NRW sagt Sirenenprobealarme ab: «Verunsicherung vermeiden» Angesichts des Ukraine-Krieges hat Nordrhein-Westfalens Landesregierung für den 10. März geplante landesweite Sirenenprobealarme abgesagt. Es gehe darum, eine «Verunsicherung der Bevölkerung oder sogar Fehlinterpretation» zu vermeiden, teilte Innenminister Herbert Reul (CDU) den Kommunen per Erlass mit. Eine entsprechende Mitteilung des Oberbergischen Kreises bestätigte am Mittwoch ein Sprecher des Innenministeriums. Die Probealarme sollen der technischen Überprüfung der rund 5500 Sirenen in NRW dienen und die Bevölkerung sensibilisieren. Das Land plant für September außerdem einen Landeswarntag, bei dem neben den Sirenen auch die Alarmierung über Medien, etwa Radio oder Apps, getestet werden soll. Innenminister Reul hatte sich mehrfach für mehr Sirenen in NRW - möglichst in allen 427 Kommunen - ausgesprochen. Die Entscheidung, auf welche Weise vor Notfällen gewarnt wird, liegt aber bei den Gebietskörperschaften.

NRW sagt Sirenenprobealarme ab: «Verunsicherung vermeiden»

© Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Angesichts des Ukraine-Krieges hat Nordrhein-Westfalens Landesregierung für den 10. März geplante landesweite Sirenenprobealarme abgesagt. Es gehe darum, eine «Verunsicherung der Bevölkerung oder sogar Fehlinterpretation» zu vermeiden, teilte Innenminister Herbert Reul (CDU) den Kommunen per Erlass mit. Eine entsprechende Mitteilung des Oberbergischen Kreises bestätigte am Mittwoch ein Sprecher des Innenministeriums.

Die Probealarme sollen der technischen Überprüfung der rund 5500 Sirenen in NRW dienen und die Bevölkerung sensibilisieren. Das Land plant für September außerdem einen Landeswarntag, bei dem neben den Sirenen auch die Alarmierung über Medien, etwa Radio oder Apps, getestet werden soll.

Innenminister Reul hatte sich mehrfach für mehr Sirenen in NRW - möglichst in allen 427 Kommunen - ausgesprochen. Die Entscheidung, auf welche Weise vor Notfällen gewarnt wird, liegt aber bei den Gebietskörperschaften.


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