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Kreis Steinfurt Wohnungsbrand in Rheine: Verdächtiger festgenommen Nach einem vermutlich vorsätzlich gelegten Wohnungsbrand in Rheine (Kreis Steinfurt) ist ein Tatverdächtiger festgenommen worden. Gegen den 20-Jährigen werde wegen vorsätzlicher schwerer Brandstiftung und versuchten Mordes ermittelt, teilte die Polizei am Samstagabend mit. Der Mann sei einer von drei Bewohnern der betroffenen Wohnung. Bei dem Brand in einer ehemaligen Hausmeisterwohnung eines mittlerweile bewohnten Schulgebäudes soll es laut Polizeiangaben am Freitagabend zu einer Explosion gekommen sein, in deren Folge eine Wand einstürzte und sich das Feuer ausbreitete. Die Wohnung brannte vollständig aus. Vier Männer erlitten demnach leichte Verletzungen, zwei von ihnen kamen in ein Krankenhaus. Nach Polizeiangaben konnten alle vier das Haus selbständig verlassen. Der mutmaßliche Brandstifter, ein Syrer, soll die Erdgeschosswohnung laut Polizeiangaben kurz vor Entstehung des Feuers verlassen haben. Der Staatsschutz der Polizei Münster sei in die Ermittlungen einbezogen worden. Erkenntnisse über eine politische motivierte Tat lägen nicht vor. Der Tatverdächtige sei psychologisch begutachtet und einem Haftrichter vorgeführt worden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft habe das Amtsgericht Münster die Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik angeordnet. «Das Tatmotiv ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt ebenso unklar wie die genaue Brandursache», erklärte Oberstaatsanwalt Dirk Ollech laut Mitteilung. «Wir stehen mit unseren Ermittlungen noch ganz am Anfang.»
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Kreis Steinfurt

Wohnungsbrand in Rheine: Verdächtiger festgenommen

© Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild

Nach einem vermutlich vorsätzlich gelegten Wohnungsbrand in Rheine (Kreis Steinfurt) ist ein Tatverdächtiger festgenommen worden. Gegen den 20-Jährigen werde wegen vorsätzlicher schwerer Brandstiftung und versuchten Mordes ermittelt, teilte die Polizei am Samstagabend mit. Der Mann sei einer von drei Bewohnern der betroffenen Wohnung.

Bei dem Brand in einer ehemaligen Hausmeisterwohnung eines mittlerweile bewohnten Schulgebäudes soll es laut Polizeiangaben am Freitagabend zu einer Explosion gekommen sein, in deren Folge eine Wand einstürzte und sich das Feuer ausbreitete. Die Wohnung brannte vollständig aus.

Vier Männer erlitten demnach leichte Verletzungen, zwei von ihnen kamen in ein Krankenhaus. Nach Polizeiangaben konnten alle vier das Haus selbständig verlassen. Der mutmaßliche Brandstifter, ein Syrer, soll die Erdgeschosswohnung laut Polizeiangaben kurz vor Entstehung des Feuers verlassen haben.

Der Staatsschutz der Polizei Münster sei in die Ermittlungen einbezogen worden. Erkenntnisse über eine politische motivierte Tat lägen nicht vor. Der Tatverdächtige sei psychologisch begutachtet und einem Haftrichter vorgeführt worden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft habe das Amtsgericht Münster die Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik angeordnet.

«Das Tatmotiv ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt ebenso unklar wie die genaue Brandursache», erklärte Oberstaatsanwalt Dirk Ollech laut Mitteilung. «Wir stehen mit unseren Ermittlungen noch ganz am Anfang.»


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