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Vonovia im Auftrieb dank Übernahme von Deutsche Wohnen Die Übernahme der Deutsche Wohnen hat Deutschlands größtemn Immobilienkonzern Vonovia weiter Auftrieb gegeben. Zudem profitiert das Unternehmen von steigenden Mieteinnahmen, wohnungsnahen Dienstleistungen sowie Neubauten. Während Vonovia am Donnerstag in Bochum die Jahresziele für Umsatz und Ergebnisse bestätigte, will das Unternehmen weniger investieren in den Neubau für den eigenen Bestand. «Der Krieg in der Ukraine und die wirtschaftlichen Sanktionen gegen Russland führen dazu, dass sich die Preissteigerungen im ersten Quartal 2022 weiter verfestigt haben», sagte Unternehmenschef Rolf Buch bei Vorlage der Quartalszahlen. Materialien würden teurer, Lieferketten länger. Auch der Fachkräftemangel führe dazu, dass Projekte langsamer voranschreiten als geplant. Gleichzeitig stiegen die Anforderungen der Bundesregierung an die Energieeffizienz der Gebäude. Vonovia werde zwar unverändert am geplanten Volumen für den Neubau festhalten, hieß es. Jedoch werde das Unternehmen einen größeren Anteil verkaufen. Für Neubauten für den eigenen Bestand plane Vonovia im laufenden Jahr 300 bis 400 Millionen Euro ein. Gleichzeitig seien Neubauten mit einem Auftragswert von rund 900 Millionen Euro für den Verkauf vorgesehen. Im ersten Quartal 2022 legte der operative Gewinn (FFO) im Jahresvergleich um 44,4 Prozent auf 564 Millionen Euro zu, wie das Dax-Unternehmen weiter mitteilte. Ohne den Zukauf der Deutsche Wohnen wäre das operative Ergebnis um knapp acht Prozent gestiegen. Die Miete erhöhte sich in den ersten drei Monaten im Schnitt auf 7,40 Euro pro Quadratmeter - das waren 3,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Zum Zuwachs trugen vor allem modernisierte Wohnungen bei. Die Kosten für energetische Sanierungen wie etwa Wärmedämmung sowie Austausch alter Heizungsanlagen und Fenster können die Konzerne teilweise auf die Miete umlegen. Die Mieten seien aufgrund der aktuellen Marktentwicklung um 1,6 Prozent gestiegen, hieß es. Der Umsatz kletterte um knapp 43 Prozent auf rund 1,6 Milliarden Euro.
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Vonovia im Auftrieb dank Übernahme von Deutsche Wohnen

© Marcel Kusch/dpa/Archivbild

Die Übernahme der Deutsche Wohnen hat Deutschlands größtemn Immobilienkonzern Vonovia weiter Auftrieb gegeben. Zudem profitiert das Unternehmen von steigenden Mieteinnahmen, wohnungsnahen Dienstleistungen sowie Neubauten. Während Vonovia am Donnerstag in Bochum die Jahresziele für Umsatz und Ergebnisse bestätigte, will das Unternehmen weniger investieren in den Neubau für den eigenen Bestand.

«Der Krieg in der Ukraine und die wirtschaftlichen Sanktionen gegen Russland führen dazu, dass sich die Preissteigerungen im ersten Quartal 2022 weiter verfestigt haben», sagte Unternehmenschef Rolf Buch bei Vorlage der Quartalszahlen. Materialien würden teurer, Lieferketten länger. Auch der Fachkräftemangel führe dazu, dass Projekte langsamer voranschreiten als geplant. Gleichzeitig stiegen die Anforderungen der Bundesregierung an die Energieeffizienz der Gebäude.

Vonovia werde zwar unverändert am geplanten Volumen für den Neubau festhalten, hieß es. Jedoch werde das Unternehmen einen größeren Anteil verkaufen. Für Neubauten für den eigenen Bestand plane Vonovia im laufenden Jahr 300 bis 400 Millionen Euro ein. Gleichzeitig seien Neubauten mit einem Auftragswert von rund 900 Millionen Euro für den Verkauf vorgesehen.

Im ersten Quartal 2022 legte der operative Gewinn (FFO) im Jahresvergleich um 44,4 Prozent auf 564 Millionen Euro zu, wie das Dax-Unternehmen weiter mitteilte. Ohne den Zukauf der Deutsche Wohnen wäre das operative Ergebnis um knapp acht Prozent gestiegen. Die Miete erhöhte sich in den ersten drei Monaten im Schnitt auf 7,40 Euro pro Quadratmeter - das waren 3,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Zum Zuwachs trugen vor allem modernisierte Wohnungen bei. Die Kosten für energetische Sanierungen wie etwa Wärmedämmung sowie Austausch alter Heizungsanlagen und Fenster können die Konzerne teilweise auf die Miete umlegen. Die Mieten seien aufgrund der aktuellen Marktentwicklung um 1,6 Prozent gestiegen, hieß es. Der Umsatz kletterte um knapp 43 Prozent auf rund 1,6 Milliarden Euro.


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