Schlotterbeck nach Dortmund: Kommt Ginter? Nationalspieler Nico Schlotterbeck hat sich für den Abschied vom SC Freiburg in diesem Sommer entschieden. Der Innenverteidiger wird den badischen Fußball-Bundesligisten trotz laufenden Vertrags verlassen und zum Bundesliga-Konkurrenten Borussia Dortmund wechseln. Beim BVB unterschrieb der 22-Jährige bis zum 30. Juni 2027, wie beide Clubs am Montag nach dem absolvierten Medizincheck mitteilten. Über die Vertragsdetails gaben die Vereine nichts bekannt. Die Ablösesumme soll Medienberichten zufolge 20 Millionen Euro plus Boni betragen. «Ich wollte damit Klarheit für den SC Freiburg, Borussia Dortmund und mich persönlich schaffen», sagte Schlotterbeck. «Es ist mir wichtig, mich auf der Zielgeraden der Saison voll und ganz auf die ausstehenden drei Spiele mit dem SC Freiburg, die wir hoffentlich erfolgreich bestreiten werden, konzentrieren zu können.» Mit dem Sport-Club hatte sich Schlotterbeck am Samstagabend dank eines 4:3 bei der TSG 1899 Hoffenheim endgültig für den europäischen Wettbewerb qualifiziert. Es besteht gar die Chance auf die Qualifikation für die Champions League. Zudem stehen die Freiburger erstmals im DFB-Pokalfinale und treffen dort am 21. Mai auf RB Leipzig. Seit Wochen war Schlotterbeck mit einem Wechsel in Verbindung gebracht worden. Für den BVB ist Schlotterbeck nach Niklas Süle vom FC Bayern München der bisher zweite Zugang für die kommende Saison. Beide Nationalspieler sollen dazu beitragen, die wackelige Abwehr der Borussia mit bereits 50 Gegentoren in 32 Bundesliga-Spielen zu stabilisieren. In Freiburg war Schlotterbeck zum Nationalspieler aufgestiegen und hat großen Anteil an der erfolgreichen Saison. Die Verantwortlichen um Trainer Christian Streich hatten gehofft, ihn halten zu können. «In Anbetracht der vertraglichen Konstellation hatten wir eine Abwägungsentscheidung zu treffen», sagte Vorstand Jochen Saier über den Leistungsträger, dessen Vertrag ursprünglich bis zum 30. Juni 2023 lief. «Auch für uns ist gut, dass frühzeitig Klarheit herrscht, und wir die eigene Kaderplanung vorantreiben können.» Ein möglicher Nachfolger soll bereits gefunden sein. Wie die «Bild»-Zeitung berichtete, steht Schlotterbecks Nationalmannschaftskollege Matthias Ginter vor einer Rückkehr nach Südbaden. Die Freiburger wollten sich zu den Spekulationen nicht äußern. Mönchengladbachs Sportdirektor Roland Virkus bestätigte, dass sich Ginter für einen neuen Verein entschieden habe. Er sagte allerdings nicht, dass es sich um Freiburg handelt. «Wir haben kurz gesprochen, und er hat mir gesagt, was er machen wird», sagte Virkus am Montagabend dem Streamingdienst DAZN. Ginters Vertrag bei Borussia Mönchengladbach läuft im Sommer aus. Er wäre somit ablösefrei. Der 28-Jährige feierte in Freiburg 2012 sein Debüt als Profi und bestritt für den Sport-Club 81 Pflichtspiele.

Schlotterbeck nach Dortmund: Kommt Ginter?

© Tom Weller/dpa/Archivbild

Nationalspieler Nico Schlotterbeck hat sich für den Abschied vom SC Freiburg in diesem Sommer entschieden. Der Innenverteidiger wird den badischen Fußball-Bundesligisten trotz laufenden Vertrags verlassen und zum Bundesliga-Konkurrenten Borussia Dortmund wechseln. Beim BVB unterschrieb der 22-Jährige bis zum 30. Juni 2027, wie beide Clubs am Montag nach dem absolvierten Medizincheck mitteilten. Über die Vertragsdetails gaben die Vereine nichts bekannt. Die Ablösesumme soll Medienberichten zufolge 20 Millionen Euro plus Boni betragen.

«Ich wollte damit Klarheit für den SC Freiburg, Borussia Dortmund und mich persönlich schaffen», sagte Schlotterbeck. «Es ist mir wichtig, mich auf der Zielgeraden der Saison voll und ganz auf die ausstehenden drei Spiele mit dem SC Freiburg, die wir hoffentlich erfolgreich bestreiten werden, konzentrieren zu können.»

Mit dem Sport-Club hatte sich Schlotterbeck am Samstagabend dank eines 4:3 bei der TSG 1899 Hoffenheim endgültig für den europäischen Wettbewerb qualifiziert. Es besteht gar die Chance auf die Qualifikation für die Champions League. Zudem stehen die Freiburger erstmals im DFB-Pokalfinale und treffen dort am 21. Mai auf RB Leipzig.

Seit Wochen war Schlotterbeck mit einem Wechsel in Verbindung gebracht worden. Für den BVB ist Schlotterbeck nach Niklas Süle vom FC Bayern München der bisher zweite Zugang für die kommende Saison. Beide Nationalspieler sollen dazu beitragen, die wackelige Abwehr der Borussia mit bereits 50 Gegentoren in 32 Bundesliga-Spielen zu stabilisieren.

In Freiburg war Schlotterbeck zum Nationalspieler aufgestiegen und hat großen Anteil an der erfolgreichen Saison. Die Verantwortlichen um Trainer Christian Streich hatten gehofft, ihn halten zu können. «In Anbetracht der vertraglichen Konstellation hatten wir eine Abwägungsentscheidung zu treffen», sagte Vorstand Jochen Saier über den Leistungsträger, dessen Vertrag ursprünglich bis zum 30. Juni 2023 lief. «Auch für uns ist gut, dass frühzeitig Klarheit herrscht, und wir die eigene Kaderplanung vorantreiben können.»

Ein möglicher Nachfolger soll bereits gefunden sein. Wie die «Bild»-Zeitung berichtete, steht Schlotterbecks Nationalmannschaftskollege Matthias Ginter vor einer Rückkehr nach Südbaden. Die Freiburger wollten sich zu den Spekulationen nicht äußern. Mönchengladbachs Sportdirektor Roland Virkus bestätigte, dass sich Ginter für einen neuen Verein entschieden habe. Er sagte allerdings nicht, dass es sich um Freiburg handelt. «Wir haben kurz gesprochen, und er hat mir gesagt, was er machen wird», sagte Virkus am Montagabend dem Streamingdienst DAZN.

Ginters Vertrag bei Borussia Mönchengladbach läuft im Sommer aus. Er wäre somit ablösefrei. Der 28-Jährige feierte in Freiburg 2012 sein Debüt als Profi und bestritt für den Sport-Club 81 Pflichtspiele.


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