Staffeleinteilung: Lerbeck zieht endgültig zurück, Kreisliga B Süd spielt nur mit 14 Teams

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In Lerbeck wird in der neuen Saison nur Kreisliga C gespielt. - © Foto: Daniel Branahl
In Lerbeck wird in der neuen Saison nur Kreisliga C gespielt. (© Foto: Daniel Branahl)

Minden (kül/jk). Am vorigen Dienstag schien es möglich, dass der SC BW Lerbeck entgegen der veröffentlichten Staffeleinteilung doch weiterhin in der Kreisliga B antreten könnte. Wenig später hatte sich diese Hoffnung aber zerschlagen und alles bleibt wie geplant.

„Wir haben das im Verlauf der Woche entschieden“, sagte Lerbecks Vereinschef Karl Schlusen gestern auf MT-Nachfrage. Donnerstag sei der schriftliche Rückzug dann übermittelt worden. „Wir bekommen zwar ein paar Jugendliche dazu und haben genug Spieler, aber für die B-Liga wäre das nicht gut gegangen“, sagte Schlusen.

Somit nutzt der Verein die Brücke, die Kreisfußballausschuss-Vorsitzender Ralf Schlingmann gebaut hatte. Der hatte den betroffenen Klubs aus Lerbeck und Wulferdingsen empfohlen, ihre Kreisliga-B-Teams nicht einfach zurückzuziehen, sondern zuvor eine Mannschaft in der Kreisliga C zu melden.

Jene starten nun als SC BW Lerbeck II und SuS Wulferdingsen III in der Kreisliga C1. „Andernfalls hätten beide Mannschaften in der neuen Saison nicht spielen können“, betonte Schlingmann. Die Wulferdingsener hatten ihren Rückzug schon länger geklärt. Nach einigen Abgängen im Verein habe der Rest der zweite Mannschaft darum gebeten, eine Klasse tiefer zu spielen, schilderte SuS-Vorsitzender Klaus Schneider.

Für die Kreisliga B Süd bedeutet dieses Vorgehen nun endgültig eine Reduzierung. Formell betrachtet gelten die erste Mannschaft aus Lerbeck und die zweite Mannschaft von SuS Wulferdingsen als erste Absteiger. Die Staffel besteht somit nur aus 14 Mannschaften, einen sportlichen Absteiger wird es nicht geben. Die Saison verkürzt sich voraussichtlich um vier Spieltage.

Schlingmann ist froh, dass die Irritationen bereinigt sind. „Wir sind ja keine Fußballverhinderer. Und ich kann die Probleme der Vereine verstehen, wenn plötzlich Spieler wegbrechen“, sagt er: „Letzten Endes haben wir alles richtig gemacht.“ Jetzt hofft der Funktionär aus Wietersheim, dass Ruhe einkehrt und er die Spielpläne fertig stellen kann.

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Staffeleinteilung: Lerbeck zieht endgültig zurück, Kreisliga B Süd spielt nur mit 14 TeamsMinden (kül/jk). Am vorigen Dienstag schien es möglich, dass der SC BW Lerbeck entgegen der veröffentlichten Staffeleinteilung doch weiterhin in der Kreisliga B antreten könnte. Wenig später hatte sich diese Hoffnung aber zerschlagen und alles bleibt wie geplant. „Wir haben das im Verlauf der Woche entschieden“, sagte Lerbecks Vereinschef Karl Schlusen gestern auf MT-Nachfrage. Donnerstag sei der schriftliche Rückzug dann übermittelt worden. „Wir bekommen zwar ein paar Jugendliche dazu und haben genug Spieler, aber für die B-Liga wäre das nicht gut gegangen“, sagte Schlusen. Somit nutzt der Verein die Brücke, die Kreisfußballausschuss-Vorsitzender Ralf Schlingmann gebaut hatte. Der hatte den betroffenen Klubs aus Lerbeck und Wulferdingsen empfohlen, ihre Kreisliga-B-Teams nicht einfach zurückzuziehen, sondern zuvor eine Mannschaft in der Kreisliga C zu melden. Jene starten nun als SC BW Lerbeck II und SuS Wulferdingsen III in der Kreisliga C1. „Andernfalls hätten beide Mannschaften in der neuen Saison nicht spielen können“, betonte Schlingmann. Die Wulferdingsener hatten ihren Rückzug schon länger geklärt. Nach einigen Abgängen im Verein habe der Rest der zweite Mannschaft darum gebeten, eine Klasse tiefer zu spielen, schilderte SuS-Vorsitzender Klaus Schneider. Für die Kreisliga B Süd bedeutet dieses Vorgehen nun endgültig eine Reduzierung. Formell betrachtet gelten die erste Mannschaft aus Lerbeck und die zweite Mannschaft von SuS Wulferdingsen als erste Absteiger. Die Staffel besteht somit nur aus 14 Mannschaften, einen sportlichen Absteiger wird es nicht geben. Die Saison verkürzt sich voraussichtlich um vier Spieltage. Schlingmann ist froh, dass die Irritationen bereinigt sind. „Wir sind ja keine Fußballverhinderer. Und ich kann die Probleme der Vereine verstehen, wenn plötzlich Spieler wegbrechen“, sagt er: „Letzten Endes haben wir alles richtig gemacht.“ Jetzt hofft der Funktionär aus Wietersheim, dass Ruhe einkehrt und er die Spielpläne fertig stellen kann.