Neuer Quantencomputer startet: Vorzeigeprojekt für Forschung Am Forschungszentrum Jülich geht am heutigen Nachmittag ein neues Quantencomputer-System für die Forschung an den Start. Das neue System soll in Zukunft mit den Supercomputern in Jülich zusammenarbeiten. Der Quantencomputer wird in die bereits bestehende Jülicher Nutzer-Infrastrukutur aufgenommen. Hier haben Forscher seit 2019 Zugriff auf verschiedene Quantensysteme. Zur Eröffnung des von Bund und Land geförderten Vorzeigeprojekts will Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) kommen, Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) will virtuell dabei sein. Quantencomputer eröffnen neue Rechenwege und könnten in Zukunft eine viel höhere Geschwindigkeit in der Datenverarbeitung erreichen. «Noch wird es viele Jahre dauern, bis die Technologie ausgereift ist», erklärte das Forschungszentrum. Da Quantencomputer einen vibrationsfreien Standort benötigen, entstand in Jülich extra ein neues «Juniq»-Gebäude mit zwei Maschinenhallen. Die Hallen haben besondere Fundamente, die Erschütterungen abfedern. «Juniq» steht für Jülicher Nutzer-Infrastruktur für Quantencomputing. Es ist eine Art Maschinenpark für Quantencomputer, der Geräte auf unterschiedlichem technologischem Reifegrad an einem Ort versammelt.
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Neuer Quantencomputer startet: Vorzeigeprojekt für Forschung

Am Forschungszentrum Jülich geht am heutigen Nachmittag ein neues Quantencomputer-System für die Forschung an den Start. Das neue System soll in Zukunft mit den Supercomputern in Jülich zusammenarbeiten. Der Quantencomputer wird in die bereits bestehende Jülicher Nutzer-Infrastrukutur aufgenommen. Hier haben Forscher seit 2019 Zugriff auf verschiedene Quantensysteme.

Zur Eröffnung des von Bund und Land geförderten Vorzeigeprojekts will Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) kommen, Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) will virtuell dabei sein.

Quantencomputer eröffnen neue Rechenwege und könnten in Zukunft eine viel höhere Geschwindigkeit in der Datenverarbeitung erreichen. «Noch wird es viele Jahre dauern, bis die Technologie ausgereift ist», erklärte das Forschungszentrum.

Da Quantencomputer einen vibrationsfreien Standort benötigen, entstand in Jülich extra ein neues «Juniq»-Gebäude mit zwei Maschinenhallen. Die Hallen haben besondere Fundamente, die Erschütterungen abfedern. «Juniq» steht für Jülicher Nutzer-Infrastruktur für Quantencomputing. Es ist eine Art Maschinenpark für Quantencomputer, der Geräte auf unterschiedlichem technologischem Reifegrad an einem Ort versammelt.


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