Verurteilter Mörder aus den Niederlanden überstellt worden Der verurteilte Mörder Ralf H. ist am Mittwoch von den Niederlanden nach Deutschland ausgeliefert worden. Nach seiner Festnahme dort kurz vor Weihnachten sei er nun an der Grenze von niederländischen Beamten an die deutschen Kollegen übergeben worden und werde vorerst in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt (JVA) gebracht, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Dortmund am Mittwoch. Von dort gehe es weiter in eine nicht näher genannte andere JVA, wo er seine lebenslange Haftstrafe verbüßen soll. Ralf H. war im Januar 2021 27 Jahre nach dem gewaltsamen Tod der 16-jährigen Nicole Schalla zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Der 56-Jährige hatte sich im Dezember kurz vor seinem Gang ins Gefängnis von einer gerichtlich angeordneten Fußfessel befreit und war mit seiner Lebensgefährtin aus Münster geflüchtet. Mit Hilfe von Zielfahndern des Landeskriminalamtes konnte er kurz vor Weihnachten in einer Wohnung in Enschede gefasst werden. Der Mann war 2018 in Folge einer Neuauswertung von DNA-Spuren festgenommen worden - 25 Jahre nachdem er die Schülerin aus sexuellen Motiven in einem Dortmunder Vorort überfallen und erwürgt hatte. Eine Hautschuppe, die auf der Leiche des Mädchens gefunden worden war, hatte die Ermittler auf die Spur des mehrfach vorbestraften Mannes gebracht.

Verurteilter Mörder aus den Niederlanden überstellt worden

© Christoph Soeder/dpa/Symbolbild

Der verurteilte Mörder Ralf H. ist am Mittwoch von den Niederlanden nach Deutschland ausgeliefert worden. Nach seiner Festnahme dort kurz vor Weihnachten sei er nun an der Grenze von niederländischen Beamten an die deutschen Kollegen übergeben worden und werde vorerst in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt (JVA) gebracht, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Dortmund am Mittwoch. Von dort gehe es weiter in eine nicht näher genannte andere JVA, wo er seine lebenslange Haftstrafe verbüßen soll.

Ralf H. war im Januar 2021 27 Jahre nach dem gewaltsamen Tod der 16-jährigen Nicole Schalla zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Der 56-Jährige hatte sich im Dezember kurz vor seinem Gang ins Gefängnis von einer gerichtlich angeordneten Fußfessel befreit und war mit seiner Lebensgefährtin aus Münster geflüchtet. Mit Hilfe von Zielfahndern des Landeskriminalamtes konnte er kurz vor Weihnachten in einer Wohnung in Enschede gefasst werden.

Der Mann war 2018 in Folge einer Neuauswertung von DNA-Spuren festgenommen worden - 25 Jahre nachdem er die Schülerin aus sexuellen Motiven in einem Dortmunder Vorort überfallen und erwürgt hatte. Eine Hautschuppe, die auf der Leiche des Mädchens gefunden worden war, hatte die Ermittler auf die Spur des mehrfach vorbestraften Mannes gebracht.


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