Ukraine-Krieg Ukrainische Journalisten erhalten Freiheitspreis Die ukrainischen Journalisten Mstyslav Chernov und Evgeniy Maloletka sind mit dem Freiheitspreis der Deutschen Welle (DW) ausgezeichnet worden. Sie nahmen den Preis «DW Freedom of Speech Award» für ihre Berichterstattung über den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine am Montag in Bonn im Kontext einer internationalen Medienkonferenz entgegen. Den Freiheitspreis gibt es seit 2015. Damit werden Personen oder Initiativen für ihre herausragende Förderung von Menschenrechten und Meinungsfreiheit ausgezeichnet. AP-Journalist und Autor Chernov und der freischaffende Fotojournalist Maloletka stammen aus der Ostukraine. In einer DW-Mitteilung wurde Preisträger Chernov so zitiert: «Manchmal sind Informationen für das Überleben der Menschen wichtiger als Lebensmittel. Dieser Gedanke ließ uns weiterarbeiten, auch wenn es jeden Tag schwieriger wurde.» Maloletka sagte: «Die Tragödie von Mariupol wird für immer wie eine große Narbe auf meinem Körper und meinem Herzen bleiben, aber gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass unsere Arbeit, mit der wir die Schrecken des Krieges dokumentiert haben, der Welt helfen wird, zu verstehen, was in der Ukraine passiert ist, und den Tausenden, die in einem sinnlosen Krieg getötet wurden, Gerechtigkeit widerfahren lässt.» Die beiden Journalisten, die in die Ukraine zurückkehren werden, um ihre Berichterstattung fortzusetzen, widmeten die Auszeichnung ihren ukrainischen Kolleginnen und Kollegen.
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Ukraine-Krieg

Ukrainische Journalisten erhalten Freiheitspreis

© Henning Kaiser/dpa

Die ukrainischen Journalisten Mstyslav Chernov und Evgeniy Maloletka sind mit dem Freiheitspreis der Deutschen Welle (DW) ausgezeichnet worden. Sie nahmen den Preis «DW Freedom of Speech Award» für ihre Berichterstattung über den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine am Montag in Bonn im Kontext einer internationalen Medienkonferenz entgegen.

Den Freiheitspreis gibt es seit 2015. Damit werden Personen oder Initiativen für ihre herausragende Förderung von Menschenrechten und Meinungsfreiheit ausgezeichnet. AP-Journalist und Autor Chernov und der freischaffende Fotojournalist Maloletka stammen aus der Ostukraine.

In einer DW-Mitteilung wurde Preisträger Chernov so zitiert: «Manchmal sind Informationen für das Überleben der Menschen wichtiger als Lebensmittel. Dieser Gedanke ließ uns weiterarbeiten, auch wenn es jeden Tag schwieriger wurde.»

Maloletka sagte: «Die Tragödie von Mariupol wird für immer wie eine große Narbe auf meinem Körper und meinem Herzen bleiben, aber gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass unsere Arbeit, mit der wir die Schrecken des Krieges dokumentiert haben, der Welt helfen wird, zu verstehen, was in der Ukraine passiert ist, und den Tausenden, die in einem sinnlosen Krieg getötet wurden, Gerechtigkeit widerfahren lässt.» Die beiden Journalisten, die in die Ukraine zurückkehren werden, um ihre Berichterstattung fortzusetzen, widmeten die Auszeichnung ihren ukrainischen Kolleginnen und Kollegen.


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