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Justiz Tod eines Covid-19-Patienten: Krankenschwester vor Gericht Eineinhalb Jahre nach dem Tod eines 52-jährigen Covid-19-Patienten in einem Neusser Krankenhaus muss sich eine Krankenschwester vor Gericht verantworten. Laut Anklage soll die Angeklagte die Dosis eines Blutdruckmedikaments eigenmächtig und entgegen der ärztlichen Anordnung halbiert haben, um das Leiden des Patienten zu verkürzen. Dieser sei wenige Stunden später gestorben. Der Prozess wegen versuchten Totschlags soll am kommenden Mittwoch (7. September) beginnen, teilte das Düsseldorfer Landgericht am Mittwoch mit. Die Angeklagte habe zu dem Vorwurf bislang geschwiegen, hieß es. Weil die Staatsanwaltschaft nicht ausschließen kann, dass der Patient auch ohne das Handeln der 41-Jährigen gestorben wäre, wird dieser nur versuchter Totschlag vorgeworfen. Das Gericht hat für den Fall fünf Verhandlungstage angesetzt.
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Tod eines Covid-19-Patienten: Krankenschwester vor Gericht

© Sonja Wurtscheid/dpa/Symbolbild

Eineinhalb Jahre nach dem Tod eines 52-jährigen Covid-19-Patienten in einem Neusser Krankenhaus muss sich eine Krankenschwester vor Gericht verantworten. Laut Anklage soll die Angeklagte die Dosis eines Blutdruckmedikaments eigenmächtig und entgegen der ärztlichen Anordnung halbiert haben, um das Leiden des Patienten zu verkürzen. Dieser sei wenige Stunden später gestorben.

Der Prozess wegen versuchten Totschlags soll am kommenden Mittwoch (7. September) beginnen, teilte das Düsseldorfer Landgericht am Mittwoch mit. Die Angeklagte habe zu dem Vorwurf bislang geschwiegen, hieß es.

Weil die Staatsanwaltschaft nicht ausschließen kann, dass der Patient auch ohne das Handeln der 41-Jährigen gestorben wäre, wird dieser nur versuchter Totschlag vorgeworfen. Das Gericht hat für den Fall fünf Verhandlungstage angesetzt.

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