Bielefeld

2. Liga: Arminia Bielefeld beklagt vor dem Heimspiel gegen den VfL Bochum eine lange Verletztenliste

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Bielefeld (oe). Staunende Staffage anstatt auf Augenhöhe: Das jüngste 1:5 beim 1. FC Köln war so gar nicht nach dem Geschmack von Fußball-Zweitligist Arminia Bielefeld. Dessen Trainer Uwe Neuhaus meinte zur Lehrstunde am Rhein: „Wenn eine sehr gute Kölner Mannschaft auf eine schlechte Bielefelder Mannschaft trifft, dann kommt so ein Spiel dabei heraus.“ Am morgigen Sonntag von 13.30 Uhr an wollen die Ostwestfalen im Heimspiel gegen den VfL Bochum zeigen, dass es ein einmaliger Ausrutscher war. Personell könnten die Vorzeichen allerdings kaum schlechter sein.

Mit Christopher Nöthe, Nils Quaschner, Sören Brandy und Sven Schipplock fehlen gleich vier Angreifer verletzungsbedingt. Auch Ersatzkeeper Philipp Klewin und Tom Schütz müssen passen. Als wäre diese Liste der Ausfälle nicht schon lang genug, machte sich in dieser Woche auch noch eine Infektion beim DSC breit. Roberto Massimo, Keanu Staude, Manuel Prietl, Reinhold Yabo und Max Christiansen konnten nicht oder nur sehr eingeschränkt trainieren. Ob einer von ihnen für einen Platz in der Startelf in Frage kommt, wird sich erst am Spieltag entscheiden.

Sollten auch diese fünf Akteure zuschauen müssen, stellt sich die Startelf der Arminen fast von selbst auf. Coach Neuhaus bereitet diese Situation natürlich Sorgen, gleichzeitig sagt er aber auch: „Wir fahren jetzt nicht hochdepressiv ins Stadion, wir wollen gewinnen! Dafür hat man ja einen Kader und auf jeder Position zwei Leute.“

Bochum soll vor allem durch ein aggressives Zweikampfverhalten geknackt werden, denn spielerisch gehört der VfL zu den besten Teams, die die 2. Liga zu bieten hat. Ein Extra-Portion Motivation schöpft DSC-Angreifer Fabian Klos aus der Historie, denn das Westfalenduell sei für die Fans besonders wichtig.

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