Vantage Towers schafft Vorgaben und setzt sich höhere Ziele Nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr will die Funkturm-Gesellschaft Vantage Towers im neuen Jahr (per Ende März) einen drauflegen. Der Umsatz ohne sogenannte Durchleitungseinnahmen solle gegenüber dem Vorjahreswert von rund einer Milliarde Euro um 3 bis 5 Prozent zulegen, teilte die Vodafone-Funkturmgesellschaft am Montag in Düsseldorf mit. Bei den Durchleitungseinnahmen werden Vantage Towers' Investitionen für die Aufrüstung ihrer Standorte verrechnet. Weil Mieter damit letztlich ihre Investitionskosten begleichen und kein neuer Umsatz generiert wird, klammert das Unternehmen die Beträge bei seinem Konzernerlös aus. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen inklusive Leasingkosten (Ebitda AL) solle nun auf 550 bis 570 Millionen Euro steigen, nachdem der Wert im abgeschlossenen Geschäftsjahr um 3,6 Prozent auf 543 Millionen Euro gestiegen war. Der wiederkehrende Barmittelzufluss (RFCF) könnte nach 415 Millionen Euro hingegen nun um jeweils zehn Millionen Euro höher oder niedriger liegen. Bei den Kennziffern hatte das MDax-Unternehmen jeweils die oberen Enden seiner eigenen Jahreszielbandbreiten erreicht.
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Vantage Towers schafft Vorgaben und setzt sich höhere Ziele

© Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr will die Funkturm-Gesellschaft Vantage Towers im neuen Jahr (per Ende März) einen drauflegen. Der Umsatz ohne sogenannte Durchleitungseinnahmen solle gegenüber dem Vorjahreswert von rund einer Milliarde Euro um 3 bis 5 Prozent zulegen, teilte die Vodafone-Funkturmgesellschaft am Montag in Düsseldorf mit. Bei den Durchleitungseinnahmen werden Vantage Towers' Investitionen für die Aufrüstung ihrer Standorte verrechnet. Weil Mieter damit letztlich ihre Investitionskosten begleichen und kein neuer Umsatz generiert wird, klammert das Unternehmen die Beträge bei seinem Konzernerlös aus.

Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen inklusive Leasingkosten (Ebitda AL) solle nun auf 550 bis 570 Millionen Euro steigen, nachdem der Wert im abgeschlossenen Geschäftsjahr um 3,6 Prozent auf 543 Millionen Euro gestiegen war. Der wiederkehrende Barmittelzufluss (RFCF) könnte nach 415 Millionen Euro hingegen nun um jeweils zehn Millionen Euro höher oder niedriger liegen. Bei den Kennziffern hatte das MDax-Unternehmen jeweils die oberen Enden seiner eigenen Jahreszielbandbreiten erreicht.


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