Notlagen und Nichtiges: Feuerwehren twittern über Einsätze Von losen Ästen im Baum bis zur Reanimation im Bus: Am Tag des europäischen Notrufs haben die nordrhein-westfälischen Feuerwehren auf Twitter über ihre Arbeit informiert. Mit einem «Twitter-Gewitter» gaben die Einsatzkräfte unter #112live einen Einblick hinter die Kulissen. Bis zur Mittagszeit rückte die Düsseldorfer Feuerwehr am Freitag zu 182 Einsätzen aus - 80 davon waren ein Krankentransport. «Ein ganz normaler Tag», schreibt die Feuerwehr dazu auf Twitter. In Essen zählt die Feuerwehr zur Halbzeit des «Twitter-Gewitters» am Mittag 209 Einsätze. Die Feuerwehren in NRW hatten es am Freitag mit vielen Notfälle zu tun, etwa Schlag- oder Krampfanfälle oder psychische Notlagen. Im Kreis Mettman habe ein neun Monate altes Kind etwa einen Geschirrspül-Tab verschluckt, in Düsseldorf sei ein Mensch im Bus reanimiert worden. Aber auch abseits aktueller Einsätze informierten die Feuerwehren über Themen wie Berufsausbildung oder Hilfsmittel. Mit Humor zeigten die Feuerwehrkräfte auch ihren Alltag, etwa Fotos vom Kantinenessen oder Gummibärchen vorm Laptop. Die Feuerwehr Münster postete ein Foto von einem großen Wäscheberg und schrieben dazu: «Am Freitag ist Wäschetag. Da gibt es immer einiges zu sortieren.» Auch für Tierisches war Platz: Im Kreis Mettmann wurde die Feuerwehr über eine verletzte Ente auf einem Teich informiert - eher ein Fall fürs Ordnungsamt, wie die Einsatzkräfte auf Twitter schreiben. Und in Düsseldorf alarmierte eine Frau die Feuerwehr wegen zwei am Waldrand stehender Rehe. «Gerade hier passiert, kein Einsatz für Düsseldorf», schreibt die Feuerwehr dazu. «Leider erreichen uns diese #NoNotrufe hier.» NRW-Innenminister Herbert Reul nutzte den Tag, um auf die Bedeutung des Notrufs aufmerksam zu machen. «Es ist unglaublich wichtig, dass jeder diese Nummer im Kopf hat», sagte der CDU-Politiker. «Nur so können unsere Einsatzkräfte im Notfall schnell helfen und Leben retten.» Bundesweit beteiligen sich mehr als 60 Feuerwehren an der Aktion. Das Datum der Aktion ist kein Zufall: Ohne Punkt geschrieben, ergibt der 11. Februar die Telefonnummer des Notrufs 112.

Notlagen und Nichtiges: Feuerwehren twittern über Einsätze

Von losen Ästen im Baum bis zur Reanimation im Bus: Am Tag des europäischen Notrufs haben die nordrhein-westfälischen Feuerwehren auf Twitter über ihre Arbeit informiert. Mit einem «Twitter-Gewitter» gaben die Einsatzkräfte unter #112live einen Einblick hinter die Kulissen.

Bis zur Mittagszeit rückte die Düsseldorfer Feuerwehr am Freitag zu 182 Einsätzen aus - 80 davon waren ein Krankentransport. «Ein ganz normaler Tag», schreibt die Feuerwehr dazu auf Twitter. In Essen zählt die Feuerwehr zur Halbzeit des «Twitter-Gewitters» am Mittag 209 Einsätze.

Die Feuerwehren in NRW hatten es am Freitag mit vielen Notfälle zu tun, etwa Schlag- oder Krampfanfälle oder psychische Notlagen. Im Kreis Mettman habe ein neun Monate altes Kind etwa einen Geschirrspül-Tab verschluckt, in Düsseldorf sei ein Mensch im Bus reanimiert worden.

Aber auch abseits aktueller Einsätze informierten die Feuerwehren über Themen wie Berufsausbildung oder Hilfsmittel. Mit Humor zeigten die Feuerwehrkräfte auch ihren Alltag, etwa Fotos vom Kantinenessen oder Gummibärchen vorm Laptop. Die Feuerwehr Münster postete ein Foto von einem großen Wäscheberg und schrieben dazu: «Am Freitag ist Wäschetag. Da gibt es immer einiges zu sortieren.»

Auch für Tierisches war Platz: Im Kreis Mettmann wurde die Feuerwehr über eine verletzte Ente auf einem Teich informiert - eher ein Fall fürs Ordnungsamt, wie die Einsatzkräfte auf Twitter schreiben. Und in Düsseldorf alarmierte eine Frau die Feuerwehr wegen zwei am Waldrand stehender Rehe. «Gerade hier passiert, kein Einsatz für Düsseldorf», schreibt die Feuerwehr dazu. «Leider erreichen uns diese #NoNotrufe hier.»

NRW-Innenminister Herbert Reul nutzte den Tag, um auf die Bedeutung des Notrufs aufmerksam zu machen. «Es ist unglaublich wichtig, dass jeder diese Nummer im Kopf hat», sagte der CDU-Politiker. «Nur so können unsere Einsatzkräfte im Notfall schnell helfen und Leben retten.» Bundesweit beteiligen sich mehr als 60 Feuerwehren an der Aktion. Das Datum der Aktion ist kein Zufall: Ohne Punkt geschrieben, ergibt der 11. Februar die Telefonnummer des Notrufs 112.


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