Minden

Westfalenliga-Bilanz: SVKT-Frauen mit Teamspirit zum Klassenerhalt

Astrid Plaßhenrich

Sie stehen fest zusammen: Die gesamte Mannschaft der SV Kutenhausen-Todtenhausen stimmt sich vor dem letzten Saisonspiel gegen die Sportfreunde Siegen ein und gewinnen mit 5:3. Es war der vierte Sieg in Folge. MT- - © Foto: Sebastian Külbel
Sie stehen fest zusammen: Die gesamte Mannschaft der SV Kutenhausen-Todtenhausen stimmt sich vor dem letzten Saisonspiel gegen die Sportfreunde Siegen ein und gewinnen mit 5:3. Es war der vierte Sieg in Folge. MT- (© Foto: Sebastian Külbel)

Minden (mt). Die Fußballerinnen der SV Kutenhausen-Todtenhausen werden auch kommende Saison in der Westfalenliga kicken. Lange Zeit war das nicht klar. Aber mit einem unglaublichen Teamspirit schaffte die SVKT den Klassenerhalt.

Ziele und Zahlen

Die SVKT startete mit dem klaren Ziel „Klassenerhalt“ in die Serie. „Das zweite Jahr nach dem Aufstieg ist bekanntlich das schwierigere – und ich habe bereits sehr früh gesagt, dass es eine sehr harte Saison wird“, erklärt Patrick Zahn, „wir sind dann schwach gestartet und waren immer hinten dran.“ Dazu hatte die SVKT bereits in der der frühen Phase der Saison großes Verletzungspech. Woche für Woche fielen wichtige Spielerinnen aus. Erschwerend kam hinzu, dass vier von 14 Teams absteigen mussten. Am 23. von 26 Spieltagen stand die SVKT noch auf dem Abstiegsplatz – dann folgten vier Siege in Serie und die Kutenhauserinnen kletterten auf Platz sechs.

Stärken und Schwächen

„Wir hatten im Winter die beste Vorbereitung, die wir jemals hatten. Die Mannschaft entwickelte sich noch einmal weiter, rückte noch enger zusammen, die Beteiligung war grandios“, erklärt Patrick Zahn, „anschließend sind wir mit großem Selbstvertrauen in die Rückrunde gestartet.“ Die größte Leistung sei das Nachholspiel bei der DJK Ibbenbüren unter der Woche gewesen. Die Kutenhauserinnen gewannen – obwohl sie erneut ersatzgeschwächt spielten – beim Tabellenzweiten mit 3:2. „Wir haben uns unfassbar zusammengerauft“, meint Zahn. Allerdings fehlte die gesamte Saison über die Beständigkeit. „Wir spielen immer 75 Minuten richtig gut, leisten uns dann aber auch Schwächephasen. Dadurch haben wir einige Spiele zu leicht verloren“, erklärt der SVKT-Trainer.

Personal und Planung

Die SVKT steht vor einem Umbruch. Patrick Zahn verlässt nach insgesamt acht Serien das Team. Seine Co-Trainerin Sabrina Schlottmann tritt ebenfalls kürzer. Dazu verlassen in Darinka Struck und Annina Kühme zwei erfahrene Säulen mit großer fußballerischer Qualität die Mannschaft. Sie hängen ihre Fußballschuhe an den Nagel. Thandie Reinkensmeier macht die Vorbereitung zwar mit, geht aber für ein Jahr in die USA. Lena Abraham zieht es beruflich nach Bremen. Trotzdem übernimmt Zahn-Nachfolger Ronny Vogt eine intakte Mannschaft. Dazu rutschen aus den B-Juniorinnen talentierte Spielerinnen hoch. „Ich denke aber, dass zwei, drei erfahrene Spielerinnen der Mannschaft guttun wird“, meint Zahn.

Fazit und Ausblick

Die SVKT-Fußballerinnen haben gezeigt, dass sie mit jedem Team in der Westfalenliga mithalten können. Auch beim ungeschlagenen Meister 1. FFC Recklinghausen agierten die Kutenhauserinnen trotz des 1:3 auf Augenhöhe. Wenn das Verletzungspech in der kommenden Saison ausbleibt, sollte der Abstiegskampf kein Thema sein.

Statistik SVKT-Frauen

Gesamtbilanz: 6. Platz mit 34 Punkten und 54:57 Toren aus 26 Spielen (10 Siege/4 Unentschieden/12 Niederlagen).

Heimbilanz: 8. Platz mit 19 Punkten und 28:27 Toren aus 13 Spielen (6/1/6).

Auswärtsbilanz: 8. Platz mit 15 Punkten und 26:30 Toren aus 13 Spielen (4/3/6).

Hinrundenbilanz: 11. Platz mit 13 Punkten und 19:31 Toren aus 13 Spielen (4/1/8).

Rückrundenbilanz: 5. Platz mit 21 Punkten und 35:26 Toren aus 13 Spielen (6/3/4).

Einsätze (Spiele/eingewechselt/ausgewechselt): Nina Göking (18/-/-), Celine Camacho Schneider (8/-/-) - Beverlie Bockhop (26/0/0),Lisa-Sophie Reimer (25/2/3), Annina Kühme (24/1/1), Mara Luckenbach (24/5/5), Michelle Rösener (24/5/6), Lena Abraham (23/2/1), Kim Müller (23/2/1), Belinda Bockhop (21/6/9), Darinka Struck (20/3/8), Vanessa Wiehe (19/1/10), Thandie Reinkensmeier (17/9/3), Alexandra Mallwitz (16/7/5), Carina Frenz (16/10/2), Eva-Lotta Scheer (12/4/3), Nelly-Isabel Kerbs (10/1/3), Maisha Höbel (8/1/6), Linda Backhaus (7/3/3), Christin Horst (5/1/0), Franziska Neuse (3/3/0), Patricia Kroboth (2/1/1), Leonie Vogt (2/2/0).

Torschützen: Kim Müller 14, Belinda Bockhop 7, Michelle Rösener 7, Beverlie Bockhop 5, Alexandra Mallwitz 5, Eva-Lotta Scheer 5, Maisha Höbel 3, Thandie Reinkensmeier 3, Annina Kühme 2, Mara Luckenbach 1, Eigentore 2.

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MindenWestfalenliga-Bilanz: SVKT-Frauen mit Teamspirit zum KlassenerhaltAstrid PlaßhenrichMinden (mt). Die Fußballerinnen der SV Kutenhausen-Todtenhausen werden auch kommende Saison in der Westfalenliga kicken. Lange Zeit war das nicht klar. Aber mit einem unglaublichen Teamspirit schaffte die SVKT den Klassenerhalt. Ziele und Zahlen Die SVKT startete mit dem klaren Ziel „Klassenerhalt“ in die Serie. „Das zweite Jahr nach dem Aufstieg ist bekanntlich das schwierigere – und ich habe bereits sehr früh gesagt, dass es eine sehr harte Saison wird“, erklärt Patrick Zahn, „wir sind dann schwach gestartet und waren immer hinten dran.“ Dazu hatte die SVKT bereits in der der frühen Phase der Saison großes Verletzungspech. Woche für Woche fielen wichtige Spielerinnen aus. Erschwerend kam hinzu, dass vier von 14 Teams absteigen mussten. Am 23. von 26 Spieltagen stand die SVKT noch auf dem Abstiegsplatz – dann folgten vier Siege in Serie und die Kutenhauserinnen kletterten auf Platz sechs. Stärken und Schwächen „Wir hatten im Winter die beste Vorbereitung, die wir jemals hatten. Die Mannschaft entwickelte sich noch einmal weiter, rückte noch enger zusammen, die Beteiligung war grandios“, erklärt Patrick Zahn, „anschließend sind wir mit großem Selbstvertrauen in die Rückrunde gestartet.“ Die größte Leistung sei das Nachholspiel bei der DJK Ibbenbüren unter der Woche gewesen. Die Kutenhauserinnen gewannen – obwohl sie erneut ersatzgeschwächt spielten – beim Tabellenzweiten mit 3:2. „Wir haben uns unfassbar zusammengerauft“, meint Zahn. Allerdings fehlte die gesamte Saison über die Beständigkeit. „Wir spielen immer 75 Minuten richtig gut, leisten uns dann aber auch Schwächephasen. Dadurch haben wir einige Spiele zu leicht verloren“, erklärt der SVKT-Trainer. Personal und Planung Die SVKT steht vor einem Umbruch. Patrick Zahn verlässt nach insgesamt acht Serien das Team. Seine Co-Trainerin Sabrina Schlottmann tritt ebenfalls kürzer. Dazu verlassen in Darinka Struck und Annina Kühme zwei erfahrene Säulen mit großer fußballerischer Qualität die Mannschaft. Sie hängen ihre Fußballschuhe an den Nagel. Thandie Reinkensmeier macht die Vorbereitung zwar mit, geht aber für ein Jahr in die USA. Lena Abraham zieht es beruflich nach Bremen. Trotzdem übernimmt Zahn-Nachfolger Ronny Vogt eine intakte Mannschaft. Dazu rutschen aus den B-Juniorinnen talentierte Spielerinnen hoch. „Ich denke aber, dass zwei, drei erfahrene Spielerinnen der Mannschaft guttun wird“, meint Zahn. Fazit und Ausblick Die SVKT-Fußballerinnen haben gezeigt, dass sie mit jedem Team in der Westfalenliga mithalten können. Auch beim ungeschlagenen Meister 1. FFC Recklinghausen agierten die Kutenhauserinnen trotz des 1:3 auf Augenhöhe. Wenn das Verletzungspech in der kommenden Saison ausbleibt, sollte der Abstiegskampf kein Thema sein. Statistik SVKT-Frauen Gesamtbilanz: 6. Platz mit 34 Punkten und 54:57 Toren aus 26 Spielen (10 Siege/4 Unentschieden/12 Niederlagen). Heimbilanz: 8. Platz mit 19 Punkten und 28:27 Toren aus 13 Spielen (6/1/6). Auswärtsbilanz: 8. Platz mit 15 Punkten und 26:30 Toren aus 13 Spielen (4/3/6). Hinrundenbilanz: 11. Platz mit 13 Punkten und 19:31 Toren aus 13 Spielen (4/1/8). Rückrundenbilanz: 5. Platz mit 21 Punkten und 35:26 Toren aus 13 Spielen (6/3/4). Einsätze (Spiele/eingewechselt/ausgewechselt): Nina Göking (18/-/-), Celine Camacho Schneider (8/-/-) - Beverlie Bockhop (26/0/0),Lisa-Sophie Reimer (25/2/3), Annina Kühme (24/1/1), Mara Luckenbach (24/5/5), Michelle Rösener (24/5/6), Lena Abraham (23/2/1), Kim Müller (23/2/1), Belinda Bockhop (21/6/9), Darinka Struck (20/3/8), Vanessa Wiehe (19/1/10), Thandie Reinkensmeier (17/9/3), Alexandra Mallwitz (16/7/5), Carina Frenz (16/10/2), Eva-Lotta Scheer (12/4/3), Nelly-Isabel Kerbs (10/1/3), Maisha Höbel (8/1/6), Linda Backhaus (7/3/3), Christin Horst (5/1/0), Franziska Neuse (3/3/0), Patricia Kroboth (2/1/1), Leonie Vogt (2/2/0). Torschützen: Kim Müller 14, Belinda Bockhop 7, Michelle Rösener 7, Beverlie Bockhop 5, Alexandra Mallwitz 5, Eva-Lotta Scheer 5, Maisha Höbel 3, Thandie Reinkensmeier 3, Annina Kühme 2, Mara Luckenbach 1, Eigentore 2.