Wahlkampf-Finale: Wüst baut auf Rückenwind aus dem Norden Startschuss für den Wahlkampf-Endspurt: Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) geht nach jüngsten Umfragen mit Rückenwind in die letzten Stunden bis zur Landtagswahl an diesem Sonntag in Nordrhein-Westfalen. «Wahlkampf macht Spaß. Die Stimmung ist gut. Von mir aus könnte er noch zwei Wochen weitergehen», sagte der 46-Jährige am Freitag bei einer Wahlkampfveranstaltung auf dem Firmengelände der Schmitz Cargobull AG in Altenberge im Münsterland. «Wir werben dafür, dass die Menschen uns am Sonntag das Vertrauen geben. Wer am Ende vorne liegt und das stärkste Ergebnis hat, der hat dann auch den Auftrag, eine Regierung zu bilden», stellte Wüst klar. «Darum geht es: dass wir in Nordrhein-Westfalen stabile Verhältnisse haben und machen können, worauf es ankommt.» Unterstützung erhielt der NRW-Regierungschef am Freitag von seinem Amts- und Parteikollegen aus Schleswig-Holstein, Daniel Günther, der eigens nach Altenberge gereist war. Gemeinsam drehten sie eine Runde durch die riesigen Werkshallen des Betriebes des europäischen Marktführers, wo sie sich über einige Abläufe informierten und zum Abschluss zu rund 200 Angestellten sprachen. «Wir haben in Schleswig-Holstein am Ende noch fünf Prozentpunkte gegenüber den Umfragen zugelegt. Und ich sehe keinen Grund, warum das in NRW nicht auch gelingen sollte», sagte Günther, der am vergangenen Sonntag bei der Wahl im Norden mehr als 43 Prozent der Stimmen erhielt und Wüst Mut für den Schlussspurt machte. «Ich hoffe, dass ihr die letzten Stunden noch nutzt, um ordentlich Wahlkampf zu machen.» Wüst freute sich über den Zuspruch: «Das ist der Rückenwind aus dem Norden.» Letzten Umfragen zufolge liegt Wüst, der das Amt erst im vergangenen Oktober von Armin Laschet übernommen hatte, knapp vor seinem Herausforderer und SPD-Spitzenkandidaten Thomas Kutschaty. Am Sonntag wird ein Kopf-an-Kopfrennen der beiden Rivalen und ihrer Parteien erwartet. Bis Samstagnachmittag hat Wüst noch fünf Wahlkampfauftritte geplant. Am Freitag stand nach Altenberge noch Rheine auf seinem Programm. Zum Abschluss am Samstag wird der 46-Jährige noch in Lübbecke, Bad Salzuflen, Wiedenbrück und Lippstadt erwartet.

Wahlkampf-Finale: Wüst baut auf Rückenwind aus dem Norden

© Malte Krudewig/dpa

Startschuss für den Wahlkampf-Endspurt: Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) geht nach jüngsten Umfragen mit Rückenwind in die letzten Stunden bis zur Landtagswahl an diesem Sonntag in Nordrhein-Westfalen. «Wahlkampf macht Spaß. Die Stimmung ist gut. Von mir aus könnte er noch zwei Wochen weitergehen», sagte der 46-Jährige am Freitag bei einer Wahlkampfveranstaltung auf dem Firmengelände der Schmitz Cargobull AG in Altenberge im Münsterland.

«Wir werben dafür, dass die Menschen uns am Sonntag das Vertrauen geben. Wer am Ende vorne liegt und das stärkste Ergebnis hat, der hat dann auch den Auftrag, eine Regierung zu bilden», stellte Wüst klar. «Darum geht es: dass wir in Nordrhein-Westfalen stabile Verhältnisse haben und machen können, worauf es ankommt.»

Unterstützung erhielt der NRW-Regierungschef am Freitag von seinem Amts- und Parteikollegen aus Schleswig-Holstein, Daniel Günther, der eigens nach Altenberge gereist war. Gemeinsam drehten sie eine Runde durch die riesigen Werkshallen des Betriebes des europäischen Marktführers, wo sie sich über einige Abläufe informierten und zum Abschluss zu rund 200 Angestellten sprachen.

«Wir haben in Schleswig-Holstein am Ende noch fünf Prozentpunkte gegenüber den Umfragen zugelegt. Und ich sehe keinen Grund, warum das in NRW nicht auch gelingen sollte», sagte Günther, der am vergangenen Sonntag bei der Wahl im Norden mehr als 43 Prozent der Stimmen erhielt und Wüst Mut für den Schlussspurt machte. «Ich hoffe, dass ihr die letzten Stunden noch nutzt, um ordentlich Wahlkampf zu machen.» Wüst freute sich über den Zuspruch: «Das ist der Rückenwind aus dem Norden.»

Letzten Umfragen zufolge liegt Wüst, der das Amt erst im vergangenen Oktober von Armin Laschet übernommen hatte, knapp vor seinem Herausforderer und SPD-Spitzenkandidaten Thomas Kutschaty. Am Sonntag wird ein Kopf-an-Kopfrennen der beiden Rivalen und ihrer Parteien erwartet.

Bis Samstagnachmittag hat Wüst noch fünf Wahlkampfauftritte geplant. Am Freitag stand nach Altenberge noch Rheine auf seinem Programm. Zum Abschluss am Samstag wird der 46-Jährige noch in Lübbecke, Bad Salzuflen, Wiedenbrück und Lippstadt erwartet.

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