Zweitliga-Aufsteiger SC Paderborn strebt nach Zwischenfällen im letzten Drittliga-Spiel bei Fortuna Köln Stadionverbote gegen randalierende Fans aus den eigenen Reihen an. Foto: Friso Gentsch/dpa - © (c) Copyright 2018, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Zweitliga-Aufsteiger SC Paderborn strebt nach Zwischenfällen im letzten Drittliga-Spiel bei Fortuna Köln Stadionverbote gegen randalierende Fans aus den eigenen Reihen an. Foto: Friso Gentsch/dpa (© (c) Copyright 2018, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten)

«Beschämend»: SC Paderborn setzt sich für Stadionverbote ein

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Paderborn (dpa/lnw). Zweitliga-Aufsteiger SC Paderborn strebt nach Zwischenfällen im letzten Drittliga-Spiel bei Fortuna Köln Stadionverbote gegen randalierende Fans aus den eigenen Reihen an. Der Club distanziere sich in aller Deutlichkeit von jeglicher Form von Gewalt und von Pyrotechnik, schrieb der Verein in einer Mitteilung. «Umso enttäuschender und beschämender wirkt das Verhalten einiger Weniger, die dem SCP damit nicht nur einen großen wirtschaftlichen Schaden zufügen, sondern die Werte des Vereins und der Mehrzahl seiner Fans in Misskredit bringen», erklärte Geschäftsführer Martin Hornberger.

Der Verein steht im engen Kontakt mit der Polzei und betonte: «Sollten einzelnen Tätern strafrechtliche Handlungen zugeordnet werden können, wird sich der SCP für den Ausschluss dieser Gewalttäter von Fußballspielen einsetzen.» Hornberger setzt dabei auch auf die Hilfe der nicht gewalttätigen Fußball-Fans. «Täter dürfen weder geduldet noch gedeckt werden, hier ist Zivilcourage gefragt», forderte er.

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«Beschämend»: SC Paderborn setzt sich für Stadionverbote einPaderborn (dpa/lnw). Zweitliga-Aufsteiger SC Paderborn strebt nach Zwischenfällen im letzten Drittliga-Spiel bei Fortuna Köln Stadionverbote gegen randalierende Fans aus den eigenen Reihen an. Der Club distanziere sich in aller Deutlichkeit von jeglicher Form von Gewalt und von Pyrotechnik, schrieb der Verein in einer Mitteilung. «Umso enttäuschender und beschämender wirkt das Verhalten einiger Weniger, die dem SCP damit nicht nur einen großen wirtschaftlichen Schaden zufügen, sondern die Werte des Vereins und der Mehrzahl seiner Fans in Misskredit bringen», erklärte Geschäftsführer Martin Hornberger. Der Verein steht im engen Kontakt mit der Polzei und betonte: «Sollten einzelnen Tätern strafrechtliche Handlungen zugeordnet werden können, wird sich der SCP für den Ausschluss dieser Gewalttäter von Fußballspielen einsetzen.» Hornberger setzt dabei auch auf die Hilfe der nicht gewalttätigen Fußball-Fans. «Täter dürfen weder geduldet noch gedeckt werden, hier ist Zivilcourage gefragt», forderte er.