«Worldbuilding»: Videospiele als Kunst im Museum Zum Zocken ins Museum: Die interaktive Ausstellung «Worldbuilding» zeigt ab diesem Sonntag (5.6.) in Düsseldorf Videospiel-Kunst. Mit Controllern und Virtual-Reality-Brillen können Besucher in der Julia Stoschek Collection in digitale Welten eintauchen. Videospiele seien heute zum «gesellschaftlichen Massenphänomen» geworden, sagte Kunstsammlerin Stoschek am Donnerstag. Im letzten Jahr hätten 2,8 Milliarden Menschen weltweit Computerspiele gespielt. Die Julia Stoschek Collection mit dem Schwerpunkt Videokunst zählt zu den bedeutenden privaten Sammlungen zeitgenössischer Kunst in Deutschland und umfasst über 870 Werke. In diesem Jahr feiert die Sammlung ihr 15-jähriges Bestehen. Bei der Jubiläumsschau «Worldbuilding» gehe es nicht um eine «Weltflucht», sondern um das Schaffen neuer Realitäten, so Stoschek. Die Ausstellung mit rund 30 Werken soll zeigen, wie sich Medienkünstler mit Computerspielen auseinandersetzen. Kuratiert wurde die Schau von Hans Ulrich Obrist. Einige Künstler adaptierten für ihre Werke kommerzielle Videospiele, wie etwa «Pac-Man» oder «Fortnite». Andere entwickelten eigene, teils gesellschaftskritische Spiele. Bei einem «Shooting-Game» der Londoner Künstlerin Danielle Brathwaite-Shirley bekommt der Besucher zwar eine Waffe in die Hand - Schießen ist aber nicht erlaubt.

«Worldbuilding»: Videospiele als Kunst im Museum

© Malte Krudewig/dpa

Zum Zocken ins Museum: Die interaktive Ausstellung «Worldbuilding» zeigt ab diesem Sonntag (5.6.) in Düsseldorf Videospiel-Kunst. Mit Controllern und Virtual-Reality-Brillen können Besucher in der Julia Stoschek Collection in digitale Welten eintauchen.

Videospiele seien heute zum «gesellschaftlichen Massenphänomen» geworden, sagte Kunstsammlerin Stoschek am Donnerstag. Im letzten Jahr hätten 2,8 Milliarden Menschen weltweit Computerspiele gespielt.

Die Julia Stoschek Collection mit dem Schwerpunkt Videokunst zählt zu den bedeutenden privaten Sammlungen zeitgenössischer Kunst in Deutschland und umfasst über 870 Werke. In diesem Jahr feiert die Sammlung ihr 15-jähriges Bestehen.

Bei der Jubiläumsschau «Worldbuilding» gehe es nicht um eine «Weltflucht», sondern um das Schaffen neuer Realitäten, so Stoschek. Die Ausstellung mit rund 30 Werken soll zeigen, wie sich Medienkünstler mit Computerspielen auseinandersetzen. Kuratiert wurde die Schau von Hans Ulrich Obrist.

Einige Künstler adaptierten für ihre Werke kommerzielle Videospiele, wie etwa «Pac-Man» oder «Fortnite». Andere entwickelten eigene, teils gesellschaftskritische Spiele. Bei einem «Shooting-Game» der Londoner Künstlerin Danielle Brathwaite-Shirley bekommt der Besucher zwar eine Waffe in die Hand - Schießen ist aber nicht erlaubt.

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