Wirtschaftsleistung: Um 2,2 Prozent gestiegen Nordrhein-Westfalens Wirtschaft hat die Einbußen des ersten Corona-Jahres zumindest teilweise wettmachen können. Nach einem Rückgang um 4,5 Prozent 2020 sei die Wirtschaftsleistung 2021 um 2,2 Prozent gestiegen, teilte das Landesstatistikamt am Mittwoch mit. Auf das Bundesland entfielen Waren und Dienstleistungen im Wert von 733 Milliarden Euro. Der Dienstleistungssektor zog mit 2,4 Prozent stärker an als die Industrie (1,9 Prozent). Mit dem prozentualen Gesamtwachstum lag NRW unter dem Bundesschnitt von 2,9 Prozent. Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart wertete die Zahlen positiv. «Die Aufholjagd bei Wachstum und Beschäftigung ist weiter im vollen Gange», sagte der FDP-Politiker. Die Entwicklung wolle man fortsetzen und die Lücke gegenüber dem Bund schließen. Pinkwart gab allerdings zu bedenken, dass der Krieg in der Ukraine die Erholung spürbar ausbremse. «Gerade die energie- und rohstoffintensiven nordrhein-westfälischen Betriebe werden durch immer weiter steigende Energiepreise stark belastet.» Der Bund und das Land stünden hierzu im engen Austausch, um die Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit zu gewährleisten.
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Wirtschaftsleistung: Um 2,2 Prozent gestiegen

© Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Nordrhein-Westfalens Wirtschaft hat die Einbußen des ersten Corona-Jahres zumindest teilweise wettmachen können. Nach einem Rückgang um 4,5 Prozent 2020 sei die Wirtschaftsleistung 2021 um 2,2 Prozent gestiegen, teilte das Landesstatistikamt am Mittwoch mit. Auf das Bundesland entfielen Waren und Dienstleistungen im Wert von 733 Milliarden Euro. Der Dienstleistungssektor zog mit 2,4 Prozent stärker an als die Industrie (1,9 Prozent). Mit dem prozentualen Gesamtwachstum lag NRW unter dem Bundesschnitt von 2,9 Prozent.

Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart wertete die Zahlen positiv. «Die Aufholjagd bei Wachstum und Beschäftigung ist weiter im vollen Gange», sagte der FDP-Politiker. Die Entwicklung wolle man fortsetzen und die Lücke gegenüber dem Bund schließen. Pinkwart gab allerdings zu bedenken, dass der Krieg in der Ukraine die Erholung spürbar ausbremse. «Gerade die energie- und rohstoffintensiven nordrhein-westfälischen Betriebe werden durch immer weiter steigende Energiepreise stark belastet.» Der Bund und das Land stünden hierzu im engen Austausch, um die Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit zu gewährleisten.


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