Saisonstart der Freibäder in NRW: Sorgen um Energie-Krise Zum Saisonstart der Freibäder sorgen sich Badbetreiber in Nordrhein-Westfalen um die Energie-Krise im Zuge des Ukraine-Kriegs. «Die Frage ist, ob fossil beheizte Freibäder ihre üblichen Wassertemperaturen die Saison über beibehalten können oder ob Energie eingespart werden muss», sagte eine Sprecherin der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen in Essen. Zuvor hatten bundesweit bereits einige Hallenbäder die Wassertemperaturen in den Becken herabgesetzt. Zum Saisonstart am 01. Mai wollen bereits einige Freibäder ihre Türen öffnen. Die Temperatur in den Schwimmerbecken liege dort bei durchschnittlich 24 Grad, so die Sprecherin. Die Nichtschwimmerbecken seien rund 26 Grad warm. Falls die Wassertemperaturen künftig gesenkt werden müssten, sei gutes Wetter umso wichtiger. «Am besten scheint die Sonne an mehreren Tagen in Folge, denn viele Leute gehen erst ab dem dritten Tag mit Sonnenschein infolge ins Freibad», sagte die Sprecherin. Für die erste Mai-Woche seien die Aussichten jedoch noch nicht ganz so rosig. «Zum Saisonstart werden sich wohl eher nur die hartgesottenen Stammgäste einfinden.» Der Start der Freibad-Saison stehe in diesem Jahr auch unter dem Zeichen der Corona-Lockerungen. «Die Freude auf eine Saison ohne oder mit wenigen Corona-bedingten Einschränkungen ist definitiv groß», sagte die Sprecherin. Badbetreiber könnten aber weiterhin selber per Hausrecht entscheiden, ob die 2G- oder die 3G-Regel gelte. Laut dem Verband wollen viele Betreiber in der kommenden Saison auf eine Corona-Vorsichtsmaßnahme nicht verzichten: Badegäste sollen vielerorts wieder über «Online-Tickets und Zeitslot-Buchungen» an ihre Eintrittskarten kommen. Damit hätten die Betreiber in Pandemie-Zeiten gute Erfahrungen gemacht.
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Saisonstart der Freibäder in NRW: Sorgen um Energie-Krise

© Annette Riedl/dpa/Symbolbild

Zum Saisonstart der Freibäder sorgen sich Badbetreiber in Nordrhein-Westfalen um die Energie-Krise im Zuge des Ukraine-Kriegs. «Die Frage ist, ob fossil beheizte Freibäder ihre üblichen Wassertemperaturen die Saison über beibehalten können oder ob Energie eingespart werden muss», sagte eine Sprecherin der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen in Essen. Zuvor hatten bundesweit bereits einige Hallenbäder die Wassertemperaturen in den Becken herabgesetzt.

Zum Saisonstart am 01. Mai wollen bereits einige Freibäder ihre Türen öffnen. Die Temperatur in den Schwimmerbecken liege dort bei durchschnittlich 24 Grad, so die Sprecherin. Die Nichtschwimmerbecken seien rund 26 Grad warm. Falls die Wassertemperaturen künftig gesenkt werden müssten, sei gutes Wetter umso wichtiger. «Am besten scheint die Sonne an mehreren Tagen in Folge, denn viele Leute gehen erst ab dem dritten Tag mit Sonnenschein infolge ins Freibad», sagte die Sprecherin. Für die erste Mai-Woche seien die Aussichten jedoch noch nicht ganz so rosig. «Zum Saisonstart werden sich wohl eher nur die hartgesottenen Stammgäste einfinden.»

Der Start der Freibad-Saison stehe in diesem Jahr auch unter dem Zeichen der Corona-Lockerungen. «Die Freude auf eine Saison ohne oder mit wenigen Corona-bedingten Einschränkungen ist definitiv groß», sagte die Sprecherin. Badbetreiber könnten aber weiterhin selber per Hausrecht entscheiden, ob die 2G- oder die 3G-Regel gelte. Laut dem Verband wollen viele Betreiber in der kommenden Saison auf eine Corona-Vorsichtsmaßnahme nicht verzichten: Badegäste sollen vielerorts wieder über «Online-Tickets und Zeitslot-Buchungen» an ihre Eintrittskarten kommen. Damit hätten die Betreiber in Pandemie-Zeiten gute Erfahrungen gemacht.

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