Razzia gegen Impfpassfälscher in mehreren NRW-Städten Bei einer Razzia gegen Fälscher von Impf-Nachweisen sind im Rheinland fast 200 Beamte im Einsatz gewesen. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Düsseldorf durchsuchte die Bundespolizei 15 Objekte in Düsseldorf, Duisburg, Hilden, Solingen, Köln, Dinslaken und Erkrath. Zehn Beschuldigte stehen im Verdacht, Bescheinigungen über Corona-Schutzimpfungen gefälscht zu haben. Die beiden Hauptverdächtigen, eine 40-Jährige und ein 44-Jähriger, wurden verhaftet. Außerdem wurden eine Apotheke, ein Corona-Testzentrum und ein Kosmetikstudio durchsucht. Die Verdächtigen sollen in erheblichem Umfang gefälschte Bescheinigungen über Corona-Schutzimpfungen in Impfbücher eingetragen haben. Weiterhin sollen sie unter Nutzung der IT-Infrastruktur der Apotheke Impfzertifikate mit entsprechendem QR-Code hergestellt haben. Auf diese Weise soll sich die mutmaßliche Fälscherbande eine erhebliche Einnahmequelle verschafft haben. Bei den Beschuldigten handelt es sich um Verdächtige im Alter zwischen 32 und 57 Jahren. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf erwirkte ein Beschluss zur Einziehung von Werten in Höhe von 132.000 Euro. Bei den Durchsuchungen sei umfangreiches Beweismaterial wie etwa 300 Impfbücher, rund 1000 Chargen-Etiketten, zehn falsche Arztstempel, Datenträger sowie Mobiltelefone sichergestellt worden. 45.000 Euro Bargeld und Sachwerte in Höhe von 15.000 Euro wurden gepfändet. Die Ermittlungen dauerten an.

Razzia gegen Impfpassfälscher in mehreren NRW-Städten

© Jens Büttner/zb/dpa/Symbolbild

Bei einer Razzia gegen Fälscher von Impf-Nachweisen sind im Rheinland fast 200 Beamte im Einsatz gewesen. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Düsseldorf durchsuchte die Bundespolizei 15 Objekte in Düsseldorf, Duisburg, Hilden, Solingen, Köln, Dinslaken und Erkrath.

Zehn Beschuldigte stehen im Verdacht, Bescheinigungen über Corona-Schutzimpfungen gefälscht zu haben. Die beiden Hauptverdächtigen, eine 40-Jährige und ein 44-Jähriger, wurden verhaftet. Außerdem wurden eine Apotheke, ein Corona-Testzentrum und ein Kosmetikstudio durchsucht.

Die Verdächtigen sollen in erheblichem Umfang gefälschte Bescheinigungen über Corona-Schutzimpfungen in Impfbücher eingetragen haben. Weiterhin sollen sie unter Nutzung der IT-Infrastruktur der Apotheke Impfzertifikate mit entsprechendem QR-Code hergestellt haben.

Auf diese Weise soll sich die mutmaßliche Fälscherbande eine erhebliche Einnahmequelle verschafft haben. Bei den Beschuldigten handelt es sich um Verdächtige im Alter zwischen 32 und 57 Jahren. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf erwirkte ein Beschluss zur Einziehung von Werten in Höhe von 132.000 Euro.

Bei den Durchsuchungen sei umfangreiches Beweismaterial wie etwa 300 Impfbücher, rund 1000 Chargen-Etiketten, zehn falsche Arztstempel, Datenträger sowie Mobiltelefone sichergestellt worden. 45.000 Euro Bargeld und Sachwerte in Höhe von 15.000 Euro wurden gepfändet. Die Ermittlungen dauerten an.


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