Freeway-Cup: Heinz Zwingmanns emotionaler Abschied

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Abschied nach 15 Jahren: Heinz Zwingmann betreute zum letzten Mal die Mühlenkreisauswahl.? - © Foto: Gerth/nw
Abschied nach 15 Jahren: Heinz Zwingmann betreute zum letzten Mal die Mühlenkreisauswahl.? (© Foto: Gerth/nw)

Lübbecke (ag). Am Ende wurde es sentimental. Turnierleiter Christian Spönemann überreichte Heinz Zwingmann ein Turnier-Shirt als Erinnerung für 15 Jahre Einsatz. Dazu gab es Ovationen und Applaus der Zuschauer. Doch das sportlich wohl schönste Abschiedsgeschenk machten dem langjährigen Trainer „seine Mühlis“. Sie schickten Zwingmann mit zwei Siegen und einem beherzten Auftritt beim unglücklichen Aus im Achtelfinale in die Freeway-Cup-Rente.

„Ich denke, ich kann mich mit einem Lächeln verabschieden“, sagte Zwingmann, nachdem er einen dicken Kloß im Hals heruntergeschluckt hatte. Kurz nach dem unglücklichen 2:4 im Achtelfinale gegen Schalke 04 nach zweimaliger Führung hatte der Mindener noch einmal die Atmosphäre genossen. „Bei einem Turnier, das mir viele Jahre tolle Erlebnisse gegeben hat und für mich zu einer Herzensangelegenheit geworden ist.“

Doch eines betonte Heinz Zwingmann bei seinem 15. und letzten Auftritt als Coach der Mühlenkreisauswahl: „Es ist ja nur für mich ein Abschied, für die anderen Trainer ist es die Zukunft.“ Gemeint sind damit Daniel Bönker und Bernd-Uwe Humbracht, die mit ihrer Turnierpremiere zufrieden sein durften. „Sieben Punkte nach der Vorrunde sind ein Traum. Wir hatten einen Plan, und die Jungs haben ihn hervorragend umgesetzt“, stellte das Trainertrio zufrieden fest. „Wir haben versucht, mit dem Torhüter offensive Akzente zu setzen. Ich denke, das ist uns einige Male sehr gut gelungen“, ergänzte Bönker.

Dieses taktische Mittel ging im letzten Vorrundenspiel beim 2:0 gegen Eintracht Frankfurt voll auf, als der mitspielende Torhüter Kilian Rische das 1:0 erzielte. Luc Rinne mit dem 2:0 sowie Idris Azimi, Mathis Lampe und Steffen Henry beim 3:0 gegen Nürnberg waren die weiteren Torschützen für den Publikumsliebling, der die Vorrunde als Sechster beendete.

Gegen Schalke schnupperten die „Mühlis“ dann sogar an der großen Überraschung. Zweimal führten sie durch Deljar Omar und Luc Rinne. Am Ende hieß es für den Außenseiter jedoch ein weiteres Mal raus mit Applaus.

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Freeway-Cup: Heinz Zwingmanns emotionaler AbschiedLübbecke (ag). Am Ende wurde es sentimental. Turnierleiter Christian Spönemann überreichte Heinz Zwingmann ein Turnier-Shirt als Erinnerung für 15 Jahre Einsatz. Dazu gab es Ovationen und Applaus der Zuschauer. Doch das sportlich wohl schönste Abschiedsgeschenk machten dem langjährigen Trainer „seine Mühlis“. Sie schickten Zwingmann mit zwei Siegen und einem beherzten Auftritt beim unglücklichen Aus im Achtelfinale in die Freeway-Cup-Rente. „Ich denke, ich kann mich mit einem Lächeln verabschieden“, sagte Zwingmann, nachdem er einen dicken Kloß im Hals heruntergeschluckt hatte. Kurz nach dem unglücklichen 2:4 im Achtelfinale gegen Schalke 04 nach zweimaliger Führung hatte der Mindener noch einmal die Atmosphäre genossen. „Bei einem Turnier, das mir viele Jahre tolle Erlebnisse gegeben hat und für mich zu einer Herzensangelegenheit geworden ist.“ Doch eines betonte Heinz Zwingmann bei seinem 15. und letzten Auftritt als Coach der Mühlenkreisauswahl: „Es ist ja nur für mich ein Abschied, für die anderen Trainer ist es die Zukunft.“ Gemeint sind damit Daniel Bönker und Bernd-Uwe Humbracht, die mit ihrer Turnierpremiere zufrieden sein durften. „Sieben Punkte nach der Vorrunde sind ein Traum. Wir hatten einen Plan, und die Jungs haben ihn hervorragend umgesetzt“, stellte das Trainertrio zufrieden fest. „Wir haben versucht, mit dem Torhüter offensive Akzente zu setzen. Ich denke, das ist uns einige Male sehr gut gelungen“, ergänzte Bönker. Dieses taktische Mittel ging im letzten Vorrundenspiel beim 2:0 gegen Eintracht Frankfurt voll auf, als der mitspielende Torhüter Kilian Rische das 1:0 erzielte. Luc Rinne mit dem 2:0 sowie Idris Azimi, Mathis Lampe und Steffen Henry beim 3:0 gegen Nürnberg waren die weiteren Torschützen für den Publikumsliebling, der die Vorrunde als Sechster beendete. Gegen Schalke schnupperten die „Mühlis“ dann sogar an der großen Überraschung. Zweimal führten sie durch Deljar Omar und Luc Rinne. Am Ende hieß es für den Außenseiter jedoch ein weiteres Mal raus mit Applaus.