Tödliche Messer-Attacke: 17-Jähriger vor Gericht Nach einer tödlichen Messer-Attacke auf einen 25-Jährigen vor einem Club in der Halloween-Nacht 2021 hat ein Prozess gegen einen 17-Jährigen begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Totschlag vor. Der Prozess am Kölner Landgericht begann am Montag, findet wegen des jugendlichen Alters des Angeklagten aber komplett unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Bereits vor dem tödlichen Messerstich soll es in dem Club zu Auseinandersetzungen zwischen den beiden jungen Männern gekommen sein, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Zwischen 4.00 und 5.00 Uhr soll der Streit dann vor dem Club eskaliert sein. Dabei soll der 17-Jährige ein Einhandmesser gezückt und dem 25-Jährigen einen Stich in die Brust versetzt haben. Der Stich soll das Herz des Opfers getroffen haben. Erst Anfang April war in Köln ein 17-Jähriger wegen Totschlags zu sechs Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden. Der Mann hatte einen 18-Jährigen im vergangenen Sommer während einer Streitigkeit tödlich mit einem Messer verletzt. Unter anderem als Reaktion auf diesen Vorfall waren im vergangenen Dezember auf zwei Kölner Ausgehmeilen Waffenverbotszonen eingerichtet worden. Für den nun begonnenen Prozess sind weitere neun Verhandlungstage terminiert. Ein Urteil soll Ende Juni fallen.

Tödliche Messer-Attacke: 17-Jähriger vor Gericht

© Sonja Wurtscheid/dpa/Symbolbild

Nach einer tödlichen Messer-Attacke auf einen 25-Jährigen vor einem Club in der Halloween-Nacht 2021 hat ein Prozess gegen einen 17-Jährigen begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Totschlag vor. Der Prozess am Kölner Landgericht begann am Montag, findet wegen des jugendlichen Alters des Angeklagten aber komplett unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Bereits vor dem tödlichen Messerstich soll es in dem Club zu Auseinandersetzungen zwischen den beiden jungen Männern gekommen sein, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Zwischen 4.00 und 5.00 Uhr soll der Streit dann vor dem Club eskaliert sein. Dabei soll der 17-Jährige ein Einhandmesser gezückt und dem 25-Jährigen einen Stich in die Brust versetzt haben. Der Stich soll das Herz des Opfers getroffen haben.

Erst Anfang April war in Köln ein 17-Jähriger wegen Totschlags zu sechs Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden. Der Mann hatte einen 18-Jährigen im vergangenen Sommer während einer Streitigkeit tödlich mit einem Messer verletzt. Unter anderem als Reaktion auf diesen Vorfall waren im vergangenen Dezember auf zwei Kölner Ausgehmeilen Waffenverbotszonen eingerichtet worden.

Für den nun begonnenen Prozess sind weitere neun Verhandlungstage terminiert. Ein Urteil soll Ende Juni fallen.

Copyright © Mindener Tageblatt 2022
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Mehr zum Thema