Schlagersänger «Der Wendler» gegen Schönheitschirurgen Schlagersänger Michael Wendler (49/«Sie liebt den DJ») will einem Schönheitschirurgen eine Äußerung über ein Attest gerichtlich verbieten lassen. Der Prozess vor dem Düsseldorfer Landgericht findet an diesem Mittwoch (13.00) statt. Der Mediziner hatte angedeutet, dass das in seinem Namen für Wendler ausgestellte Attest, das den Musiker von der Maskenpflicht wegen der Corona-Pandemie befreit, gefälscht sein könnte: «Der Briefkopf und die Unterschrift stimmen, aber der Mittelteil ist nicht unsere Schriftform. Ich denke, das ist reinkopiert worden. Es ist leicht, so etwas zu fälschen», hatte der Arzt laut «Bild»-Zeitung gesagt. Das Landgericht hat den Streitwert auf 145.000 Euro festgesetzt (Az.: 12 O 49/22). Vor Gericht werden wohl nur die Anwälte der beiden Streitparteien in Stellung gehen - das persönliche Erscheinen Wendlers und des Arztes ist nicht angeordnet. Die Richterin hat aber bestimmt, dass Atteste in Originalform vorzulegen seien. Denn es gibt noch ein Attest für Wendler, das ihn - wohl wegen einer Nasen-Operation - von Nasenabstrich-Tests auf das Coronavirus befreit, außerdem mindestens eines für seine Frau Laura Müller. Er habe eidesstattliche Versicherungen Wendlers und seiner Frau, sagte Rechtsanwalt Markus Haintz der Deutschen Presse-Agentur. Darin sei detailliert beschrieben, wie der Chirurg sie ausgestellt und unterschrieben habe. Haintz regte an, die Atteste im Zweifel auf Fingerabdrücke untersuchen zu lassen. Der Anwalt des Chirurgen, Marcel Leeser, wollte «vor dem Prozesstermin kein Statement abgeben». Der in den USA lebende Sänger («Der Wendler») hatte im Oktober 2020 einen Eklat ausgelöst, weil er der Bundesregierung «grobe und schwere Verstöße gegen die Verfassung» in der Corona-Krise vorwarf.
Anzeige Werbung

Schlagersänger «Der Wendler» gegen Schönheitschirurgen

© Rolf Vennenbernd/dpa/Bildarchiv

Schlagersänger Michael Wendler (49/«Sie liebt den DJ») will einem Schönheitschirurgen eine Äußerung über ein Attest gerichtlich verbieten lassen. Der Prozess vor dem Düsseldorfer Landgericht findet an diesem Mittwoch (13.00) statt.

Der Mediziner hatte angedeutet, dass das in seinem Namen für Wendler ausgestellte Attest, das den Musiker von der Maskenpflicht wegen der Corona-Pandemie befreit, gefälscht sein könnte: «Der Briefkopf und die Unterschrift stimmen, aber der Mittelteil ist nicht unsere Schriftform. Ich denke, das ist reinkopiert worden. Es ist leicht, so etwas zu fälschen», hatte der Arzt laut «Bild»-Zeitung gesagt.

Das Landgericht hat den Streitwert auf 145.000 Euro festgesetzt (Az.: 12 O 49/22). Vor Gericht werden wohl nur die Anwälte der beiden Streitparteien in Stellung gehen - das persönliche Erscheinen Wendlers und des Arztes ist nicht angeordnet. Die Richterin hat aber bestimmt, dass Atteste in Originalform vorzulegen seien.

Denn es gibt noch ein Attest für Wendler, das ihn - wohl wegen einer Nasen-Operation - von Nasenabstrich-Tests auf das Coronavirus befreit, außerdem mindestens eines für seine Frau Laura Müller. Er habe eidesstattliche Versicherungen Wendlers und seiner Frau, sagte Rechtsanwalt Markus Haintz der Deutschen Presse-Agentur.

Darin sei detailliert beschrieben, wie der Chirurg sie ausgestellt und unterschrieben habe. Haintz regte an, die Atteste im Zweifel auf Fingerabdrücke untersuchen zu lassen. Der Anwalt des Chirurgen, Marcel Leeser, wollte «vor dem Prozesstermin kein Statement abgeben».

Der in den USA lebende Sänger («Der Wendler») hatte im Oktober 2020 einen Eklat ausgelöst, weil er der Bundesregierung «grobe und schwere Verstöße gegen die Verfassung» in der Corona-Krise vorwarf.


Links
Das Mindener Tageblatt ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten.


Anzeige Werbung
Copyright © Mindener Tageblatt 2022
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Mehr zum Thema