Plaßhenrich

PortaWestfalica (mt). Patrick Wehmeyer ballte die Faust. Soeben hatte der Schlussmann des Fußball-Bezirksligisten FSC Eisbergen nach einem Schuss von Paul Stichling den Ball zur Ecke gelenkt (88.). Es war das letzte Aufbäumen der FT Dützen in einem kurzweiligen Derby. Aber auch die Schlussoffensive brachte der FTD nichts mehr ein. Die Eisberger gewannen auf eigenem Platz verdient mit 1:0 (1:0).

Eisbergens Trainer Carsten Korff war hochzufrieden. „Es ist nur das Ergebnis das stimmt. Mir gefiel vor allem die Art und Weise wie wir uns heute präsentiert haben. Wenn wir etwas aus dem letzten Drittel der vergangenen Saison gelernt haben, dann dass wir über den Kampf kommen müssen – und dass sind wir heute.“

Tatsächlich kämpften die Lila-Weißen um jeden Zentimeter und gaben nie einen Ball verloren. „Wir waren sehr griffig und haben viel Laufarbeit geleistet“, erklärt Korff. So sah es auch Dützens Coach André Möller: „Eisbergen hat das heute gut gemacht.“ Der FTD-Trainer machte seiner Mannschaft aber keinen Vorwurf. „Uns fehlten heute neun Spieler, von denen nicht wenige zum Stamm gehören. Das soll keine Ausrede sein, aber bei uns fehlte in vielen Situationen einfach die die Abstimmung. Der Wille war bei allen da, wir haben alles versucht, uns fehlte nur ein Tor“, sagte Möller.

Eisbergens Malte Nolting (hinten) im Zweikampf mit Dützens Maurice Hergott.
Eisbergens Malte Nolting (hinten) im Zweikampf mit Dützens Maurice Hergott.

Tatsächlich hätte Dützen in der Schlussphase noch der Ausgleich gelingen können. Neben Stichling verzog auch Maurice Hergott aus aussichtsreicher Position (85.), Panagiotis Galatas traf Sekunden später nur den Querbalken.

Zu dem Zeitpunkt hätte Eisbergen allerdings auch schon mit zwei oder drei Toren führen müssen. Wenn Carsten Korff seiner Mannschaft überhaupt etwas vorwerfen kann, dann die Nachlässigkeit im Abschluss. Die größte Chance zum 2:0 vergab Daniel Schulze. Nachdem Viktor Wagner im Strafraum Jan Nolting zu Fall gebracht hatte, entschied der Unparteiische Nahum Walther zum zweiten Mal auf Elfmeter. Schulze scheiterte allerdings an FTD-Torwart Patrick Wehmeyer. Beide Trainer waren sich einig, dass die Szene strittig war. „Er trifft auf jeden Fall auch den Ball“, meint Korff.

FSC-Schlussmann Christian Witthaus jubelt nach dem Schlusspfiff.
FSC-Schlussmann Christian Witthaus jubelt nach dem Schlusspfiff.

Zuvor hatte Walther bereits auf den Punkt gezeigt, nachdem Fabian Bugdoll der Ball an die Hand gesprungen war. „Er schießt sich selber aus kürzester Distanz an. Den Elfer braucht man auch nicht geben“, meint Möller. Den hatte Schulze allerdings souverän zum Siegtreffer genutzt (43.).

FSC Eisbergen: C. Witthaus – M. Hinz, T. Witthaus, C. Hinz, M. Nolting, Mohme, J. Nolting (90.+3 Nolting), Stahlhut (78. Steinmann), Schulze, Wehage (71. Arnsmeyer), Kolepke.

FT Dützen: Wehmeyer – Möller, Neppert, Wagner, Höhne, Bajrami, Siedler (24. Galatas), Kasso (84. Schürstedt), Giessmann, Bugdoll (46. Stichling), Hergott

Tor:1:0 Schulze (43., Handelfmeter).

Besondere Vorkommnisse: Dützens Patrick Wehmeyer hält Foulelfmeter gegen Daniel Schulze (69.).

Gelb-rote Karte:Joshua Höhne (90.+3, wiederholtes Foulspiel).

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PortaWestfalicaBezirksliga: Eisbergen kämpft sich gegen Dützen zum SiegAstrid PlaßhenrichPortaWestfalica (mt). Patrick Wehmeyer ballte die Faust. Soeben hatte der Schlussmann des Fußball-Bezirksligisten FSC Eisbergen nach einem Schuss von Paul Stichling den Ball zur Ecke gelenkt (88.). Es war das letzte Aufbäumen der FT Dützen in einem kurzweiligen Derby. Aber auch die Schlussoffensive brachte der FTD nichts mehr ein. Die Eisberger gewannen auf eigenem Platz verdient mit 1:0 (1:0). Eisbergens Trainer Carsten Korff war hochzufrieden. „Es ist nur das Ergebnis das stimmt. Mir gefiel vor allem die Art und Weise wie wir uns heute präsentiert haben. Wenn wir etwas aus dem letzten Drittel der vergangenen Saison gelernt haben, dann dass wir über den Kampf kommen müssen – und dass sind wir heute.“ Tatsächlich kämpften die Lila-Weißen um jeden Zentimeter und gaben nie einen Ball verloren. „Wir waren sehr griffig und haben viel Laufarbeit geleistet“, erklärt Korff. So sah es auch Dützens Coach André Möller: „Eisbergen hat das heute gut gemacht.“ Der FTD-Trainer machte seiner Mannschaft aber keinen Vorwurf. „Uns fehlten heute neun Spieler, von denen nicht wenige zum Stamm gehören. Das soll keine Ausrede sein, aber bei uns fehlte in vielen Situationen einfach die die Abstimmung. Der Wille war bei allen da, wir haben alles versucht, uns fehlte nur ein Tor“, sagte Möller. Tatsächlich hätte Dützen in der Schlussphase noch der Ausgleich gelingen können. Neben Stichling verzog auch Maurice Hergott aus aussichtsreicher Position (85.), Panagiotis Galatas traf Sekunden später nur den Querbalken. Zu dem Zeitpunkt hätte Eisbergen allerdings auch schon mit zwei oder drei Toren führen müssen. Wenn Carsten Korff seiner Mannschaft überhaupt etwas vorwerfen kann, dann die Nachlässigkeit im Abschluss. Die größte Chance zum 2:0 vergab Daniel Schulze. Nachdem Viktor Wagner im Strafraum Jan Nolting zu Fall gebracht hatte, entschied der Unparteiische Nahum Walther zum zweiten Mal auf Elfmeter. Schulze scheiterte allerdings an FTD-Torwart Patrick Wehmeyer. Beide Trainer waren sich einig, dass die Szene strittig war. „Er trifft auf jeden Fall auch den Ball“, meint Korff. Zuvor hatte Walther bereits auf den Punkt gezeigt, nachdem Fabian Bugdoll der Ball an die Hand gesprungen war. „Er schießt sich selber aus kürzester Distanz an. Den Elfer braucht man auch nicht geben“, meint Möller. Den hatte Schulze allerdings souverän zum Siegtreffer genutzt (43.). FSC Eisbergen: C. Witthaus – M. Hinz, T. Witthaus, C. Hinz, M. Nolting, Mohme, J. Nolting (90.+3 Nolting), Stahlhut (78. Steinmann), Schulze, Wehage (71. Arnsmeyer), Kolepke. FT Dützen: Wehmeyer – Möller, Neppert, Wagner, Höhne, Bajrami, Siedler (24. Galatas), Kasso (84. Schürstedt), Giessmann, Bugdoll (46. Stichling), Hergott Tor:1:0 Schulze (43., Handelfmeter). Besondere Vorkommnisse: Dützens Patrick Wehmeyer hält Foulelfmeter gegen Daniel Schulze (69.). Gelb-rote Karte:Joshua Höhne (90.+3, wiederholtes Foulspiel).