Kultur Rehlinger bleibt deutsch-französische Kulturbotschafterin Die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) hat am Donnerstag das Mandat als deutsch-französische Kulturbotschafterin erhalten. Bei einem Festakt gab ihr Vorgänger im Amt, der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU), den Staffelstab an sie weiter, wie die Staatskanzlei in Düsseldorf mitteilte. Offiziell übernimmt Rehlinger das Amt der deutsch-französischen Kulturbevollmächtigten zum 1. Januar 2023 für vier Jahre. Das Saarland, das früher auch zu Frankreich gehört habe, sei «prädestiniert, zum deutsch-französischen Zusammenhalt beizutragen», sagte Rehlinger. «Wo einst von Krieg zu Krieg die Schützengräben immer tiefer wurden, vertiefen wir heute die deutsch-französischen Beziehungen.» Dazu gehöre auch die Begeisterung für die Sprache der Nachbarn. «Die Zweisprachigkeit in Deutschland und Frankreich voranzubringen und zu verstetigen, ist mir daher ein wichtiges Anliegen meiner Aufgabe.» Das Amt des Kulturbevollmächtigten hat eine jahrzehntelange Tradition. Bildung und Kultur sind Ländersache - es gibt keinen «Bundeskulturminister». Damit die französische Regierung für diese Themen einen Ansprechpartner hat, wurde 1963 in einer Bund-Länder-Vereinbarung die Bestellung eines Bevollmächtigten für kulturelle Angelegenheiten vereinbart. Dieser Kulturbevollmächtigte im Rang eines Bundesministers vertritt die Interessen des Bundes und der 16 deutschen Bundesländer in bildungspolitischen und kulturellen Angelegenheiten gegenüber Frankreich.
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Rehlinger bleibt deutsch-französische Kulturbotschafterin

Ministerpräsidentin vom Saarland Anke Rehlinger spricht beim SPD-Debattenkonvent. © Christophe Gateau/dpa/Archivbild

Die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) hat am Donnerstag das Mandat als deutsch-französische Kulturbotschafterin erhalten. Bei einem Festakt gab ihr Vorgänger im Amt, der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU), den Staffelstab an sie weiter, wie die Staatskanzlei in Düsseldorf mitteilte. Offiziell übernimmt Rehlinger das Amt der deutsch-französischen Kulturbevollmächtigten zum 1. Januar 2023 für vier Jahre.

Das Saarland, das früher auch zu Frankreich gehört habe, sei «prädestiniert, zum deutsch-französischen Zusammenhalt beizutragen», sagte Rehlinger. «Wo einst von Krieg zu Krieg die Schützengräben immer tiefer wurden, vertiefen wir heute die deutsch-französischen Beziehungen.» Dazu gehöre auch die Begeisterung für die Sprache der Nachbarn. «Die Zweisprachigkeit in Deutschland und Frankreich voranzubringen und zu verstetigen, ist mir daher ein wichtiges Anliegen meiner Aufgabe.»

Das Amt des Kulturbevollmächtigten hat eine jahrzehntelange Tradition. Bildung und Kultur sind Ländersache - es gibt keinen «Bundeskulturminister». Damit die französische Regierung für diese Themen einen Ansprechpartner hat, wurde 1963 in einer Bund-Länder-Vereinbarung die Bestellung eines Bevollmächtigten für kulturelle Angelegenheiten vereinbart. Dieser Kulturbevollmächtigte im Rang eines Bundesministers vertritt die Interessen des Bundes und der 16 deutschen Bundesländer in bildungspolitischen und kulturellen Angelegenheiten gegenüber Frankreich.

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