Fußball-Box: HoPo feiert Hinrunde ohne Niederlage

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57 Mal trafen sich die Spieler des TuS Holzhausen/Porta in der Hinrunde zum gemeinsamen Jubeln. Der Tabellenführer stellt damit klar den besten Angriff in der Kreisliga B Süd. - © Foto: Daniel Branahl
57 Mal trafen sich die Spieler des TuS Holzhausen/Porta in der Hinrunde zum gemeinsamen Jubeln. Der Tabellenführer stellt damit klar den besten Angriff in der Kreisliga B Süd. (© Foto: Daniel Branahl)

Minden (mt). Beim Bezirksliga-Kreisderby zwischen dem FSC Eisbergen und dem FC Bad Oeynhausen trafen sich zwei BVB-Kumpel – allerdings nicht auf dem Platz. In der Kreisliga B Süd hat Tabellenführer TuS Holzhausen/Porta die Hinrunde derweil ohne Niederlage beendet.

Erst BVB, dann Derby

Nicht nur die Bezirksliga-Mannschaften von FSC Eisbergen und FC Bad Oeynhausen sind freundschaftlich verbunden, auch zwischen einigen Spielern besteht ein besonderes Verhältnis. Tim Möller (FCO) und Andriko Salein (FSC) eint die Leidenschaft für Borussia Dortmund, sie verfolgten in dieser Saison schon sieben Spiele ihres Herzensklubs gemeinsam im Stadion. „Das ist bei uns dieses Jahr wieder aufgeflammt, davor war es eher sporadisch“, erzählt Salein von der Portaner BVB-Connection, zu der auch der in Eisbergen aktive Möller-Bruder Julian sowie Louis Bierbaum aus dem FCO-Kader gehören. Tim Möller und Salein kennen sich seit gemeinsamen Kreisauswahl-Zeiten im E-Jugend-Alter, mittlerweile sind beide 23 – und reisefreudig. „Wir wollen immer mal was Neues sehen“, sagt Salein, der mit Möller schon die Auswärtsspiele in Fürth, Leverkusen und Hannover verfolgt hat. Vor dem Duell ihrer Teams waren sie zusammen in Wolfsburg. Zum direkten Duell auf dem Platz kam es tags darauf jedoch nicht, Salein fehlte wegen der Folgen einer Knieverletzung. (kül)

Auf Torwartsuche

Der FSC Eisbergen ist auf der Suche nach Verstärkung zwischen den Pfosten. Torwart Dino Cugalji gehört ab sofort nicht mehr zum Kader des Bezirksligisten, weil er sich beruflich in den kommenden Wochen verändern wird. Zwar hat der FSC in René Heyer einen sicheren Keeper, aber wenn der mal ausfallen sollte, entsteht ein Vakuum. „Wir hoffen, dass wir bereits im Winter Verstärkung auf der Position finden werden. Spätestens im Sommer muss aber etwas passieren“, sagt FSC-Trainer Carsten Korff. (apl)

Hinrunde ohne Niederlage

Der TuS Holzhausen/Porta ist in der Kreisliga B Nord das Maß aller Dinge. Mit dem 2:0-Sieg am Sonntag gegen SV Bölhorst-Häverstädt II beendete das Team von Trainer Mike Achtelik die Hinrunde ohne Niederlage. Nur der Haddenhauser SV trotzte dem Tabellenführer beim 0:0 einen Punkt ab. „Die Hinserie ist für uns natürlich super gelaufen. Die Mannschaft ist sehr ehrgeizig und zieht super mit“, sagt Achtelik, der über einen sehr jungen Kader verfügt: „Im vorletzten Spiel hatten wir ein Altersdurchschnitt von 21,8 Jahren in der Startelf“, berichtet der Trainer, der mit seiner Mannschaft nicht nur punktemäßig voll im Soll liegt, sondern sich auch spielerisch und taktischen Bereich sowie besonders in Sachen Disziplin deutlich verbessert hat. Am Ende soll dann der ersehnte Aufstieg stehen. „Die Hinrunde war erst der erste Schritt. In der Rückrunde müssen wir genau so konzentriert weiterarbeiten, damit wir unser Ziel erreichen“, sagt Achtelik. (dab)

Familienbande

Für Torsten Keese war das kein normales Auswärtsspiel. Denn der Co-Trainer von SV Kutenhausen-Todtenhausens Westfalenliga-Frauen traf beim FC Borussia Dröschede auf seine Tochter. Theresa Brandt hat es familiär und beruflich ins Sauerland verschlagen und ist bei der Borussia zur Torschützin Nummer eins avanciert. Auch gegen die SVKT traf sie zum zwischenzeitlichen 2:1. Bei Keese schlagen immer zwei Herzen in der Brust, wenn er auf seine Tochter als sportliche Gegnerin trifft: „Ich wünsche mir, dass Theresa ein gutes Spiel macht, aber die drei Punkte wollen wir haben. Innerlich zerreißt es mich, das kann ich wirklich niemanden empfehlen.“ Das 2:2 war dann wohl auch das beste aller möglichen Ergebnisse im Hause Keese/Brandt. (apl)

Comeback mit vier Toren

Ein Comeback aus dem Bilderbuch erlebte am Wochenende Lisa Marie Lange von der SV Kutenhausen-Todtenhausen. Drei Wochen nach ihrer Knieprellung im Bezirksliga-Spiel bei Arminia Bielefeld II lief die Angreiferin wieder für die zweite Mannschaft auf und traf beim 2:4 in Kollerbeck prompt zwei Mal. Es war die Krönung eines erfolgreichen Wochenendes, denn tags zuvor war Lange bereits für die Drittvertretung in der Kreisliga im Einsatz – und erzielte beide Treffer zum 2:0-Sieg bei RW Rehme II. (kül)

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Fußball-Box: HoPo feiert Hinrunde ohne NiederlageMinden (mt). Beim Bezirksliga-Kreisderby zwischen dem FSC Eisbergen und dem FC Bad Oeynhausen trafen sich zwei BVB-Kumpel – allerdings nicht auf dem Platz. In der Kreisliga B Süd hat Tabellenführer TuS Holzhausen/Porta die Hinrunde derweil ohne Niederlage beendet. Erst BVB, dann Derby Nicht nur die Bezirksliga-Mannschaften von FSC Eisbergen und FC Bad Oeynhausen sind freundschaftlich verbunden, auch zwischen einigen Spielern besteht ein besonderes Verhältnis. Tim Möller (FCO) und Andriko Salein (FSC) eint die Leidenschaft für Borussia Dortmund, sie verfolgten in dieser Saison schon sieben Spiele ihres Herzensklubs gemeinsam im Stadion. „Das ist bei uns dieses Jahr wieder aufgeflammt, davor war es eher sporadisch“, erzählt Salein von der Portaner BVB-Connection, zu der auch der in Eisbergen aktive Möller-Bruder Julian sowie Louis Bierbaum aus dem FCO-Kader gehören. Tim Möller und Salein kennen sich seit gemeinsamen Kreisauswahl-Zeiten im E-Jugend-Alter, mittlerweile sind beide 23 – und reisefreudig. „Wir wollen immer mal was Neues sehen“, sagt Salein, der mit Möller schon die Auswärtsspiele in Fürth, Leverkusen und Hannover verfolgt hat. Vor dem Duell ihrer Teams waren sie zusammen in Wolfsburg. Zum direkten Duell auf dem Platz kam es tags darauf jedoch nicht, Salein fehlte wegen der Folgen einer Knieverletzung. (kül) Auf Torwartsuche Der FSC Eisbergen ist auf der Suche nach Verstärkung zwischen den Pfosten. Torwart Dino Cugalji gehört ab sofort nicht mehr zum Kader des Bezirksligisten, weil er sich beruflich in den kommenden Wochen verändern wird. Zwar hat der FSC in René Heyer einen sicheren Keeper, aber wenn der mal ausfallen sollte, entsteht ein Vakuum. „Wir hoffen, dass wir bereits im Winter Verstärkung auf der Position finden werden. Spätestens im Sommer muss aber etwas passieren“, sagt FSC-Trainer Carsten Korff. (apl) Hinrunde ohne Niederlage Der TuS Holzhausen/Porta ist in der Kreisliga B Nord das Maß aller Dinge. Mit dem 2:0-Sieg am Sonntag gegen SV Bölhorst-Häverstädt II beendete das Team von Trainer Mike Achtelik die Hinrunde ohne Niederlage. Nur der Haddenhauser SV trotzte dem Tabellenführer beim 0:0 einen Punkt ab. „Die Hinserie ist für uns natürlich super gelaufen. Die Mannschaft ist sehr ehrgeizig und zieht super mit“, sagt Achtelik, der über einen sehr jungen Kader verfügt: „Im vorletzten Spiel hatten wir ein Altersdurchschnitt von 21,8 Jahren in der Startelf“, berichtet der Trainer, der mit seiner Mannschaft nicht nur punktemäßig voll im Soll liegt, sondern sich auch spielerisch und taktischen Bereich sowie besonders in Sachen Disziplin deutlich verbessert hat. Am Ende soll dann der ersehnte Aufstieg stehen. „Die Hinrunde war erst der erste Schritt. In der Rückrunde müssen wir genau so konzentriert weiterarbeiten, damit wir unser Ziel erreichen“, sagt Achtelik. (dab) Familienbande Für Torsten Keese war das kein normales Auswärtsspiel. Denn der Co-Trainer von SV Kutenhausen-Todtenhausens Westfalenliga-Frauen traf beim FC Borussia Dröschede auf seine Tochter. Theresa Brandt hat es familiär und beruflich ins Sauerland verschlagen und ist bei der Borussia zur Torschützin Nummer eins avanciert. Auch gegen die SVKT traf sie zum zwischenzeitlichen 2:1. Bei Keese schlagen immer zwei Herzen in der Brust, wenn er auf seine Tochter als sportliche Gegnerin trifft: „Ich wünsche mir, dass Theresa ein gutes Spiel macht, aber die drei Punkte wollen wir haben. Innerlich zerreißt es mich, das kann ich wirklich niemanden empfehlen.“ Das 2:2 war dann wohl auch das beste aller möglichen Ergebnisse im Hause Keese/Brandt. (apl) Comeback mit vier Toren Ein Comeback aus dem Bilderbuch erlebte am Wochenende Lisa Marie Lange von der SV Kutenhausen-Todtenhausen. Drei Wochen nach ihrer Knieprellung im Bezirksliga-Spiel bei Arminia Bielefeld II lief die Angreiferin wieder für die zweite Mannschaft auf und traf beim 2:4 in Kollerbeck prompt zwei Mal. Es war die Krönung eines erfolgreichen Wochenendes, denn tags zuvor war Lange bereits für die Drittvertretung in der Kreisliga im Einsatz – und erzielte beide Treffer zum 2:0-Sieg bei RW Rehme II. (kül)