Wüst dankt Polizei für Einsatz bei Corona-Demos Mit ihrem Einsatz bei den landesweiten Protesten gegen die Corona-Politik erweist sich die Polizei nach den Worten von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst als «Schutzschild für die Demokratie». Die «als Spaziergänge getarnten» Versammlungen stellten für die Einsatzkräfte neben physischen und psychischen Herausforderungen eine enorme zeitliche Belastung dar, sagte der Ministerpräsident am Dienstagabend in Minden. Der CDU-Politiker hatte dort Anna-Katharina Bölling, Landrätin des Kreises Minden-Lübbecke, besucht. Am 3. Januar hatten rund 70 Personen gegen die Corona-Maßnahmen protestiert und versucht, zum Haus der CDU-Politikerin zu gelangen. Die Polizei vor Ort habe besonnen agiert und die Demonstranten frühzeitig gestoppt. Ihnen wie den Kollegen landesweit dankte Wüst «für ihren Dienst in dieser schwierigen Zeit». Inzwischen seien die Demonstrationen ein landesweites Phänomen, so Wüst. Seit Mitte Dezember seien bei über 1000 Demonstrationen mehr als 150 000 Menschen unterwegs gewesen. Wüst betonte, er habe mit seinem Besuch auch der Kommunalpolitik den Rücken stärken wollen. Immer häufiger würden Lokalpolitiker zum Ziel von Corona-Leugnern, Impfgegnern und Querdenkern und von immer unverhohleneren Drohungen. «Das ist auch eine Gefährdung der Demokratie vor Ort», sagte Wüst.

Wüst dankt Polizei für Einsatz bei Corona-Demos

© Friso Gentsch/dpa

Mit ihrem Einsatz bei den landesweiten Protesten gegen die Corona-Politik erweist sich die Polizei nach den Worten von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst als «Schutzschild für die Demokratie». Die «als Spaziergänge getarnten» Versammlungen stellten für die Einsatzkräfte neben physischen und psychischen Herausforderungen eine enorme zeitliche Belastung dar, sagte der Ministerpräsident am Dienstagabend in Minden.

Der CDU-Politiker hatte dort Anna-Katharina Bölling, Landrätin des Kreises Minden-Lübbecke, besucht. Am 3. Januar hatten rund 70 Personen gegen die Corona-Maßnahmen protestiert und versucht, zum Haus der CDU-Politikerin zu gelangen. Die Polizei vor Ort habe besonnen agiert und die Demonstranten frühzeitig gestoppt. Ihnen wie den Kollegen landesweit dankte Wüst «für ihren Dienst in dieser schwierigen Zeit». Inzwischen seien die Demonstrationen ein landesweites Phänomen, so Wüst. Seit Mitte Dezember seien bei über 1000 Demonstrationen mehr als 150 000 Menschen unterwegs gewesen.

Wüst betonte, er habe mit seinem Besuch auch der Kommunalpolitik den Rücken stärken wollen. Immer häufiger würden Lokalpolitiker zum Ziel von Corona-Leugnern, Impfgegnern und Querdenkern und von immer unverhohleneren Drohungen. «Das ist auch eine Gefährdung der Demokratie vor Ort», sagte Wüst.

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