Prozess: Kita-Leiterin soll Kinder öfter eingesperrt haben Weil sie mehrfach Kinder eingesperrt haben und ihnen unangemessen gedroht haben soll, steht seit Donnerstag eine ehemalige Kita-Leiterin aus Hagen vor dem Amtsgericht. Die Staatsanwaltschaft legt der 59-Jährigen insgesamt 19 Taten zur Last, in den meisten Fällen gehe es um den Verdacht der Freiheitsberaubung, sagte ein Gerichtssprecher. So soll die Erzieherin laut Anklage mehrfach Kinder in einem Kletterraum oder der Garderobe eingesperrt haben. Dass sie zudem beispielsweise gedroht haben soll, sie im «Zauberspiegel» verschwinden zu lassen oder bei Nicht-Gehorchen die Polizei zu rufen, wertet die Staatsanwaltschaft als Nötigung. Die Staatsanwaltschaft hält auch ein Berufsverbot als Konsequenz für möglich, sollten sich die Vorwürfe erhärten. Vor Gericht habe die Angeklagte zum Auftakt alles bestritten, so der Gerichtssprecher weiter. Inzwischen ist die von Eltern getragene Einrichtung, in der neben der Leiterin nur eine weitere Mitarbeiterin beschäftigt war, geschlossen. Die Kollegin hatte das von ihr im Zeugenstand geschilderte Fehlverhalten dokumentiert und sich an die Polizei gewandt. Auch Eltern sollen in den kommenden vier Verhandlungstagen als Zeugen befragt werden. Mehrere Medien hatten zuvor berichtet.

Prozess: Kita-Leiterin soll Kinder öfter eingesperrt haben

© Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Weil sie mehrfach Kinder eingesperrt haben und ihnen unangemessen gedroht haben soll, steht seit Donnerstag eine ehemalige Kita-Leiterin aus Hagen vor dem Amtsgericht. Die Staatsanwaltschaft legt der 59-Jährigen insgesamt 19 Taten zur Last, in den meisten Fällen gehe es um den Verdacht der Freiheitsberaubung, sagte ein Gerichtssprecher. So soll die Erzieherin laut Anklage mehrfach Kinder in einem Kletterraum oder der Garderobe eingesperrt haben. Dass sie zudem beispielsweise gedroht haben soll, sie im «Zauberspiegel» verschwinden zu lassen oder bei Nicht-Gehorchen die Polizei zu rufen, wertet die Staatsanwaltschaft als Nötigung. Die Staatsanwaltschaft hält auch ein Berufsverbot als Konsequenz für möglich, sollten sich die Vorwürfe erhärten. Vor Gericht habe die Angeklagte zum Auftakt alles bestritten, so der Gerichtssprecher weiter.

Inzwischen ist die von Eltern getragene Einrichtung, in der neben der Leiterin nur eine weitere Mitarbeiterin beschäftigt war, geschlossen. Die Kollegin hatte das von ihr im Zeugenstand geschilderte Fehlverhalten dokumentiert und sich an die Polizei gewandt. Auch Eltern sollen in den kommenden vier Verhandlungstagen als Zeugen befragt werden. Mehrere Medien hatten zuvor berichtet.

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