NRW lässt wissenschaftliche Beziehungen zu Russland ruhen Auch die wissenschaftlichen Beziehungen Nordrhein-Westfalens zu Russland werden wegen des Krieges in der Ukraine bis auf weiteres ruhen. Auf eine entsprechende Erklärung hat sich am Mittwoch das NRW-Wissenschaftsministerium gemeinsam mit Vertretern von Hochschulen, weiteren Wissenschaftseinrichtungen, Studierenden und Universitätskliniken verständigt. Die Arbeit der Wirtschaftsaußenbüros Nordrhein-Westfalens in Russland ruht ebenfalls. «Wir alle bedauern diesen Schritt sehr - er ist aber aktuell ohne wirkliche Alternative», erklärte Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos). «Der russische Angriff auf die Ukraine ist eine tiefgreifende Zäsur in Europa. Dieser eklatante Bruch des Völkerrechts lässt sich durch nichts rechtfertigen.» Die Hochschulen sowie die außeruniversitären Forschungseinrichtungen des Landes seien daher aufgerufen, bestehende wissenschaftliche Kooperationen und Beziehungen mit Russland und russischen Einrichtungen kritisch zu prüfen und bis auf weiteres ruhen zu lassen. «Neue Projekte werden zum aktuellen Zeitpunkt nicht begonnen», teilte das Ministerium mit. Russinnen und Russen, die den von Präsident Wladimir Putin begonnenen Krieg nicht unterstützten, sowie Studierenden und Wissenschaftlern, die sich mutig dagegen ausgesprochen hätten, «gilt unsere Sympathie und Achtung». Der wissenschaftliche Austausch mit Russland sei «über viele Jahre wertvoll und bereichernd» gewesen. Studierende und Wissenschaftler aus der Ukraine, die in Lebensgefahr oder auf der Flucht seien, seien in NRW «jederzeit willkommen».
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NRW lässt wissenschaftliche Beziehungen zu Russland ruhen

Auch die wissenschaftlichen Beziehungen Nordrhein-Westfalens zu Russland werden wegen des Krieges in der Ukraine bis auf weiteres ruhen. Auf eine entsprechende Erklärung hat sich am Mittwoch das NRW-Wissenschaftsministerium gemeinsam mit Vertretern von Hochschulen, weiteren Wissenschaftseinrichtungen, Studierenden und Universitätskliniken verständigt. Die Arbeit der Wirtschaftsaußenbüros Nordrhein-Westfalens in Russland ruht ebenfalls.

«Wir alle bedauern diesen Schritt sehr - er ist aber aktuell ohne wirkliche Alternative», erklärte Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos). «Der russische Angriff auf die Ukraine ist eine tiefgreifende Zäsur in Europa. Dieser eklatante Bruch des Völkerrechts lässt sich durch nichts rechtfertigen.»

Die Hochschulen sowie die außeruniversitären Forschungseinrichtungen des Landes seien daher aufgerufen, bestehende wissenschaftliche Kooperationen und Beziehungen mit Russland und russischen Einrichtungen kritisch zu prüfen und bis auf weiteres ruhen zu lassen. «Neue Projekte werden zum aktuellen Zeitpunkt nicht begonnen», teilte das Ministerium mit.

Russinnen und Russen, die den von Präsident Wladimir Putin begonnenen Krieg nicht unterstützten, sowie Studierenden und Wissenschaftlern, die sich mutig dagegen ausgesprochen hätten, «gilt unsere Sympathie und Achtung». Der wissenschaftliche Austausch mit Russland sei «über viele Jahre wertvoll und bereichernd» gewesen. Studierende und Wissenschaftler aus der Ukraine, die in Lebensgefahr oder auf der Flucht seien, seien in NRW «jederzeit willkommen».


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