Sechster Affenpocken-Fall in NRW bestätigt In Nordrhein-Westfalen ist am Freitag eine weitere Affenpocken-Infektion bestätigt worden. Das Universitäts-Klinikum Münster (UKM) habe dem Gesundheitsamt der Stadt einen durch PCR-Test bestätigten Affenpocken-Fall gemeldet, teilte die Stadt Münster am Freitagabend mit. Ein 34-jähriger Münsteraner habe sich demnach am Freitag mit Symptomen beim Hausarzt vorgestellt, der diesen an das UKM überwies. Dort habe das Labor die Infektion bestätigt und eine Probe an das Robert Koch-Institut geschickt. Damit gibt es in NRW nun insgesamt sechs bestätigte Fälle von Affenpocken. Am vergangenen Dienstag war die Krankheit bei drei Männern im Alter von 36 bis 45 Jahren in Köln diagnostiziert worden, am Freitag meldete die Stadt Düsseldorf zwei weitere Fälle. Einen weiteren Verdacht auf eine Affenpocken-Infektion gibt es in Aachen. Dort stand am Freitag das Ergebnis der Labortests laut einem Sprecher der Städteregion aber noch aus. Der nun in Münster behandelte Patient sei stationär aufgenommen worden, ihm gehe es den Umständen entsprechend gut. «Es handelt sich um eine Person mit Exposition im europäischen Ausland», hieß es in der Mitteilung der Stadt weiter. Vor einer Woche war erstmals in Deutschland in München ein Fall von Affenpocken bestätigt worden. Das Virus ruft meist recht milde Symptome wie Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen oder Hautausschlag hervor, kann aber auch schwere Verläufe nach sich ziehen. Übertragen wird es vor allem über direkten Kontakt oder Kontakt zu kontaminierten Materialien. Auch eine - wohl sehr seltene - Übertragung über Tröpfchen in der Luft ist auf kürzere Distanzen möglich. Infizierte und enge Kontaktpersonen unterliegen einer 21-tägigen Quarantäne.
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Sechster Affenpocken-Fall in NRW bestätigt

In Nordrhein-Westfalen ist am Freitag eine weitere Affenpocken-Infektion bestätigt worden. Das Universitäts-Klinikum Münster (UKM) habe dem Gesundheitsamt der Stadt einen durch PCR-Test bestätigten Affenpocken-Fall gemeldet, teilte die Stadt Münster am Freitagabend mit.

Ein 34-jähriger Münsteraner habe sich demnach am Freitag mit Symptomen beim Hausarzt vorgestellt, der diesen an das UKM überwies. Dort habe das Labor die Infektion bestätigt und eine Probe an das Robert Koch-Institut geschickt.

Damit gibt es in NRW nun insgesamt sechs bestätigte Fälle von Affenpocken. Am vergangenen Dienstag war die Krankheit bei drei Männern im Alter von 36 bis 45 Jahren in Köln diagnostiziert worden, am Freitag meldete die Stadt Düsseldorf zwei weitere Fälle. Einen weiteren Verdacht auf eine Affenpocken-Infektion gibt es in Aachen. Dort stand am Freitag das Ergebnis der Labortests laut einem Sprecher der Städteregion aber noch aus.

Der nun in Münster behandelte Patient sei stationär aufgenommen worden, ihm gehe es den Umständen entsprechend gut. «Es handelt sich um eine Person mit Exposition im europäischen Ausland», hieß es in der Mitteilung der Stadt weiter.

Vor einer Woche war erstmals in Deutschland in München ein Fall von Affenpocken bestätigt worden. Das Virus ruft meist recht milde Symptome wie Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen oder Hautausschlag hervor, kann aber auch schwere Verläufe nach sich ziehen. Übertragen wird es vor allem über direkten Kontakt oder Kontakt zu kontaminierten Materialien. Auch eine - wohl sehr seltene - Übertragung über Tröpfchen in der Luft ist auf kürzere Distanzen möglich. Infizierte und enge Kontaktpersonen unterliegen einer 21-tägigen Quarantäne.


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